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Über dieses Buch

Der Leitfaden beschreibt die Vorbeugung, Früherkennung, Eingrenzung von Gefährdungen – insbesondere Stör- und Notfällen – im Tagesgeschäft der Wohnungswirtschaft. Das Spannungsfeld wird im Zusammenhang mit der derzeitigen Rechtslage und der Siedlungsentwicklung dargestellt; dabei geht es nicht um unternehmerische Fehlleistungen oder betriebliche Mängel, sondern um schädliche Einwirkungen aus dem Umfeld.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Um das Jahr 2050 beginnt ein neuer Abschnitt der Menschheitsgeschichte: Auf der Erde leben dann etwa 9½ Milliarden Menschen, wohl zu zwei Dritteln in städtischen Siedlungsräumen; danach könnte sich erstmals seit Jahrtausenden die Weltbevölkerung verringern (UN/DESA 2018; 2019; Vollset u. a. 2020). In den kommenden Jahrzehnten wird die Entwicklung der Weltgesellschaft weiterhin durch Bevölkerungswachstum und Klimawandel geprägt; Vorsorge für Notlagen und Kriesen wird immer wichtiger.
Mario H. Kraus

Kapitel 2. Wohnungswirtschaft und Siedlungsentwicklung

Zusammenfassung
Eine Stadt ist ein „Durchflussgleichgewicht“, ein Sozialsystem hoher Komplexität, das sich ständig verändert; viele Abläufe sind zwar rechtlich geregelt, Stadt gelingt aber nur im täglichen, friedlichen, geplanten Zusammenwirken Vieler. Gerade in Massengesellschaften sind allerdings nachteilige, gefährdende, schädigende Ereignisse stets möglich – ob vorsätzlich herbeigeführt oder zufällig ausgelöst.
Mario H. Kraus

Kapitel 3. Begrifflichkeiten

Zusammenfassung
Notfallvorsorge umfasst alle Maßnahmen zur Abwendung und Minderung von Gefährdungen für das Unternehmen und dient mehreren Zwecken wie
  • der Erfüllung einschlägiger rechtlicher Vorschriften,
  • der Begrenzung von Haftungsfolgen im Schadensfall und weiteren.
Mario H. Kraus

Kapitel 4. Rechtsgrundlagen und Richtlinien

Zusammenfassung
Notfallvorsorge ist in Deutschland durch mehrere Rechtsvorschriften geregelt. Grundsätzlich sind die Länder und Gemeinden verantwortlich. Das Verhältnis von Bund, Ländern und Gemeinden sowie die Frage der Verhältnismäßigkeit im Ernstfall ist mitunter strittig.
Mario H. Kraus

Kapitel 5. Risikoanalyse

Zusammenfassung
Risikoanalyse ist eine umfassende Bestandsaufnahme (Ist-Zustand) zur Umsetzung unternehmerischer Schutzziele (Soll-Zustand). Da Stör- und Notfälle nicht völlig verhindert werden können, bedeutet Schutzziele zu wahren vorrangig, im Ernstfall zuerst gefährdete und geschädigte Menschen zu retten und zu schützen, dann die Arbeitsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten oder schnellstmöglich wiederherzustellen.
Mario H. Kraus

Kapitel 6. Krisenkonzept

Zusammenfassung
Ein Krisenkonzept sollte zu einem betrieblichen Qualitätssystem gehören, auf einem Regelkreis beruhen und drei wesentliche Bestandteile umfassen
  • Risikomatrix,
  • Notfallhandbuch mit Fallunterscheidungen nach Stör- und Notfällen sowie den entsprechenden Maßnahmen,
  • Checklisten, Organigramme, Kontaktdaten für den Ernstfall.
Mario H. Kraus

Kapitel 7. Aufwand und Grenzen

Zusammenfassung
Gefahrenabwehr war schon immer unternehmerische Aufgabe; doch über die letzten Jahrzehnte mehrte sich das Wissen um weltweite Zusammenhänge und Wechselwirkungen erheblich: Auch kleine und mittelständische Unternehmen müssen Gefährdungen bedenken, die weit außerhalb ihres Geschäftsbereichs entstehen. Doch Notfallvorsorge beruht selten auf einem vollständigen Überblick.
Mario H. Kraus

Kapitel 8. Schlussfolgerungen

Zusammenfassung
Deutschland ist im gesellschaftlichen Umbruch; das betrifft die gesellschaftlichen Funktionssysteme wie Bildungswesen, Gesundheitswesen, Altersvorsorge und eben die Wohnungswirtschaft. Mit der Arbeitsteilung und der Vernetzung in einer Gesellschaft wächst deren Störanfälligkeit. Notfallvorsorge in allen Lebensbereichen wird wichtiger, aber nicht zwingend beliebter
Mario H. Kraus

Kapitel 9. Checklisten zum Krisenkonzept

Zusammenfassung
  • Checklisten sind auch in der Notfallvorsorge hilfreiche Arbeitsmittel. Sie müssen jedoch an das Tagesgeschäft des jeweiligen Unternehmens angepasst werden.?
Mario H. Kraus

Backmatter

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