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Über dieses Buch

Das Übungsbuch gibt dem Leser die Möglichkeit, sich schnell und strukturiert in das CAD/CAM System NX 8 einzuarbeiten. Neben den reinen CAD-Funktionen wird besonderer Wert auf den Prozess des Modellierens gelegt. Die Auswahl verschiedener funktionaler Möglichkeiten mit Schwerpunkt auf Änderbarkeit, Datenqualität und Verwaltung der Modelle und Daten wird ebenso anschaulich behandelt. Anhand praxisnaher aufeinander aufbauender Modellierungsbeispiele können sowohl die Funktionen als auch der Umgang mit diesen rasch und sicher erlernt werden. Die neue Auflage wurde in der Darstellung aktualisiert und basiert auf Version NX 8.5.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

CAD/CAM/CAE-Systems für den gesamten Konstruktions- und Fertigungsprozess von Siemens Industry Solution and Services GmbH®. NX ist aus der Zusammenführung von Unigraphics und I-DEAS hervorgegangen und ist ein 3D-System für Entwicklung und Konstruktion, Zeichnungserstellung, Simulation und Fertigung. Es ermöglicht Volumen- und Flächenkonstruktion in voll-, teil- und nicht-parametrisierter Form. In der aktuellen Version NX sind konsolidierte Funktionen und Neuerungen gegenüber den Vorgängern umgesetzt. NX basiert auf dem Parasolid-Kern (Basis der Geometriedarstellung).

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

2. Struktur von CAD-Modellen

Ein gut strukturiertes CAD-Modell bildet eine wesentliche Grundlage für die durchgängige Produktentwicklung. Durch Iterationen zwischen vor- und nachgelagerten Bereichen der Konstruktion ist das CAD-Modell zahlreichen Änderungen unterworfen (siehe Abbildung). Damit keine Datenverluste bei Änderungen und keine aufwändigen Nacharbeiten auftreten, sollte das CADModell von der Erstellung bis über die Fertigungsfreigabe hinaus konsistent bleiben.

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

3. Arbeiten mit Formelementen

Die ersten Modellierungsschritte in NX probieren wir an technisch einfachen Modellen und steigern uns dann. Die Beispiele zeigen einleitend stets eine technische Zeichnung, auf deren Grundlage wir das Modell aufbauen. Funktionen und Formelemente sind einmalig detailliert erläutert. Bei wiederholter Anwendung werden diese, damit keine Langeweile aufkommt, nur noch kurz angeführt.

In diesem Kapitel befassen wir uns kurz mit dem rein Formelementbasierten Arbeiten ohne Skizzen. In der NX-Praxis sind Mischformen aus Formelement-basierter Modellierung und Skizzen-Modellierung üblich.

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

4. Arbeiten mit Skizzen

Als Skizzen (Sketches) bezeichnen wir zweidimensionale Zeichnungen, die in einer definierten Ebene liegen, ähnlich einem Blatt Papier auf einem Tisch. Eine Skizze beinhaltet zueinander verknüpfte Kurven. Mittels geometrischer Zwangsbedingungen und Bemaßungen können diese Kurven in Abhängigkeiten gebracht und parametrisiert werden. Skizzen dienen uns als Ausgangspunkt für die Körpererstellung (bspw. Rotation, Extrusion) oder als Prinzip- bzw. Übersichtsskizze zu unseren Produktmodellen. Ein Modell kann mehrere Skizzen in verschiedenen räumlichen Ebenen besitzen. Für eine höhere Übersichtlichkeit des Modells empfiehlt es sich, wie schon gesehen, Skizzen auf separaten Layern abzulegen (Layerkategorie für Skizzen 21-40, vgl. Kapitel 2.4). Nachfolgende Beispiele entstammen der gleichen Skizze, sind nur unterschiedlich verwendet.

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

5. Weiterführende Modellierung

Vorgehensweise

I. Führungsparameter

II. Kugel (S1) und Zylinder (Z2) sowie Trimmen

III. Zylinder (Z3) sowie Flansch aus Knäufen (K4, K5)

IV. Bohrungen (B6, B7) und Kugel (S8)

V. Wellenaufnahme (E9) als Extrusion aus Skizze

VI. Stufenbohrung (B10) in (E9); Befestigungsbohrungen (B11, B12)

VII. Gewinde und Verrundungen

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

6. NX Administration

Wie in jeder Windows-Anwendung können vor dem Start bestimmte Umgebungsvariablen gesetzt werden. Dies kann in Windows vorgenommen werden (Systemsteuerung → System → Erweitert → Umgebungsvariablen) oder über eine Stapelverarbeitungsdatei (Batch).

Eine Standard-Batch-Datei zum Aufruf von NX finden wir im NXInstallationspfad …\UGII\ugii.bat. Davon legen wir uns eine umbenannte Kopie z. B. auf dem Desktop an und klicken in Windows mit der RMT auf Bearbeiten. Dann sehen wir folgenden Text. Nach dem Eintrag rem set variables können wir mit dem set Kommando unsere eigenen Variablen setzen. (z. B. für die Sprache der Oberfläche set UGII_LANG = german).

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

7. Baugruppen

Für das Bearbeiten von Baugruppen stehen in NX verschiedene Funktionen in Start → Baugruppen (engl. Assemblies) zur Verfügung. Die Anwendung wird der Anwendung Konstruktion zugeschaltet. Erkennbar ist dies, dass die Toolbar Baugruppen im unteren Bereich hinzugeschaltet wird.

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

8. Zeichnungserstellung

In der Anwendung Zeichnungserstellung können wir assoziativ zur Ursprungsgeometrie technische Zeichnungen erzeugen. Wir werden neben den Erläuterungen Schritt für Schritt die abgebildete Zeichnung unseres Gehäuse1 erzeugen und anschließend weitere Funktionen kennenlernen. Die Anwendung erreichen wir im aktiven Teil unter Start → Zeichnungserstellung oder Shift+Strg+D. NX bietet eine große Auswahl an Funktionen und Einstellungen für die Zeichnungserstellung. Im Rahmen dieses Buches werden nur die wichtigsten Funktionen gezeigt.

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

9. Anhang

Häufig gestellte Fragen

Weitere Formelelemente

Guido Klette, Michael Nulsch, Sándor Vajna

Backmatter

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