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2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

Offshoring

(Strategische Transaktionen)

verfasst von: Dr. Christian Schawel, Dr. Fabian Billing

Erschienen in: Top 100 Management Tools

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Offshoring bedeutet die Verlagerung von bestimmten Unternehmensbereichen in das entfernte Ausland – meist in der Kombination mit Outsourcing. Die relevanten Aktivitäten werden dabei in Länder verlagert, in denen die für die jeweilige Aktivität notwendigen Faktoren günstiger oder hochwertiger sind, z. B. werden beschäftigungsintensive Tätigkeiten in Billiglohnländer wie Indien verlagert. Das Ziel beim Offshoring ist die Senkung der Kosten.
Offshoring lässt sich für alle Prozesse realisieren, für die keine lokale Präsenz notwendig ist. Da Offshoring meist mit dem Ziel der Kostensenkung verfolgt wird, besteht der größte Hebel bei personalintensiven Tätigkeiten, wie z. B. IT‐Dienstleistungen oder Personalprozessen (z. B. Lohnbuchhaltung). Offshoring mit weltweit verteilten Standorten kann z. B. eine Non‐stop‐Softwareproduktion zu Stundenlöhnen der Tagesschicht möglich machen.
  • Signifikante Senkung der Kosten für die Prozesse (Nutzung der Faktorkostenvorteile von anderen Ländern)
  • Konsolidierung der Ausführung der jeweiligen Prozesse an einem Standort (gegebenenfalls weltweite Konsolidierung)
  • Prozesseffizienz durch Nutzung spezialisierter Anbieter
  • Abspaltung und Verlagerung der jeweiligen Prozesse ist möglich, ohne den eigenen Leistungsprozess zu beeinträchtigen
  • Abbau oder Refokussierung der bisherigen Ressourcen an den alten Standorten ist möglich
In Abb. 1 wird der Prozess für Offshoring beispielhaft beschrieben.
1
Davies: What’s This India Business, 2004.
 
2
Peters: Re‐Imagine, 2003.
 
Metadaten
Titel
Offshoring
verfasst von
Dr. Christian Schawel
Dr. Fabian Billing
Copyright-Jahr
2018
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-18917-4_61

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