Ökonomische Grundlagen der Finanzwirtschaft
Von der Main Street zur Wall Street
- 2023
- Buch
- Verfasst von
- Thorsten Hens
- Sabine Elmiger
- Verlag
- Springer International Publishing
Über dieses Buch
Dieses Buch vermittelt dem Leser die wesentlichen Konzepte der Finanzwirtschaft für eine integrierte Betrachtung des Finanzsystems und der Realwirtschaft. Es wird erörtert, wie die langfristigen Marktpreise durch Bevölkerungswachstum, technischen Fortschritt und nicht erneuerbare Ressourcen bestimmt und beeinflusst werden. Die Bedeutung von Marktpreisen wird sowohl aus der Perspektive der Haushalte als auch aus der Perspektive der Unternehmen untersucht.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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1. Einleitung
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDas Kapitel behandelt die wirtschaftlichen Grundlagen des Finanzwesens, das als Kombination aus Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Mathematik verstanden wird. Es betont die Bedeutung der Grundlagenkenntnisse zur Vermeidung von Missverständnissen und falschen Anwendungen der Finanztheorie. Ein zentrales Ziel ist es, Finanzstudenten ein tiefes Verständnis für die langfristige Dynamik der Finanzmärkte zu vermitteln. Dabei wird erklärt, wie Bevölkerungswachstum, technischer Fortschritt und natürliche Ressourcen die langfristigen Preise von Vermögenswerten beeinflussen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zwischen der 'Wall Street' und der 'Main Street', also dem Finanzsystem und der Realwirtschaft. Das Kapitel baut auf der Annahme rationalen Handelns von Haushalten und Unternehmen auf, die ihre Ziele unter menschlichen, physischen und finanziellen Beschränkungen verfolgen. Es wird gezeigt, wie diese Prinzipien in ein Wirtschaftsmodell integriert werden können, um die Interaktion zwischen verschiedenen Märkten zu untersuchen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Unsicherheit und der Risikobereitschaft gewidmet, was zu einem einfachen Kompromiss zwischen Risiko und Rendite führt. Ein herausragender Aspekt des Kapitels ist die Betrachtung der Marktpreise sowohl aus der Perspektive der Haushalte als auch der Unternehmen, um ein vollständiges Marktgleichgewicht zu gewährleisten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Finanzwesen, eine relativ junge Wissenschaft, ist eine Kombination aus drei Bereichen: Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Mathematik. Das Erlernen der Finanzwirtschaft ohne ihre Grundlagen kann zu einem Missverständnis und einer falschen Anwendung der Finanztheorie führen. Ziel dieses Buches ist es, die wirtschaftlichen Grundlagen des Finanzwesens zu behandeln und eine Einführung in die Finanzwirtschaft zu geben. -
2. Finanzmärkte und -institutionen
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDas Kapitel untersucht die zentralen Funktionen der Finanzmärkte und -institutionen, insbesondere deren Rolle bei der intertemporalen Substitution des Konsums. Es wird erläutert, wie diese Märkte es ermöglichen, den Konsum über die Lebensphasen hinweg gleichmäßig zu verteilen, und welche Institutionen wie die Großfamilie oder der Finanzmarkt dabei eine Rolle spielen. Weiterhin wird die Bedeutung der Finanzmärkte bei der Risikoteilung beleuchtet, wobei historische Beispiele wie die Aufteilung von Ackerland in mittelalterlichem England herangezogen werden. Das Kapitel zeigt auf, wie der heutige Aktienmarkt diese Funktion effizient erfüllt und warum Aktienrenditen höher als Anleihenrenditen sind. Schließlich wird die Informationsfunktion der Finanzmärkte analysiert, die als wichtiger Mechanismus zur Vorhersage potenzieller Gewinne und Anreize für Investitionen dient. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über die Bedeutung der Finanzmärkte für die Volkswirtschaft und die Herausforderungen, die mit deren Fehlfunktionen einhergehen.KI-Generiert
