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27.11.2013 | Nutzfahrzeuge | Im Fokus | Onlineartikel

Kommentar: Trends mobiler Landmaschinen

Die Forderung nach Ernährung einer stetig wachsenden Weltbevölkerung beeinflusst schon heute die Entwicklung mobiler Landmaschinen. Als Primärenergiequelle wird der Dieselmotor in der Landmaschine auch in den kommenden 20 Jahren dominieren.

Der Trend hin zu einer Elektrifizierung der Antriebe in Maschinen und Anbaugeräten ist dabei deutlich wahrnehmbar, mit neuen Funktionen und Automatisierungslösungen. Der Serieneinsatz elektrischer Antriebe setzt allerdings nicht nur die Weiterentwicklung unter dem Kriterium Wirtschaftlichkeit voraus, auch ist der Betreiber von dieser Technologie in technischer wie auch ökonomischer Sicht zu überzeugen.

Weiter steigende Kraftstoffkosten bedingen neue Konzepte und Lösungen einer spürbaren Verbrauchsreduzierung bei gleichzeitiger Erhöhung des Gesamtwirkungsgrades. Daher werden Hybridsysteme verstärkt an Bedeutung gewinnen, um Forderungen nach Steigerung der Energieeffizienz und Erhöhung der Arbeitsproduktivität erfüllen zu können. Die Umsetzung der Abgasvorschriften bindet derzeit Personal- und Entwicklungskapazitäten, die für eine Weiterentwicklung elektrohydraulischer und elektromechanischer Antriebssysteme fehlen. Die Hydraulik wird aufgrund ihrer Vorteile, sehr gutes Leistungsgewicht und ebenfalls sehr gute Leistungsdichte sowie der wirtschaftlichen Energiespeicherungsmöglichkeit, von der Elektrik nicht substituiert und wird auch in zukünftigen Maschinengenerationen eingesetzt.

Signifikant zunehmen wird die Bedeutung der Kommunikationstechnologie und der Informations- und Betriebsmanagementtools. Herstellerübergreifende Steuerungen und Bedienungselemente werden, nach Standardisierung der Protokollformen für den Datenaustausch, völlig neue Automatisierungslösungen ermöglichen.

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