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Über dieses Buch

Gerhard Preyer und Reuß-Markus Krauße geben einen Einblick in die chinesische Modernisierung und ihren selbstreferenziellen kulturellen Hintergrund seit den 1990er Jahren. Ihr essential skizziert einen Ausblick auf die Probleme ihrer anstehenden Fortführung. Gegenüber verbreiteten Einschätzungen der Rolle Chinas als einer zukünftigen Weltmacht wird dahin gehend argumentiert, dass China aufgrund seiner veränderten Sozialstruktur eine ohnmächtige Weltmacht sein wird. Das führt zu der grundlegenden Fragestellung, welche nicht-westlichen Problemlösungen nach dem chinesischen Wirtschaftswunder zu erwarten sind. Das betrifft auch ihre Auswirkung auf die chinesische Außenpolitik. Das essential gibt eine Hilfestellung für die Einschätzung der Folgeprobleme der weiteren Modernisierung der chinesischen Gesellschaft und für ihre Beobachtung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Chinas politischer, rechtlicher, wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Einfluss

„Folge dem Wandel“ besagt ein chinesisches Sprichwort. Wer dem Wandel folgt, gelangt an einen anderen Ort, aber er braucht sich nicht zu ändern. Er bleibt der Gleiche im Wandel.
Gerhard Preyer, Reuß-Markus Krauße

Kapitel 2. Selbstreferenz statt Universalismus

Die Kommunikation und der soziale Austausch zwischen weit auseinanderliegenden Kulturkreisen, ihrer unterschiedlichen Geschichte und Traditionen ist immer wieder mit, sich auch dramatisch auswirkenden, Verständnis- und Verständigungsproblemen belastet. Davon ist nicht nur der eurozentrische Blick, sondern die Verzerrungen aller an diesen Kommunikationen beteiligten, betroffen. Das ist keine neue Einsicht und gehört in den sich damit beschäftigten Disziplinen zur „Normalwissenschaft“.
Gerhard Preyer, Reuß-Markus Krauße

Kapitel 3. Ohnmächtige Weltmacht

Für den Fall, dass die chinesische Gesellschaft eine zukünftige Weltmacht sein möchte, so hat sie sich auch die Frage zu stellen, wie sich in der chinesischen Gesellschaft im Fortgang die Solidargemeinschaften gestalten. Aus der geschichtlichen Perspektive wurde bis zum Ende der Manschu-Dynastie ein Umbau der Gesellschaft vermieden, da sie die etablierte Statusordnung gefährdet hätte. Durch die nationalistischen sozialen Bewegungen der Guomindang und der Kommunistischen Partei wurden die traditionelle Statusordnung und Schichtung aufgelöst.
Gerhard Preyer, Reuß-Markus Krauße

Kapitel 4. Modernisierung ohne Harmonie

Es ist im Blick zu behalten, dass man eine wertfreie Einstellung gegenüber diesen Herausforderungen der weiteren Modernisierung der chinesischen Gesellschaft einnehmen sollte, um zu erkennen, welche Probleme sich ihr fortlaufend stellen. Das gilt unabhängig davon, von welchem Beobachtungsstandpunkt man sie beschreibt. Sie ergeben sich aus dem anderen Entwicklungspfad der chinesischen Modernisierung und einem sozio-kulturellen Hintergrund, der dem Mitglied der westlichen Gesellschaft nicht vertraut ist.
Gerhard Preyer, Reuß-Markus Krauße

Backmatter

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