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06.03.2018 | Nutzfahrzeuge | Nachricht | Onlineartikel

Forscher untersuchen möglichen elektrischen Lkw-Verkehr

Autor:
Patrick Schäfer

Ein deutsch-schwedischen Forschungsprojekt untersucht die Möglichkeiten eines elektrischen Lkw-Verkehrs. Dabei sollen Emissionen, Effizienz und Infrastrukturmaßnahmen erforscht werden.

Die Regierungen Deutschlands und Schwedens haben 2017 eine Zusammenarbeit zur Elektrifizierung von Lkw vereinbart. Das Projekt "Swedish-German research collaboration on Electric Road Systems" soll nun einen weitergehenden Austausch über Theorie und Praxis von elektrischem Güterfernverkehr in Deutschland und Schweden ermöglichen und Strategien für eine länderübergreifende Einführung elektrischer Straßensysteme in Europa ermitteln.

Auf technischer Seite werden von einem internationalen Konsortium, dem auch Öko-Institut, ifeu und die Hochschule Heilbronn angehören, Oberleitungs-Hybrid-Lkw, Stromschienen, die in der Straße verlaufen und Induktionssysteme, die Lkw-Akkus elektro-magnetisch aufladen, geprüft. "Der Straßengüterverkehr braucht angesichts der Klimaschutzanforderungen dringend Alternativen zum dominierenden Dieselkraftstoff", sagt Florian Hacker, Projektleiter am Öko-Institut. Mögliche deutsch-schwedische Korridore für den elektrischen Güterfernverkehr sollen ebenso identifiziert werden wie die zu erwartenden Einsparungen bei Schadstoffen und der Energieaufwand für die Elektrifizierung. Zudem sollen Empfehlungen zum Aufbau einer Infrastruktur für den elektrischen Güterfernverkehr entwickelt werden. 

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und der schwedischen Transportbehörde (Trafikverket) gefördert. Auch das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE, Intraplan Consult, Chalmers University of Technology, die Königliche Technische Hochschule (KTH) sowie das schwedisches Institut für Straßen- und Verkehrsforschung (VTI) gehören zu den Projektpartnern.

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