Der Mangel an Zugang zu Energieressourcen, auch bekannt als Energiearmut, ist eine globale Herausforderung, von der insbesondere Entwicklungsländer betroffen sind. Energiearmut beschreibt dabei das Fehlen moderner Energiedienstleistungen, die Zugang zu Energie/Elektrizität auf Haushaltsebene und sauberen Kochherden umfassen. Folglich sind es vor allem traditionelle Energiequellen wie Feuerholz, die von den betroffenen Zielgruppen genutzt werden und zu Gesundheitsrisiken durch Innenraumluftverschmutzung, einem hohen Arbeitsaufkommen für insbesondere Frauen und zu einer verstärkten Abholzung der Wälder führen (International Energy Agency [IEA], 2016). Die Vereinten Nationen deklarieren universellen Zugang zu erschwinglicher, zuverlässiger, nachhaltiger und moderner Energieversorgung als entscheidend für die persönliche als auch ökonomische Entwicklung und haben dies im Sustainable Development Goal 7 verankert (United Nations Development Programme [UNDP], 2016).