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19.05.2020 | Omnibusse | Nachricht | Onlineartikel

Projekt "OmniE" soll ÖPNV Umstieg auf E-Busse erleichtern

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Mit dem Analysetool OmniE sollen nach wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien Szenarien der Elektrifizierung von Busflotten bereitgestellt werden. Das soll ÖPNV-Betreibern den Umstieg auf E-Busse erleichtern.

Um den Prozess der Elektrifizierung von Busflotten voranzubringen, sollen Busflottenbetreibern wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Optionen aufgezeigt werden. Im Forschungsprojekt "OmniE - IKT Tool zur System- und Flottenanalyse für Elektro-Omnibusse" des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) sollen dafür auch wichtige Faktoren wie beispielsweise Batteriealterung und Netzanalyse eingebunden werden. 

Die Substitutions-Szenarien sollen Daten zu Kostenstrukturen, CO2-Einsparungen und individuellen Ladekonzepten sowie Informationen zur möglichen Konfiguration, Standort und Energieversorgung der Ladeinfrastruktur bereitsstellen. "Mit dem OmniE Analysetool werden alle für ein ÖPNV-Unternehmen relevanten Variablen berücksichtigt", erklärt Dr. Matthias Puchta, Gruppenleiter Energiespeicher am Fraunhofer IEE in Kassel.

Göttinger Verkehrsbetriebe nutzen OmniE

Das Analysetool soll zuerst von den Göttinger Verkehrsbetrieben genutzt werden, dort soll der ÖPNV bis zum Jahr 2030 auf Elektrobusse umgestellt werden. Beteiligt am vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für drei Jahre geförderte Projekt sind auch monalysis, EnergieNetz Mitte, das Fraunhofer IEE, die Göttinger Verkehrsbetriebe, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten sowie die Regionalmanagement Nordhessen.

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