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ZusammenfassungEs liegt auf der Hand, dass Volkswirtschaften von Märkten für Arbeitskräfte und für Produkte wie Konsumgüter abhängen. Auf diesen Märkten, der so genannten „Main Street“, finden die Arbeitgeber die für sie am besten geeigneten Arbeitnehmer, und die Haushalte finden die für sie am besten geeigneten Produkte. Warum also braucht es die Wall Street? Das heißt, warum braucht es Anleihenmärkte, Aktienmärkte und eine Vielzahl von Optionsmärkten, auf denen sich rätselhafte Personen wie Warren Buffett, George Soros und Bernard Madoff gegenseitig das Geld aus der Tasche ziehen? Und warum müssen von Zeit zu Zeit die Arbeitnehmer und Unternehmer der „Main Street“ die Institutionen der Wall Street (Investmentbanken, Geschäftsbanken, Hypothekenbanken usw.) mit Milliarden von Dollar vor dem Zusammenbruch retten? Diese kontroversen Fragen lassen sich nur beantworten, wenn man die Funktionen der Finanzmärkte und ihrer Institutionen versteht. -
3. Das grundlegende Wirtschaftsmodell
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDas grundlegende Wirtschaftsmodell beschreibt die Interaktion zwischen Haushalten und Unternehmen auf den Güter- und Arbeitsmärkten. Haushalte bieten ihre Arbeitskraft an, während Unternehmen diese nachfragen, um Konsumgüter zu produzieren. Die Produktionsfunktion und die Nutzenfunktion der Haushalte sind zentrale Elemente des Modells. Technischer Fortschritt und Bevölkerungswachstum beeinflussen das Marktgleichgewicht, wobei der technische Fortschritt die Produktivität erhöht, ohne das Beschäftigungsniveau zu verändern. Das Modell zeigt, wie sich diese Faktoren auf Konsum, Einkommen und Gewinne auswirken. Besonders hervorzuheben ist die Analyse der Homogenitätseigenschaft und des Walras’schen Gesetzes, die das Verständnis der Preis- und Lohnmechanismen vertiefen.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn dem grundlegenden Wirtschaftsmodell gibt es zwei Arten von Teilnehmern, nämlich Haushalte und Unternehmen, die über zwei Märkte, den Gütermarkt und den Arbeitsmarkt, miteinander interagieren. Im gesamten Buch gehen wir davon aus, dass die große Zahl der einzelnen Haushalte und Unternehmen in der Wirtschaft zusammengefasst und als ein repräsentativer Haushalt und ein repräsentatives Unternehmen modelliert werden kann. -
4. Erweiterung des Modells um Kapital
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDas Kapitel erweitert das grundlegende Wirtschaftsmodell aus Kapitel 3 um den Produktionsfaktor Kapital. Es wird gezeigt, wie Kapitalinvestitionen das Marktgleichgewicht beeinflussen und wie sich Bevölkerungswachstum und technologischer Fortschritt auf die Wirtschaft auswirken. Durch die Einführung von Kapital als zusätzlichen Produktionsfaktor können Haushalte heute auf Konsum verzichten und in der nächsten Periode mehr konsumieren. Dies führt zu einer komplexeren Analyse des Marktgleichgewichts, bei der die Interaktionen zwischen Arbeits-, Güter- und Kapitalmärkten berücksichtigt werden. Besonders interessant ist die Untersuchung der Auswirkungen von Bevölkerungswachstum auf den Pro-Kopf-Konsum und die Produktivität. Es wird gezeigt, dass ein höheres Bevölkerungswachstum den Pro-Kopf-Konsum senkt, während technologischer Fortschritt ihn erhöht. Diese detaillierte Analyse bietet wertvolle Einblicke in die Dynamik von Wirtschaftssystemen und die Rolle von Kapitalinvestitionen in der langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel erweitern wir das grundlegende Wirtschaftsmodell aus Kap. 3 um Kapital, sodass die Interaktion von Güter-, Arbeits- und Kapitalmarkt analysiert werden kann. Das Modell erlaubt dann Zinsen durch Zeitpräferenzen, Wirtschaftswachstum sowie Bevölkerungswachstum und technischen Fortschritt zu erklären. -
5. Erweiterung des Modells um einen unendlichen Zeithorizont
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDas Kapitel erweitert ein bestehendes Modell um einen unendlichen Zeithorizont, um die langfristigen Auswirkungen von Bevölkerungswachstum und technischem Fortschritt auf die Wirtschaft zu untersuchen. Zunächst wird das Marktgleichgewicht in einem Mehrperiodenmodell angegeben und gezeigt, dass der erste Wohlfahrtssatz gilt. Anschließend untersucht das Kapitel die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums und des technischen Fortschritts auf das Wirtschaftssystem. Es wird gezeigt, wie das Bevölkerungswachstum durch höhere Sparquoten ausgeglichen werden kann, um den Kapitalstock pro Kopf konstant zu halten. Das Kapitel führt auch Aktien und Anleihen in das Modell ein und untersucht die Bedingungen, unter denen das Unternehmen Kredite aufnimmt. Besondere Aufmerksamkeit wird der No-Ponzi-Game-Bedingung geschenkt, die sicherstellt, dass der Gegenwartswert der gesamten künftigen Gewinne gleich dem Gegenwartswert der künftigen Einnahmen abzüglich der Investitionen und der Arbeitskosten ist. Schließlich werden die Auswirkungen auf Löhne und Zinssätze analysiert, wobei gezeigt wird, dass Löhne mit dem technischen Fortschritt steigen und Zinssätze konstant bleiben, aber ihr Niveau steigt ebenfalls mit dem technischen Fortschritt.