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Über dieses Buch

Ralf Nöcker beleuchtet in diesem Buch Werbung und Agenturen erstmals aus ökonomischer Perspektive und widmet sich dabei makroökonomischen Fragen ebenso wie einzelwirtschaftlichen Themen. Dabei folgt er einer einfachen Systematik – vom Allgemeinen zum Besonderen. Er skizziert den heutigen Werbemarkt, betrachtet die theoretischen Grundlagen und diskutiert, inwieweit Werbung wettbewerbsverstärkend oder -behindernd wirkt. Zudem wirft er einen Blick auf verschiedene Geschäftsmodelle von Agenturen und deren Zukunft, denn diese wird weitreichende Veränderungen mit vielleicht völlig neuen Erklärungsansätzen bringen. Ralf Nöcker schließt damit eine Lücke im Lehrbuchangebot, die nicht nur im deutschsprachigen Raum besteht, sondern auch international. Der Leser erhält neue Erkenntnisse über die Werbung und lernt die speziellen Mechanismen kennen, die für Werbung und Medien gelten. Die gewonnenen Einsichten können auch für die Praxis genutzt werden.

Die 3. Auflage wurde überarbeitet und aktualisiert.

„Ralf Nöcker widmet sich dem Thema Werbung aus einem spannenden und für den Themenbereich überraschend ungewöhnlichen Blickwinkel: Werbeagenturen und ihr Produkt werden systematisch aus ökonomischer Perspektive betrachtet. Anregend und anschaulich, schließt das Buch damit eine relevante Angebotslücke.“ Prof. Dr. Tobias Langner, Bergische Universität Wuppertal, Schumpeter School of Business and Economics, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Der Werbemarkt heute

Zusammenfassung
Jede Auseinandersetzung, mit welchem Thema auch immer, sollte auf der Grundlage einer Begriffsdefinition erfolgen. Das ist im vorliegenden Falle schwierig, was in diesem Abschnitt gezeigt werden soll. Was also verstehen Praxis und Wissenschaft unter dem Begriff „Werbung“?
Ralf Nöcker

Kapitel 2. Ökonomische Theorie und Werbung

Zusammenfassung
Die Welt der klassischen ökonomischen Theorie muss uns aus heutiger Perspektive reichlich seltsam vorkommen. Es gibt zwar Güter, es gibt auch Geld, und es gibt – wenn auch charakterlich deutlich eingeschränkte – Akteure (den sogenannten „Homo oeconomicus“).
Ralf Nöcker

Kapitel 3. Empirie: Effektivität von Werbung

Zusammenfassung
Die vorstehenden Ausführungen sollten zeigen, warum es Werbung aus ökonomischer Sicht gibt und welche Funktionen sie hat. Die nun anschließend erörterte Frage lautet: Was bringt es? Dieser Frage kann man sich aus einzel- und aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive nähern. Das einzelne Werbung treibende Unternehmen interessiert natürlich, ob das für Marketingkommunikation investierte Geld gut angelegt ist, die Werbung also die gewünschten Effekte erzielt. Hier geht es letztlich auch um die Frage der Allokation von (knappen) Ressourcen. Soll der Marketing-Manager mehr Geld in Werbung investieren? Oder lieber kurzfristig auf Margen verzichten und mal den Preis senken? Der Nachweis der Effektivität von Marketingkommunikation hat hier eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.
Ralf Nöcker

Kapitel 4. Ökonomische Analyse der Agenturen

Zusammenfassung
Verlassen wir nunmehr die Ebene der Gesamtwirtschaft und beschäftigen uns im Folgenden auf einzelwirtschaftlicher Ebene mit den Dienstleistern, die Werbung oder Marketing-Kommunikation als ihr Tätigkeitsfeld ausweisen. Tatsächlich ist dies bisher in der ökonomischen Forschung kaum geschehen. Über das Innenleben einer Agentur erfährt man in der akademischen Welt bisher wenig bis nichts. Zunächst aber gilt es, sich über den Begriff Werbeagentur klar zu werden. Und das ist gar nicht so einfach. Schauen wir, um Klarheit zu erhalten, erst einmal in die Historie.
Ralf Nöcker

Kapitel 5. Etablierte Geschäftsmodelle von Agenturen

Zusammenfassung
Im Folgenden wollen wir uns aus betriebswirtschaftlicher Sicht intensiver der Agentur als Wirtschaftssubjekt widmen. Ideen, so haben wir im Abschn. 4.2 festgestellt, haben an sich keinen Wert. Gleichzeitig sind sie das wesentliche Produkt einer Agentur. Daher ist die Frage nach einem Geschäftsmodell, das aus diesem im strengen ökonomischen Sinne wertlosen Produkt dennoch Erträge entstehen lässt, von großem Interesse.
Ralf Nöcker

Kapitel 6. Zukunft der Werbung und der Agenturen

Zusammenfassung
Wer in Seoul aus der U-Bahn steigt, der kommt sich mitunter vor, als sei er nicht auf einem Bahnsteig, sondern in einem Supermarkt gelandet. Und er liegt damit gar nicht so falsch. Denn was an den Wänden der Station auf täuschend echt fotografierten Regalwänden zu sehen ist, kann man tatsächlich kaufen, und zwar gleich vor Ort.
Ralf Nöcker

Kapitel 7. Fazit: Die Zukunft der Forschung

Zusammenfassung
Angesichts der großen Bedeutung, die Werbung hat, wundert man sich über die insgesamt eher geringe Forschungstätigkeit zu diesem Thema. Dies gilt nicht ganz so drastisch für die Vereinigten Staaten, für Deutschland aber allemal. Vor allem die Frage, wie Werbung aus volkswirtschaftlicher Sicht zu beurteilen ist, stieß in der Vergangenheit an deutschen Lehrstühlen für Mikro- oder Makroökonomik eher auf Desinteresse.
Ralf Nöcker

Backmatter

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