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16.11.2017 | Nutzfahrzeuge | Nachricht | Onlineartikel

Neues MAN-Entwicklungszentrum für alternative Antriebe

Autor:
Patrick Schäfer

In München-Allach entsteht derzeit das neue MAN-Entwicklungszentrum. Ab 2018 soll neben der Teststrecke 1 an zukünftigen Nutzfahrzeugen gearbeitet werden.

In dem 33.000 Quadratmeter großen Gebäude sollen rund 360 Ingenieurinnen und Ingenieure an den Lkw und Bussen der Zukunft arbeiten, dazu kommen 100 weitere Mitarbeiter im Werkstattbereich. "Alternative Antriebe, wie zum Beispiel die Elektromobilität, spielen eine immer wichtigere Rolle im Nutzfahrzeugbau. Gleichzeitig werden unsere sauberen Verbrennungsmotoren noch lange gebraucht – etwa im Fernverkehr. Das bedeutet, dass wir alternative und konventionelle Antriebstechnologien parallel entwickeln", sagt Joachim Drees, Vorsitzender des Vorstands von MAN Truck & Bus und MAN SE. 

Im neuen Gebäude sollen beispielsweise Prototypen entstehen, die mithilfe modernster Rapid-Prototyping-Verfahren wie dem 3-D-Druck gefertigt werden. Elektroantriebe können auf Triebstrangprüfständen getestet werden, in der Abteilung für Umweltsimulation lassen sich die Auswirkungen von Wind und Wetter auf unterschiedlichste Bus- und Lkw-Bauteile nachempfinden, ein weiterer Bereich untersucht das Zusammenspiel unterschiedlicher Steuergeräte. Auch ein spezieller Rollenprüfstand, mit dem Ingenieure die Geräuscheigenschaften von Antriebsaggregaten und kompletten Fahrzeugen untersuchen können, soll Bestandteil des Entwicklungszentrum sein.

Um die elektrisch angetriebenen Lkw und Busse schnell aufladen zu können, sind an vielen Stellen Ladepunkte und Schnellladestationen verteilt. Das neue Zentralgebäude des MAN-Entwicklungszentrums fasst verschiedene Abteilungen, die heute über das Allacher Werksgelände und mehrere Außenstandorte verstreut sind, zusammen.

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