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Modell mit Kapital aus Kap. 4 hat eine Reihe plausibler Eigenschaften, aber es gibt noch Raum für Verbesserungen. Ein unerwünschtes Merkmal des Modells ist zum Beispiel, dass der Konsum und die Produktion pro Kopf im Laufe der Zeit mit dem Bevölkerungswachstum sinken. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Gesamtmenge des Kapitals anfangs gegeben war. Wenn wir das Modell jedoch auf mehrere Zeiträume ausdehnen, ist es möglich, das Bevölkerungswachstum durch eine höhere Sparquote auszugleichen und dadurch den Kapitalstock pro Kopf im Laufe der Zeit konstant zu halten. -
6. Erweiterung des Modells um Unsicherheit
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDas Kapitel erweitert ein bestehendes Modell um die Dimension der Unsicherheit und untersucht die Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung von Haushalten und Unternehmen. Es wird gezeigt, wie Unsicherheit in die Modellierung integriert wird und welche Konsequenzen dies für die Kapitalstruktur und die Aktienprämie hat. Besonders beleuchtet wird die Risikoaversion der Haushalte und die daraus resultierende Präferenz für Eigenkapital. Zudem wird die Rolle des stochastischen Diskontierungsfaktors und dessen Einfluss auf die Aktienrenditen detailliert analysiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Aktienprämie und den Gründen für die höhere Rendite von Aktien im Vergleich zu Anleihen. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über das Capital Asset Pricing Model (CAPM) und dessen empirische Bedeutung.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Kapitel wird das Modell um Unsicherheit erweitert. Damit können wir den entscheidenden Unterschied zwischen Eigenkapital und Fremdkapital erklären. Wenn Haushalte Eigenkapital halten, müssen sie mit zukünftigen Renditen rechnen, die in guten Zeiten hoch und in schlechten Zeiten niedrig sind. Daher verlangen sie als Ausgleich für die prozyklischen Renditen eine Eigenkapitalrendite, die höher ist als die Rendite von Fremdkapital. Wenn Unternehmen ihre Gewinne maximieren, werden sie nur dann Schulden machen, wenn die künftigen Gewinne durch die Verwendung von Schulden im Schnitt größer sind als die Kosten in Form von Zinszahlungen für Schulden. -
7. Erweiterung des Modells um erschöpfbare Ressourcen
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDas Kapitel erweitert ein bestehendes wirtschaftliches Modell um erschöpfbare Ressourcen wie Öl und Plutonium, die für die Produktion unerlässlich sind. Es wird untersucht, ob das Wirtschaftswachstum durch die Erschöpfung dieser Ressourcen begrenzt wird und welche Rolle technologischer Fortschritt dabei spielt. Stiglitz (1974) zeigt, dass nachhaltiges Wachstum möglich ist, wenn erschöpfbare Ressourcen durch Arbeit oder Kapital ersetzt werden können. Die Hotelling-Regel, die besagt, dass der Preis einer erschöpfbaren Ressource mit dem Zinssatz steigen muss, wird im Kontext von Bevölkerungswachstum und technologischem Fortschritt überprüft. Das Entscheidungsproblem des zentralen Planers wird detailliert analysiert, und es wird gezeigt, dass Marktgleichgewichte mit erschöpfbaren Ressourcen Pareto-effizient sind. Die Auswirkungen auf Löhne, Zinssätze und Aktienkurse werden abgeleitet. Diese umfassende Analyse bietet wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Lösungen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn den vorangegangenen Kapiteln wurden Arbeit und Kapital als die einzigen Produktionsfaktoren betrachtet. Arbeit ist eine Ressource, die in jeder Periode zur Verfügung steht und die sogar zunimmt, wenn die Bevölkerung wächst. Das Sachkapital nimmt durch Abschreibung ab, kann aber durch entsprechende Investitionen endogen vermehrt werden. Für die Produktion werden jedoch häufig auch Ressourcen benötigt, die erschöpfbar sind, wie z. B. Öl, Plutonium oder Land. Einige erschöpfbare Ressourcen werden in der Zukunft aufgrund neuer Produktionsmethoden möglicherweise nicht mehr für die Produktion benötigt, aber einige können für die Produktion weiterhin unerlässlich sein. -
