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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Problemhintergrund, Aufgabenstellung und Vorgehensweise

Zusammenfassung
Das 19. Jahrhundert war geprägt von der industriellen Revolution, welche den Eintritt in ein modernes Industriezeitalter einleitete. Mit den großen Fortschritten in der Telekommunikation des ausgehenden 20. Jahrhunderts vollzieht sich erneut ein Wandel hin zu einer umfassenden Informationsgesellschaft.
Stephan-Maria Weber

2. Moderne Informations- und Kommunikationssysteme als Bausteine für die Bildung von Hersteller-Handel-Serviceanbieter-Netzwerken

Zusammenfassung
Die über- und innerbetriebliche Informations- und Kommunikations-Struktur (IuK), in welcher eine Organisation eingebettet ist, hat einen maßgeblichen Einfluß auf die Bildung der Koordinationsstrukturen einer Organisation.28 So ermöglicht erst der Einsatz moderner IuK-Systeme eine überbetriebliche Vernetzung der Informationsverarbeitung der Hersteller, Handel und Serviceanbieter auf hohem technischen Niveau. Als organisatorische Konsequenz zieht dies die Integration betriebsübergreifender Vorgangsketten nach sich.29 Für das HHS-Beziehungsgeflecht bedeutet dies die Entwicklung eines Netzwerkes zwischen Hersteller, Handel und Serviceanbietern (HHS).
Stephan-Maria Weber

3. Hersteller, Handel und Serviceanbieter als kollektive Akteure in einem Netzwerk

Zusammenfassung
In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur existiert eine Vielzahl theoretischer Ansätze, geschäftliche Austauschbeziehungen zu diskutieren. Je nach Untersuchungsziel ist es sinnvoll, unterschiedliche Forschungsrichtungen der Betriebswirtschaftslehre heranzuziehen. 105
Stephan-Maria Weber

4. Die Analyse des Hersteller-Handel-Serviceanbieter-Netzwerkes auf der Grundlage des Transaktionskostenansatzes

Zusammenfassung
Die Transaktionskostenanalyse setzt, die mit der Leistungserbringung verbundenen Transaktionskosten sowie die Faktoren, welche die Transaktionskosten beeinflussen, in Beziehung zur institutionellen Einbindung, in der die Leistungserbringung stattfindet. So geht die Transaktionskostentheorie davon aus, daß bei einer bestimmten Konstellation der Einflußfaktoren bestimmte institutionelle Einbindungsformen besonders geeignet sind. Transaktionskosten werden hierbei primär durch die bei einem Leistungsaustausch auftretenden Informations- und Koordinationskosten definiert. Damit ist der im weiteren ausführlich diskutierte Transaktionskostenansatz besonders fir die Analyse der im Rahmen des HHS-Netzwerkes untersuchten und auf der Nutzung moderner IuK-Systeme basierenden Quasi-Externalisierung bzw. Quasi-Internalisierung von Leistungen geeignet.
Stephan-Maria Weber

5. Marketing- und unternehmensstrategische Implikationen des Hersteller-Handel-Serviceanbieter-Netzwerkes

Zusammenfassung
Die Umsetzung des HHS-Netzwerkkonzeptes hat weitreichende Auswirkungen auf sämtliche Bereiche und Funktionen jedes einzelnen Netzwerkunternehmens und auf die gesamte Branche. Innerhalb der Unternehmen sind die entsprechenden Voraussetzungen fir ein wertkettentlbergreifendes Netzwerkmanagement zu schaffen. Zwischen den Unternehmen eines Netzwerkes sowie innerhalb der gesamten Branche kommt es zu veränderten Wettbewerbsdimensionen. Hieraus erwachsen für jedes einzelne Unternehmen Chancen wie Risiken.
Stephan-Maria Weber

6. Empirische Überprüfung der theoretischen Überlegungen am Beispiel verschiedener Fallbeispiele

Zusammenfassung
In den vorhergehenden Kapiteln wurde ausführlich die institutionenverändernde Wirkung einer modernen IuK-Infrastruktur aus transaktionskostentheoretischer Sicht diskutiert. Das HHS-Netzwerk wurde als erfahrungswissenschaftlich kostengünstigste Koordinationsform heraus gearbeitet. Als grundlegende Voraussetzung für die Verwirklichung derartiger Strukturen wurde der Wille zur Kooperation, das Verständnis und Wissen des gegenseitigen Nutzens einer solchen Zusammenarbeit sowie das Vertrauen der Netzwerkmitglieder in gerechte Behandlung identifiziert.
Stephan-Maria Weber

7. Schlußbetrachtung

Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit war die Identifikation der Faktoren, welche die Entstehung des Phänomens Netzwerk begünstigen. Weiterhin sollte die Wirkung des HHS-Netzwerkes auf die Transaktionskosten sowie das Marketing und die Unternehmensstrategien der Netzwerkunternehmen untersucht werden. Auf der Grundlage der empirischen Erfahrungen dieser Arbeit soll abschließend die praktische Anwendbarkeit des Transaktionskostenansatzes zur Erklärung von Netzwerken sowie die kritische Würdigung des Konzepts eines HHS-Netzwerkes erfolgen.
Stephan-Maria Weber

Backmatter

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