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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Die Herausforderung

Zusammenfassung
Das Forschungsprogramm, das Wilhelm Krelle 1968 vorlegte, entstand in einer Umbruchphase. Die Deutsche Historische Schule hatte den Kampf gegen die Angloamerikaner mit ihren formalen Modellen bereits verloren; nun ging es darum, der Praxis tatsächlich nutzbare Ratschläge erteilen zu können, und dafür war ein Schritt in Richtung der empirischen Wissenschaften unvermeidlich.
Joachim W. H. Haes

2. Netzwerkeffekte in der Ökonomie

Zusammenfassung
„Netzwerkeffekt“ ist ein vergleichsweise neuer Name für ein altes Konzept: Nutzeninterdependenzen in einem Netzwerk, die auf analytischer Ebene das Aufsummieren individueller Nachfragekurven zu einer Marktnachfrage erschweren und auf normativer und pragmatischer Ebene die Fähigkeit des Marktes zur effizienten Koordination der Akteure in Frage stellen. Diese beiden Schwierigkeiten führen dazu, dass Theoretiker das Phänomen bei ihren Untersuchungen oft „herausdefinieren“ mit dem Verweis, Netzwerkeffekte träten nur in wenigen Märkten und Situationen auf, würden sich der (mathematischen) Modellierung weitgehend entziehen und sollten deshalb mit Rücksicht auf das Machbare besser vernachlässigt werden. Im übrigen liessen sich sinkende Durchschnittskosten ausser durch Netzwerkeffekte auch durch technischen Fortschritt erklären (Liebowitz & Margolis 1995a).
Joachim W. H. Haes

3. Medien- und Kommunikationsmanagement (MKM)

Zusammenfassung
Nachdem wir die Netzwerktheorie eingeführt haben, wenden wir uns dem zweiten Forschungsbereich zu, auf dem wir in Kapitel 4 unser Modell aufbauen wollen. Beim Medien- und Kommunikationsmanagement (MKM), wie es an der Universität St. Gallen entwickelt wird, handelt es sich um eine technisch geprägte Schule der Betriebswirtschaftslehre, die uns als „Brücke“ und Abstraktionsvorbild zwischen Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspraxis dienen kann.
Joachim W. H. Haes

4. Netzwerkeffekte im Medien- und Kommunikationsmanagement

Zusammenfassung
Wenn Kommunikationsbeziehungen die einzelnen Agenten einer Community verbinden, werden gleichzeitig die formalen Anforderungen an ein Netz und an ein (Träger-)Medium im Sinne des Medien- und Kommunikationsmanagement erfüllt. Auf dieser Grundlage und Gemeinsamkeit der Netzwerkökonomie und des Medien- und Kommunikationsmanagement bauen wir im folgenden ein Modell auf, das Netzwerkeffekte in Kommunikationsbeziehungen erfassen und planbar machen soll.
Joachim W. H. Haes

5. Beispiele für Netzwerkeffekte im MKM

Zusammenfassung
Gegenstand der Betrachtungen der vorangehenden Abschnitte war die Übertragbarkeit zentraler Erkenntnisse der Netzwerktheorie auf soziale Netze aus theoretischer Sicht. In diesem Kapitel geht es nun darum darzustellen, dass es sich keineswegs um einen wissenschaftlichen „Taschenspielertrick“ handelt, sondern dass die grundlegenden Einsichten, die im Modell gewonnen werden konnten, tatsächlich für die Praxis relevant sind, uns ein besseres Verständnis der Wirklichkeit ermöglichen und Grundlage für ihre Gestaltung sein können.
Joachim W. H. Haes

6. Zusammenfassung, Relevanz und Ausblick

Zusammenfassung
Wie kann und soll eine „Netzwerktheorie des Medien- und Kommunikationsmanagement“ aussehen? Mit dieser Frage haben wir uns in der vorliegenden Arbeit beschäftigt, und wir haben einen Vorschlag entwickelt, der auf der Unterscheidung von isoliertem-, Kanal-, Anwender- und sozialem Nutzen basiert.
Joachim W. H. Haes

Backmatter

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