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Über dieses Buch

Das Buch stellt die ökonomischen Zusammenhänge und Prozesse in der Musikwirtschaft dar und beleuchtet im Speziellen das Musikverlagswesen, die phonografische Industrie, den Live-Musiksektor, sekundäre Musikmärkte (Medien, Werbung, Branding, Merchandising, Games), Musikarbeitsmärkte sowie die ökonomischen Hintergründe des digitalen Musikbusiness.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
In der Einleitung wird eine Begriffsabgrenzung zwischen Musikindustrie und Musikwirtschaft vorgenommen und es wird die wirtschaftliche Relevanz dieser Sektoren für die Volkswirtschaft mit Zahlen belegt.
Peter Tschmuck

Kapitel 2. Eine kurze Musikwirtschaftsgeschichte

Zusammenfassung
Kap. 2 bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung der Musikwirtschaft seit der Antike, wobei der Schwerpunkt der Betrachtung auf das 19. Jahrhundert mit der Entstehung eines modernen Konzert- und Musikverlagswesens sowie auf das 20. Jahrhundert mit der Erfindung des Tonträgers und Rundfunks bis hin zur digitalen Revolution gelegt wird. Ein spezieller Abschnitt widmet sich auch der Entwicklung des Musikveranstaltungsmarktes von einem kleinteiligen Konkurrenzmarkt zu einem von Konzernen dominierten Oligopol.
Peter Tschmuck

Kapitel 3. Die Mikroökonomie der Musik: Musik als ökonomisches Gut

Zusammenfassung
Das dritte Kapitel legt die Basis zum Verständnis, welches Wirtschaftsgut Musik sein kann – öffentliches Gut, meritorisches Gut, Allmendegut, Klub- oder Mautgut, privates Gute sowie ein digitales Gut mit Netzwerkeffekten. Eingebettet ist die Güteranalyse für Musik in der mikroökonomischen Beschreibung von grundlegenden Marktmechanismen (Preiselastizitäten) aber auch von Formen des Marktversagens (externe Effekte und natürliches Monopol).
Peter Tschmuck

Kapitel 4. Die Ökonomie des Musikurheberrechts

Zusammenfassung
Der erste Teil des vierten Kapitels erklärt die wirtschaftlichen Grundlagen des Musikurheberrechts, das monopolistische Marktstrukturen bzw. monopolistische Konkurrenz hervorbringt. Das Urheberrecht ist dabei die Basis für vertragliche Regelungen im Musikbusiness, die im zweiten Kapitelteil im Kontext des Property-Rights-Ansatzes und der Vertragsökonomik thematisiert werden. Die aus der Urheberrechts- und Vertragsökonomik gewonnenen Erkenntnisse werden dann abschließend mit der Theorie zu den Marktformen verknüpft, um die Oligopolisierung von Musikmärkten verständlich zu machen.
Peter Tschmuck

Kapitel 5. Der Musikverlagsmarkt

Zusammenfassung
Kap. 5 wird mit einer Darstellung der Aufgaben und Funktionen des Musikverlagswesens eröffnet und schließt eine Analyse des internationalen Musikverlagsmarktes an. Dabei wird auch die ökonomische Rolle der großen Industrieverlage sowie der wesentlich kleineren Independent-Verlage beleuchtet. Als Bindeglied der Musikverlage zu den UrheberInnen dient die Musiklizenzierung, die kollektiv von den Verwertungsgesellschaften wahrgenommen wird deren Funktionsweise wie auch ökonomische Relevanz für das Aufführungsrecht und das mechanische Recht beschrieben wird.
Peter Tschmuck

Kapitel 6. Der phonografische Markt

Zusammenfassung
Im Kap. 6 werden die Funktionsweise und Struktur des Marktes für Musikaufnahmen analysiert. Dabei wird auch der Wandel von einem Tonträgermarkt zum digitalen Musikmarkt, der gegenwärtig vor allem vom Streaming bestimmt wird, dargestellt und mit Zahlenmaterial für den internationalen und den deutschen Markt unterlegt. Es wird der Wechsel von einem Besitzmodell für Musik zu einem Zugangsmodell in Form von Musikstreaming sichtbar gemacht, wobei der damit verbundene Wandel des Wertschöpfungssystems am Beispiel der großen Unternehmen der phonografischen Industrie, den Majors, thematisiert wird.
Peter Tschmuck

Kapitel 7. Der Musikveranstaltungsmarkt

Zusammenfassung
Zuerst werden im Kap. 7 die Funktionen und Aufgaben im Musikverstaltungswesen beschrieben. Dann erzählt das Kap. 7 die Geschichte von Live Nation, das zum gegenwärtig weltgrößten Musikveranstalter und Ticketingunternehmen geworden ist, wodurch der einstmals dezentral organisierte Musikveranstaltungsmarkt zu einem milliardenschweren Geschäft wurde, das nunmehr von wenigen international agierenden Oligopolunternehmen kontrolliert wird. Ergänzend dazu werden in diesem Kapitel auch noch die verschiedenen Funktionsbereiche des Live-Business wie Musikveranstaltung, Booking, Ticketing und unterstützende Dienstleistungen dargestellt.
Peter Tschmuck

Kapitel 8. Sekundäre Musikmärkte

Zusammenfassung
Kap. 8 widmet sich der Musiknutzung im Hörfunk, TV-und Kinofilmen, Musik-TV, Videospielen sowie in der Werbung und betrachtet dabei auch die üblichen Lizenz- und Vertragsregelungen. Darüber hinaus beschäftigt sich das Kapitel auch noch mit der immer wichtiger werdenden Rolle von Musik-Branding und -Sponsoring sowie dem Merchandisingmarkt.
Peter Tschmuck

Kapitel 9. Die Musikarbeitsmärkte

Zusammenfassung
Kap. 9 befasst sich mit den unterschiedlichen Berufsfeldern und Karrieremöglichkeiten in den jeweiligen Sektoren der Musikindustrie. Dabei werden auch empirische Daten zu den musikbezogenen Arbeitsmärkten aufbereitet und unterschiedliche Einkommensströme für Musikschaffende analysiert. Da die MusikerInnen nur in Ausnahmefällen mit den Einnahmen aus den Primärmärkten der Musikindustrie ihren Lebensunterhalt bestreiten können, spielen sekundäre Musikarbeitsmärkte der Musikausbildung, Interessensvertretung/Lobbying und Musikexport eine wichtige Rolle.
Peter Tschmuck

Kapitel 10. Die Ökonomie des digitalen Musikbusiness

Zusammenfassung
Das Kap. 10 beschließt mit der Analyse der ökonomischen Relevanz digitaler Musikformate dieses Buch. Es werden die neuen digitalen Geschäftsmodelle wie Musikdownload- und Musikstreamingdienste, Mobile Music-Provider und Cloud-Musikservices dargestellt und der mögliche Einfluss der Blockchain-Technologie auf das Musikbusiness eingeschätzt. Es wird auch die Rolle neuer Player im Musikbusiness wie z. B. von Apple, Google und Amazon diskutiert sowie treibende Kräfte der Digitalisierung – Medienkonvergenz, Prosumption und Disintermediation – thematisiert.
Peter Tschmuck

Backmatter

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