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Erschienen in: WASSERWIRTSCHAFT 6/2016

01.06.2016 | Wasserbau

Normen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit — Ingenieurmäßige Beurteilung im Talsperrenbau

verfasst von: Prof. (em.) Dr.-Ing. Theodor Strobl

Erschienen in: WASSERWIRTSCHAFT | Ausgabe 6/2016

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Auszug

Normen allein können nicht die ingenieurmäßige Beurteilung im Talsperrenbau ersetzen. Auch Rechenprogramme liefern nur Ergebnisse, die von der Qualität der Eingabedaten und des Programmes abhängen. Weiterhin steht das angestrebte Sicherheitsniveau in unmittelbarem Zusammenhang mit wirtschaftlichen Anforderungen und Möglichkeiten. In diesem Spannungsfeld liegt die ingenieurmäßige Beurteilung von Planung, Bauausführung und Überwachung von Talsperren. In dem Beitrag werden Beispiele aufgezeigt, bei denen dieses „Engineering Judgment“ (nach Ralf B. Peck) fehlte. Engineering Judgment bedarf der Kenntnis von Theorie, Berechnung, Konstruktion und vor allem auch der praktischen Erfahrung. Schon in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts hat der weltweit geschätzte Praktiker und Professor für Geotechnik Peck die Frage gestellt: „Where has all the Judgment gone?“ Engineering Judgment bedingt Theorie und Praxis: Das Wappen des weltweit berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) beinhaltet die Intelligenz des Geistes und der Hände („mens et manus“) — der Ingenieur sollte beides vereinen. …
Metadaten
Titel
Normen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit — Ingenieurmäßige Beurteilung im Talsperrenbau
verfasst von
Prof. (em.) Dr.-Ing. Theodor Strobl
Publikationsdatum
01.06.2016
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden
Erschienen in
WASSERWIRTSCHAFT / Ausgabe 6/2016
Print ISSN: 0043-0978
Elektronische ISSN: 2192-8762
DOI
https://doi.org/10.1007/s35147-016-0069-x

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