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Über dieses Buch

Das Buch für naturwissenschaftlich interessierte Leser, die sich Gedanken machen über die anstehenden Probleme einer zahlenmäßig rasch zunehmenden Weltbevölkerung. Das Buch klärt über den bisher allgemein kaum bekannten Nutzen der sogenannten Großpilze auf. Es sind Pilze, die man sonst von Spaziergängen in Wald und Wiese kennt und die man im Handel kaufen kann. Wie können Großpilze dazu beitragen die Menschheit zu retten?Können Ernährungsprobleme in armen Ländern Afrikas durch Großpilze gelöst werden?Gelingt eine Revitalisierung ganzer geschädigter Wälder?Und was haben Pilze auf dem Mars zu suchen?Diese und weitere spannende Fragen werden im Verlauf der Kapitel beantwortet. Die Leser bekommen Einblicke in die Geheimnisse und Arbeitsweisen einer Wissenschaft, die, wie auch Pilze, im Verborgenen aktiv ist, deren Bedeutung rapide steigt, obwohl sie bisher nur von relativ wenigen Forschern betrieben wird.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Pilze sind uralte Organismen. Sie tragen die Urkraft der Schöpfung in sich. Es gibt sie womöglich seit 900 bis 1200 Mio. Jahren, sagt der englische Wissenschaftler Nicholas Butterfield, Professor für Paläobiologie an der Universität in Cambridge.
Jan I. Lelley

Kapitel 2. Pilze für die Welt

Ihre Ernährung betreffend werden Großpilze in drei Gruppen eingeteilt: die Parasiten, die Saprophyten und die Mykorrhizapilze. Die Parasiten – man nennt sie auch schmarotzende Schädlinge – befallen und schwächen oder töten lebende Organismen, insbesondere Bäume. Parasitisch lebende Großpilze sind z. B. der Zunderschwamm ( Fomes fomentarius ), der Hallimasch ( Armillaria ostoyae ) und der für seinen guten Geschmack geschätzte Schwefelporling ( Laetiporus sulfureus ).
Jan I. Lelley

Kapitel 3. Wer Pilze isst, lebt länger

Sucht man nach diesem Spruch im Internet, bekommt man im deutschsprachigen Raum fast 240.000 Treffer. Er soll von Hippokrates von Kos (460–377 v. Chr.) stammen, einem griechischen Arzt, der vor mehr als 2400 Jahren lebte und als Begründer der wissenschaftlichen Medizin gilt. Definitiv wissen wir es aber nicht, ob Hippokrates diese weitsichtige, revolutionäre Empfehlung tatsächlich selbst aussprach.
Jan I. Lelley

Kapitel 4. Auch Tiere mögen Pilze

Die Bedeutung der Großpilze für die weltweite Ernährung wie auch für die Gesundheit habe ich ausführlich dargelegt. Welche Rolle sie in der Tierernährung spielen könnten, gehört aber ebenfalls gewürdigt. Dieser Aspekt hat zumindest perspektivisch eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.
Jan I. Lelley

Kapitel 5. Pilze, Lebenspartner der Waldbäume

Bis jetzt habe ich mich mit den immensen Vorteilen beschäftigt, die uns Großpilze unmittelbar als Nahrungsmittel und als Heilmittel bringen. Doch ihre Unentbehrlichkeit hat noch andere Facetten, die für uns ebenfalls von großem Vorteil sind. Eine dieser Facetten ist die Lebensgemeinschaft, die zahlreiche Pilze mit Bäumen eingehen, und davon möchte ich im folgenden Abschnitt berichten.
Jan I. Lelley

Kapitel 6. Pilze als Problemlöser

Bei Publikumsvorträgen ist mir regelmäßig die Frage begegnet, wie es um den Schwermetallgehalt der Pilze steht. Wie gefährlich sind sie, und sind auch Kulturpilze von Schwermetallen kontaminiert? Ja, es gibt das Problem der Schwermetalle in Pilzen.
Jan I. Lelley

Backmatter

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