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22.09.2016 | Nutzfahrzeuge | Nachricht | Onlineartikel

Kolbensystem von Rheinmetall Automotive erzielt ein Fünftel weniger Reibung

Autor:
Christiane Köllner

Reibungsverluste bei Nutzfahrzeugen reduziert: Rheinmetall Automotive hat ein Kolbensystem vorgestellt, das ein Fünftel weniger Reibung erzielt.

Der Automobilzulieferer Rheinmetall Automotive, vormals KSPG, hat an der Reduzierung von Reibungsverlusten bei Nutzfahrzeugen gearbeitet. Über sein Tochterunternehmen KS Kolbenschmidt habe der Spezialist bei einem neuen reibreduzierten Kolbensystem um 20 Prozent verbesserte Reibwerte gegenüber derzeit im Einsatz befindlichen Systemen des aktuellen Modelljahres 2016 erzielt, berichtet das Unternehmen. Als ergänzenden Effekt soll die verminderte Höhe der neuen Kolbenbaugruppe auch eine zusätzliche Reduzierung der Gesamtmasse des Motors ermöglichen.

Diese Verbesserung wurde durch den Einsatz eines umfassenden Maßnahmenbündels realisiert. Eine Schlüsselrolle bei der erzielten Reibleistungsreduzierung habe ein komplettes, maßgeschneidertes Kolbensystem bestehend aus Kolben, Kolbenringen, Zylindern, Bolzen und Pleuel gespielt. Dieses optimierte Gesamtsystem sei in Bezug auf seine Geometrie, Oberflächenbeschaffenheit, Form und Beschichtung minutiös entsprechend den geforderten Einsatzbedingungen aufeinander abgestimmt worden.

Um die relevanten Messgrößen im Motorbetrieb sicher zu erfassen, wurde daher von KS Kolbenschmidt eigens ein spezieller Reibleistungsprüfstand entwickelt. In die Systemintegration bezieht das Unternehmen zudem gleitgehonte Zylinder aus einer Kooperation mit GKN Cylinder Liners ein. Hinzu kommen spezielle reibungsarme Kolbenringe, die gemeinsam mit dem Allianzpartner Riken entwickelt werden.

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