Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Der Stoff, aus dem das Leben ist

Auszug
Leben hei ßt in allererster Linie erleben. Aus Erlebnissen werden Erfahrungen, die jeden Menschen durch sein Leben geleiten. Darin unterscheidet sich der Mensch nicht von Tieren, die cber ein wie auch immer gestaltetes Gehirn oder zumindest über ein Nervensystem verf ügen, das in der Lage ist, Erinnerungen zu speichern und diese wieder abzurufen.

Der aktuelle Stand der Neurowissenschaften

Auszug
Im Oktober 2004 ver öffentlichten elf deutsche Neurowissenschaftler das so genannte „Manifest über die Hirnforschung im 21. Jahrhundert “ in der Zeitschrift „Gehirn & Geist “.

Darstellungen

Abbildungen

Erfahrung und Wissenschaft

Auszug
Um sich dem Ziel dieses Buches anzun ähern, die Live-Kommunikation unter neurowissenschaftlichen Aspekten zu betrachten und daraus sowohl f ür die Auftraggeber wie f ür die Durchf ührenden von Events konkrete Handlungsanweisungen abzuleiten, war es f ür die Autoren zun ächst einmal notwendig, eine gemeinsame gedankliche Basis zu schaffen.

Was ist Erleben?

Auszug
Auf die simple Frage, was Erleben ist, aus neurowissenschaftlicher Sicht eine ebenso einfache Antwort zu geben, ist keineswegs leicht. Wahrscheinlich ist eine vollst ändige und abschlie ßende Antwort beim derzeitigen Stand der Wissenschaft sogar unm öglich.

Die Elemente des Erlebens

Auszug
Welche Werbung wirkt und warum? Diesen Fragen gehen die Hirnforscher gemeinsam mit den Marketingverantwortlichen in der Wirtschaft schon seit den Jahren 2000/2001 nach und legen inzwischen durchaus praxisrelevante Ergebnisse vor, die über die Grundlagenforschung hinausgehen.

Wie Ereignisse entstehen

Auszug
Bereits im vorderen Teil des Buches haben wir ausgef ührt, dass f ür profilierte und routinierte Organisatoren von Events nicht die Notwendigkeit besteht, die Bandbreite der Veranstaltungsarten extrem weit aufzuf ächern, um dadurch bei den Auftraggebern den Anschein zu erwecken, das jeweils richtige Konzept schon parat aus der Schublade ziehen zu k önnen. Live-Kommunikation ist niemals Konfektionsware, sondern stets ma ßgeschneiderte Handarbeit.

Erinnerungen — Der größte Besitz eines Menschen

Auszug
Die meisten Menschen gehen davon aus, dass sie Erinnerungen in einer Weise „besitzen “, wie sie auch Gegenst ände besitzen. Weiter vermuten sie, dass ihre Erinnerungen auch genauso unver änderlich sind wie die Dinge in der realen Welt. Wenn man seine Armbanduhr am Abend auf den Nachttisch legt, wird sie am n ächsten Morgen noch genau so sein wie am Abend zuvor.

Vom passiven Zuschauer zum aktiven Teilnehmer

Auszug
Der größte Unterschied zwischen den Instrumenten der klassischen Marketing-Kommunikation, also Print-, TV- und Radiowerbung, und der Live-Kommunikation besteht darin, dass in der klassischen Werbung nur zwei Sinne angesprochen werden, n ämlich das Sehen und das Hören, und dass die Zielpersonen von vornherein auf die Rolle des passiven Konsumenten verpflichtet sind. Die Bedeutung der Sinneswahrnehmungen, die über Sehen und Hören hinausgehen, werden ebenso untersch ätzt wie alle Formen gruppendynamischer Prozesse. Diese k önnen auch nicht durch interaktive Werbung im Internet oder im Rahmen von Computerspielen nachvollzogen werden.

Die Erfolgsfaktoren der Live-Kommunikation

Auszug
Die Live-Kommunikation steht immer wieder im Wettbewerb zu anderen Ma ßnahmen der Unternehmens- und Marketing-Kommunikation, aber sie erg änzen sich auch gegenseitig. Insofern werden sich viele Leser fragen, ob sie zuk ünftig bei ihren Entscheidungen eine andere Gewichtung vornehmen oder zumindest weitere Informationen ber ücksichtigen m üssen. Zu Beginn des Buches haben wir eine Reihe von Fragen aufgeworfen und Thesen formuliert, die wir auf ihre Richtigkeit hin überpr üfen wollten. Im Folgenden werden die Ergebnisse zusammengefasst. Ber ücksichtigen Sie diese bei Ihren zuk ünftigen Entscheidungen.

Neuromarketing + Ethik — Auf dem Weg zum willenlosen Konsumenten?

Auszug
Neuromarketing wird heute in der öffentlichen Diskussion meist in direkter Weise mit dem Einsatz bildgebender Verfahren gleichgesetzt. Es scheint in vielen Medienberichten so, als w ürde die Wissenschaft nach einem „Kaufknopf “ suchen, auf den man nur zu dr ücken braucht, um den Konsumenten dann mit einem gef üllten Einkaufswagen an die Ladenkasse zu schicken. Das geht jedoch weit an der Realit ät vorbei.

Wie Wissenschaft und Praxis voneinander profitieren k önnen

Auszug
Als die Hirnforschung vor ein paar Jahren ihre Dienstleistungen der Werbebranche anbot, ging es zun ächst einmal darum, die teuren Kernspintomografen zu finanzieren. Ob man im Rahmen der Grundlagenforschung Anzeigenmotive einsetzt oder andere Bilder, ist hinsichtlich der Ergebnisse zun ächst einmal nicht von Bedeutung. Doch nat ürlich lassen sich so zus ätzliche Erkenntnisse gewinnen und bereits bestehende Annahmen, zum Beispiel über die Wirkung und Wirkungsweise bestimmter Werbemotive, durch Fakten untermauern.

Ausblick: Neurowissenschaften und Live-Kommunikation

Auszug
Die Begeisterung anl ässlich der Fu ßballweltmeisterschaft im Jahr 2006 hat gezeigt, dass sich Deutschland immer weiter zu einer Erlebnisgesellschaft wandelt. Dabei geht es nicht nur um Sportereignisse. In allen Bereichen der Gesellschaft, seien es nun kulturelle oder soziale Aktivit äten, werden Formen der inszenierten Massenkultur an Bedeutung gewinnen. Der Wunsch nach Au ßergew öhnlichem und nach Gemeinschaft nimmt best ändig zu.

Backmatter

Weitere Informationen