8. Aggregation
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDas Kapitel befasst sich mit der Aggregation von heterogenen Haushalten und Unternehmen in einer Wirtschaft durch die Annahme vollständiger Märkte. Es wird gezeigt, dass die Annahme eines vollständigen Marktes ausreicht, um die gesamte Wirtschaft durch ein repräsentatives Unternehmen und einen repräsentativen Haushalt zu modellieren. Die Pareto-Effizienz der Marktgleichgewichtsallokationen ermöglicht die Aggregation, da jede Pareto-effiziente Allokation durch ein zentrales Planerproblem erhalten werden kann, das eine gewichtete Summe individueller Nutzen maximiert. Dieses Maximierungsproblem definiert eine aggregierte Nutzenfunktion, die vom aggregierten Konsum abhängt. Die Argumentation wird durch die Überprüfung der Preise im entsprechenden Marktgleichgewicht vervollständigt. Die Annahme vollständiger Märkte in Kombination mit der Annahme fehlender Arbitrage ermöglicht die Vereinfachung der Budgetbeschränkungen und Zielfunktionen von Haushalten und Unternehmen. Die Pareto-Effizienz wird durch Widerspruch bewiesen, indem gezeigt wird, dass eine alternative Konsumallokation zu teuer wäre. Die Aggregation der Haushalte und Unternehmen zu einem repräsentativen Agenten ermöglicht die Bestimmung von Gleichgewichtspreisen für Vermögenswerte. Das Kapitel schließt mit der Diskussion über individuelle und aggregierte Rationalität und wie Verhaltensverzerrungen berücksichtigt werden können.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Buch gehen wir davon aus, dass der gesamte Konsum(produktions)sektor durch einen einzigen Haushalt (ein einziges Unternehmen) repräsentiert werden kann. Dies scheint eine merkwürdige Annahme zu sein, wenn man bedenkt, dass diese Sektoren aus Millionen von heterogenen Akteuren bestehen: Jeder Haushalt hat andere Präferenzen und ist mit einer anderen Budgetbeschränkung konfrontiert, während jedes Unternehmen Güter auf seine eigene Weise produziert und mehr oder weniger profitabel sein kann. -
9. Schlussfolgerungen
Thorsten Hens, Sabine ElmigerDieser Fachbeitrag untersucht die langfristige Entwicklung von Vermögenspreisen auf der Grundlage fundamentaler ökonomischer Prinzipien. Das Rationalitätsprinzip und das Gleichgewichtsprinzip werden angewendet, um die Wachstumsraten von Aktien, Anleihen und Rohstoffpreisen zu erklären. Eine zentrale Theorie der Zinssätze wird abgeleitet, die die Vermögenspreise sowohl aus Sicht der Unternehmen als auch der Haushalte erklärt. Aktienkurse werden durch ihre erwarteten diskontierten Cashflows charakterisiert, was zu einem Wachstum mit der Rate des technischen Fortschritts und des Bevölkerungswachstums führt. Das Modell erklärt auch die positive Prämie auf Aktien im Vergleich zu risikolosen Anleihen. Rohstoffpreise hängen von den Renditen auf den Finanzmärkten ab, was sie als Absicherung gegen Aktienmarktrisiken nutzbar macht. Trotz dieser langfristigen Erklärungen kann das Modell kurzfristige Phänomene wie übermäßige Volatilität nicht erklären. Daher werden Erweiterungen vorgeschlagen, die zeitvariable Risikoaversion, Veränderungen in der Verteilung des Wohlstands und nicht-rationale Erwartungen berücksichtigen. Diese Erweiterungen zielen darauf ab, die übermäßige Volatilität zu erklären und bieten innovative Ansätze zur Modellierung wirtschaftlicher und finanzieller Dynamik.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieses Buch erklärt die langfristige Entwicklung der Vermögenspreise auf der Grundlage einiger weniger Grundprinzipien: Das Rationalitätsprinzip, das auf die Entscheidungen von Unternehmen und Haushalten angewandt wird, in Verbindung mit dem Gleichgewichtsprinzip reicht aus, um die beobachteten langfristigen Wachstumsraten von Aktien, Anleihen und Rohstoffpreisen zu erklären. Insbesondere haben wir eine Theorie der Zinssätze abgeleitet, die die Vermögenspreise aus der Sicht der Unternehmen durch die Grenzproduktivität des Kapitals und aus der Sicht der Haushalte durch den Grad der Ungeduld in Verbindung mit dem Konsumwachstum erklärt. -
Backmatter
- Titel
- Ökonomische Grundlagen der Finanzwirtschaft
- Verfasst von
-
Thorsten Hens
Sabine Elmiger
- Copyright-Jahr
- 2023
- Electronic ISBN
- 978-3-031-15917-6
- Print ISBN
- 978-3-031-15916-9
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-031-15917-6
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