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Über dieses Buch

Dieses Lehr- und Übungsbuch richtet sich an zukünftige Anwender von Berechnungssoftware zur Strömungsmechanik. Neben den verständlich dargestellten Grundlagen liegt der Schwerpunkt auf ausführlich behandelten technischen Beispielen mit ergänzenden praktischen Hinweisen. Verständnisfragen inklusive Antworten geben dem Einsteiger Sicherheit für grundlegende Zusammenhänge. Die dritte Auflage wurde an die neueste Programmversion ANSYS 15.0 angepasst.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Wenn Sie (noch) keine Ahnung von numerischer Strömungsberechnung haben, dann ist dieses Buch das Richtige für Sie. Es ist einfach und verständlich gehalten, zumindest aus Sicht des Autors. Es richtet sich an angehende Ingenieure des Maschinenbaus und ähnlicher Studienrichtungen, die bereits mit der Strömungsmechanik und Thermodynamik vertraut sind. Kenntnisse über numerische Lösungsverfahren und in Informatik sind von Vorteil, aber nicht zwingend.
Stefan Lecheler

2. Erhaltungsgleichungen der Strömungsmechanik

An den Anfang meiner Promotion kann ich mich noch gut erinnern. Ich übernahm von einem Mathematiker ein Computerprogramm zur Strömungsberechnung in Turbomaschinen. Während seine Beschreibung der Theorie praktisch nur eine Gleichung enthielt, war das dazugehörige Computerprogramm sehr umfangreich. Wie passte das zusammen? Nun, Mathematiker versuchen meistens alles zu verallgemeinern und kurz und prägnant in eine Formel zu packen. Die sieht elegant aus, aber einem Ingenieur wird sich ihre Bedeutung in den meisten Fällen verschließen, da ihm die mathematischen Spezialkenntnisse der Vektor- und Tensorrechnung nicht so geläufig sind. Nach einigen Tagen und vielen Seiten Papier hatte ich diese eine Gleichung so umgewandelt, dass ich sie verstand. Meine Gleichungen waren zwar länger, aber für einen Ingenieur verständlicher. In diesem Kapitel wird deshalb versucht, die der Strömungsmechanik zugrunde liegenden Gleichungen möglichst einfach darzustellen.
Stefan Lecheler

3. Diskretisierung der Erhaltungsgleichungen

Die in Kapitel 2 gezeigten Erhaltungsgleichungen müssen umgeformt werden, damit sie in einem Computerprogramm numerisch gelöst werden können. Diese sog. Diskretisierung der räumlichen und zeitlichen Ableitungen wird in diesem Kapitel gezeigt. Der Anwender von modernen Strömungsberechnungsprogrammen sollte zumindest einen Überblick über die Diskretisierungsmethoden haben, auch wenn ihm diese Schritte die Entwickler der CFD-Programme bereits abgenommen haben.
Stefan Lecheler

4. Rechennetze

Die diskretisierten Erhaltungsgleichungen können nur an definierten Stützstellen gelöst werden. Hierfür ist ein Rechennetz notwendig, das das Gebiet, in dem die Strömung berechnet werden soll, ausfüllt. Von der Qualität des Rechennetzes hängen entscheidend das Konvergenzverhalten der Rechnung und die Genauigkeit der Lösung ab. So fein wie nötig, so grob wie möglich, lautet hier die Devise. Einerseits sollen wichtige Strömungsdetails genau erfasst werden, anderseits sollen die Rechenzeiten akzeptabel sein. Oftmals wird die Netzpunktzahl bei komplexeren Anwendungen gerade so groß gewählt, dass der am Nachmittag abgeschickte Rechenlauf am nächsten Vormittag ausgewertet werden kann.
Stefan Lecheler

5. Lösungsverfahren

Wie können die Differenzengleichungen, also die diskretisierten Differentialgleichungen nun auf dem Rechennetz gelöst werden? Hierfür gibt es zahlreiche Lösungsalgorithmen, die im Laufe der Zeit und mit zunehmender Computerleistung immer genauer und schneller wurden. Die Entwicklung ging hierbei von den zentralen Verfahren über die Upwind-Verfahren zu den High- Resolution-Verfahren.
Stefan Lecheler

6. Ablauf einer numerischen Strömungsberechnung

Dieses Kapitel zeigt den allgemeinen Ablauf einer numerischen Strömungsberechnung. Hier können praktische Tipps und Erfahrungswerte nachgeschlagen werden, die für den Anwender von CFD-Programmen hilfreich sind, um CFD-Rechnungen effizient durchführen zu können und um genaue Ergebnisse erzielen zu können.
Stefan Lecheler

7. Übungsbeispiel Tragflügelumströmung

Zur Erzeugung der Geometrie klicken Sie im WORKBENCH Projektschema das Feld Geometrie doppelt an. Das Programm DESIGN MODELER startet und es wird die Benutzeroberfläche wie in Bild 7-1 dargestellt.
Stefan Lecheler

8. Übungsbeispiel Rohrströmung

Nach dem Starten der ANSYS WORKBENCH (siehe Kapitel 6.9) wird wieder zuerst das Programm DESIGN MODELER gestartet durch Klicken auf das Feld Geometrie (siehe auch Kapitel 7.1.1). Die Geometrie kann entweder als CAD-Datei eingelesen werden oder im Programm DESIGN MODELER erzeugt werden. Anschließend werden beide Möglichkeiten beschrieben.
Stefan Lecheler

9. Übungsbeispiel Doppelrohr-Wärmeübertrager

Nach dem Starten der ANSYS WORKBENCH (siehe Kapitel 6.9) wird wieder zuerst das Programm DESIGN MODELER gestartet durch Klicken auf das Feld Geometrie (siehe auch Kapitel 7.1.1).
Stefan Lecheler

Backmatter

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