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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Zusammenfassung
Die Steigerung der Innovationsfähigkeit ist die wichtigste Managementaufgabe bis zum Jahre 2000. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 300 Führungskräften in Europa, Japan und in den USA, die von der internationalen Untemehmensberatung Booz. Allen & Hamilton durchgeführt wurde.1 Als Hauptproblem bei der Implementation eines Innovations-Managements sehen die Führungskräfte die Gestaltung innovationsfördernder Organisationsformen. Insbesondere die japanischen Manager betonen die Bedeutung einer visionären Führung und einer zukunftsorientierten Personalentwicklung.2
Hans-Gerd Servatius

1. Innovations-Management als strategisch-organisatorische Herausforderung für Technologie-Unternehmen

Zusammenfassung
Die Innovationsdynamik einer Reihe von Schrittmacher- und Schlüsseltechnologien1 wird den internationalen Wettbewerb in den nächsten Jahren weiter nachhaltig beeinflussen.2 Die Befragung von Booz.Allen & Hamilton führte zu dem Ergebnis, daß 6 Technologiefelder bis zum Jahre 2000 die größte wirtschaftliche Bedeutung haben werden. Es sind die Gentechnik, Computer-Software, neue Fertigungstechnologien und Werkstoffe, die Telekommunikation und elektronische Bauelemente. Dabei setzten die Manager in den USA und in Europa die Gentechnik auf den ersten Platz, während sie in Japan erst auf Platz zwei rangiert. Für die Japaner geht von der Software der größte Einfluß aus. Außerdem schätzen sie die Bedeutung neuer Werkstoffe höher ein als ihre Kollegen.3 Die relative Technologieposition Europas wird von den befragten Führungskräften schwächer eingeschätzt als die der USA und Japans. Besonders ausgeprägt ist der Rückstand bei elektronischen Bauelementen. Diese Ergebnisse sind in Bild 1-1 dargestellt.4
Hans-Gerd Servatius

2. Bausteine eines Venture Managements zur Überwindung von Innovationsproblemen

Zusammenfassung
Im ersten Teil des Buches haben Sie sich mit den Herausforderungen des Innovations Managements beschäftigt. Im zweiten Teil lernen Sie nun die Bausteine kennen, aus denen sich die Antwort auf diese Herausforderung ergibt. Die Wurzeln sowohl für die Herausforderung Innovation als auch für das Venture Management als Antwort liegen in zwei fundamentalen Zukunftsperspektiven für unsere Gesellschaft, die Naisbitt als Megatrends bezeichnet.1 Diese Megatrends sind:
1.
der Wandel von der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft2 und die parallel dazu in einer Vielzahl von Bereichen ablaufende Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeit sowie
 
2.
der Übergang von zentralisiert-hierarchischen Organisationsstrukturen zu dezentralvemetzten Organisationen,3 wobei in den einzelnen dezentralen Einheiten wieder eine Integration der Innovationsaufgaben erfolgt.
 
Hans-Gerd Servatius

3. Implementation in einem Technologie-Unternehmen als Management Development-Prozeß

Zusammenfassung
Die Implementation eines Venture Managements in Technologie-Unternehmen erfordert Träger, die diese Idee verwirklichen. Diese Akteure können wir anhand von drei Entwicklungstendenzen des Managements skizzieren, die die Aufgabenverteilung zwischen diesen Aufgabenträgem beeinflussen. Die Entwicklungsrichtungen sind:
1.
eine Verlagerung der Aufgaben eines strategischen Managements von zentralen Stabsabteilungen zu den verantwortlichen Linienmanagem,
 
2.
ein von Entrepreneuren und Venture Capital-Gesellschaften getragener Innovationsprozeß in jungen Unternehmen sowie
 
3.
eine durch Intrapreneure herbeigeführte Verbesserung der Innovationsfähigkeit großer Technologie-Unternehmen.
 
Hans-Gerd Servatius

4. Zusammenfassung des Potentialtheroretischen Bezugsrahmens eines Venture Managements

Zusammenfassung
Ein theoretischer Bezugsrahmen ist eine Vorstufe zu einer ausgereiften, wohlformulierten Theorie. Er hat die Aufgabe, das Denken zu ordnen und zu einem besseren Verständnis von Zusammenhängen zu führen.1 Seine heuristische Kraft besteht darin, Ordnung in eine komplexe Welt zu bringen und die Phantasie anzuregen.2 Solange eine Theorie und Methodologie der anwendungsorientierten Wissenschaften erst in Ansätzen existieren,3 ist die Entwicklung eines theoretischen Bezugsrahmens der pragmatische Versuch, eine Verbindung herzustellen zwischen:4
  • dem theoretischen Wissen der Betriebswirtschaftslehre und ihrer Nachbarwissenschaften sowie
  • der Erfahrung von Managementberatem und Praktikern.
Hans-Gerd Servatius

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