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Über dieses Buch

Bedarfsplanung für Gebäude wird allzu oft mit der Erstellung einer Raum- und Flächenliste verwechselt. Die eigentliche Funktionalität, Qualität und damit die Leistungsfähigkeit eines Gebäudes wird aber häufig unzureichend beschrieben.
Die 2. vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage dieses Fachbuchs wendet sich an alle, die mit der Durchführung einer Bedarfsplanung befasst sind und gibt ihnen das notwendige Theorie- und Praxiswissen an die Hand, um nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität des Projektes umfassend und belastbar zu definieren und so sicherzustellen, dass sie schließlich bekommen, was sie bestellt haben. Anschauliche Beispielprojekte aus der Praxis runden das Werk ab.
Neu in der 2. Auflage: Berücksichtigung novellierter Normen wie DIN 18205 und jüngster Forderungen aus Politik (z. B. Reformkommission Bau) und Praxis (z. B. AHO, DGNB) sowie aktueller Ansätze wie BIM und Design Thinking.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Die Herausforderung

Nachhaltigkeit ist ein Schlagwort, das schon länger in Politikerreden, Forschungsprogrammen oder Unternehmensberichten vorzufinden ist, ein viel strapazierter Begriff, der manchmal - so der Eindruck - auch nur als modische Worthülse verwendet wird. Denn es fällt auf: So verschieden die Anwendungsbereiche sind, so vielfältig scheinen die Bedeutungen zu sein; eine Erkenntnis, die nach einer aktuellen Leserumfrage des Deutschen Architektenblatts (06-2018) wohl auch für das Bauwesen gilt. Nun soll es in diesem Buch ebenfalls um Nachhaltigkeit gehen.
Martin Hodulak, Ulrich Schramm

Kapitel 2. Das Konzept

Die maßgeblichen Begriffe zur Bedarfsplanung wurden in Deutschland im April 1996 mit Erscheinen der DIN 18205 ‚Bedarfsplanung im Bauwesen‘ eingeführt und im November 2016 im Zuge der Überarbeitung der DIN aktualisiert. Dort finden sich u. a. die Definitionen zu den Begriffen ‚Bedarfsplanung‘, ‚Bedarfsträger‘, ‚Bedarfsplaner‘ und ‚Bedarfsplan‘.
Martin Hodulak, Ulrich Schramm

Kapitel 3. Die Vorgehensweise

Die Nutzerorientierte Bedarfsplanung hat als Methode eine klare Struktur. Sie gliedert sich zunächst in fünf Phasen (s. Abb. 55), wobei jeder Phase bestimmte Aktivitäten zugeordnet sind. Zudem ist die Methode durch sieben spezifische Arbeitsschritte gekennzeichnet, die sich durch die Einbeziehung des Bedarfsträgers wie Bauherr, Gebäudenutzer oder Betreiber besonders hervorheben.
Martin Hodulak, Ulrich Schramm

Kapitel 4. Die Arbeitsschritte

Zur Umsetzung der strukturierten Vorgehensweise mit ihren Phasen und Aktivitäten bietet die Methode aufeinanderfolgende Arbeitsschritte und verschiedene Arbeitsmittel an, die sich über die Jahre entwickelt und in der Praxis bewährt haben.
Martin Hodulak, Ulrich Schramm

Kapitel 5. Die Arbeitsmittel

Bei der Anwendung sind nicht nur die beschriebenen Arbeitsschritte relevant, sondern darüber hinaus verschiedene spezifische Arbeitsmittel, die den Beteiligten ein effizientes Arbeiten und ein qualitativ hochwertiges Ergebnis ermöglichen.
Martin Hodulak, Ulrich Schramm

Kapitel 6. Die Praxisbeispiele

Wie sieht Nutzerorientierte Bedarfsplanung in der Praxis aus? In den Kapiteln 1 bis 5 sind Ursprung und Hintergrund der Methode beschrieben worden, ebenso wie die Vorgehensweise in fünf aufeinanderfolgenden Phasen, die entsprechenden Arbeitsschritte und Arbeitsmittel. Obwohl die Vorgehensweise auf Praxiserfahrung basiert und im Laufe der Jahre an realen Projekten kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt wurde, stellt sie doch lediglich einen Idealablauf dar. Dieser wird in den seltensten Fällen in allen Details und eins zu eins auf reale Projekte übertragen werden können.
Martin Hodulak, Ulrich Schramm

Backmatter

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