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Geldgeschäfte per App überholen Online Banking

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Finanzgeschäfte werden immer häufiger mit dem Smartphone abgewickelt. Das zeigt eine Befragung der Postbank. Auch wenn junge Verbraucher digitales Banking bevorzugen, suchen sie bei komplexen Finanzthemen Rat in der Filiale. 

Vor allem jüngere Menschen bevorzugen mobiles Banking für alltägliche Geldgeschäfte. 


Ein paar Klicks in der Banking-App und der Kontostand ist kontrolliert oder die Rechnung bezahlt. Für vier von zehn Deutschen (39 Prozent) ist das Smartphone bereits das zentrale Tool für die täglichen Geldangelegenheiten. 2022 waren es 30 Prozent. Das Online-Portal der Bank für PC oder Tablet ist in der Gunst der Kunden hingegen um zwölf Prozent auf 33 Prozent und den zweiten Rang abgerutscht.

Zu diesem Ergebnis kommt die Postbank-Digitalstudie 2025 im Bereich Mobile Banking. Von den im Frühjahr 2025 befragten gut 3.000 Personen wickeln nur noch 19 Prozent ihre Finanzen persönlich in der Filiale ab. Zum Telefon greifen sogar nur fünf Prozent und vier Prozent kommunizieren per Brief mit ihrem Institut. 

Smartphone wird zur Finanzzentrale 

"Dass erstmals mehr Menschen in Deutschland ihre Bankgeschäfte per App erledigen als über das Online-Portal, markiert einen Meilenstein in der Digitalisierung des Alltags. Das Smartphone ist längst nicht mehr nur ein Kommunikationsmittel, sondern auch eine bedeutende Schaltzentrale für die persönlichen Finanzen", sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank.

Bezogen auf die Altersgruppen nutzen die Digital Natives zwischen 18 und 39 Jahren mit 46 Prozent die Banking-App am häufigsten. Bei Verbrauchern ab 40 Jahren sind es 36 Prozent. 39 Prozent dieser Digital Immigrants bevorzugen das Online-Portal ihrer Bank. 

Doch auch wenn die jüngeren Verbraucher ihre Bankgeschäfte am liebsten mobil abwickeln, greifen Jüngere eher zum Telefon-Banking oder wählen den schriftlichen Austausch mit ihrer Bank (jeweils acht Prozent) als Ältere ab 40 Jahren (jeweils drei Prozent). 

Persönlicher Kontakt bei komplexeren Finanzthemen

Zudem gehen Digital Natives beim Kreditantrag oder der Geldanlage häufiger als ältere Menschen in die Filiale vor Ort. Besonders groß ist der Unterschied laut Erhebung beim Kreditkarten-Management: Hierbei suchen sieben Prozent der über 40-Jährigen, aber 14 Prozent der Jüngeren den persönlichen Kontakt.

"Digital Natives treiben das mobile Banking mit großer Selbstverständlichkeit voran", so Brosch. Doch bei komplexeren Bankgeschäften wie der Kreditaufnahme suche diese Altersgruppe noch immer die Beratung vor Ort.  "Die digitale Transformation ist also kein Selbstläufer, sondern verlangt differenzierte Angebote für unterschiedliche Bedürfnisse."

Online Banking ist "bequem und zeitsparend"

Insgesamt halten 89 Prozent der Befragten das Online Banking für bequem und zeitsparend. Ebenso viele schätzen es, digital jederzeit Zugriff auf alle relevanten Finanzdaten zu haben und unabhängig von den Öffnungs- und Sprechzeiten der Filialen agieren zu können.

Dabei halten 91 Prozent die Zwei-Faktor- und 88 Prozent die biometrische Authentifizierung als sichere Methode, um ihre Geldgeschäfte vor Kriminellen zu schützen. Dahinter folgen Einmal-Passwörter für Transaktionen und die verschlüsselte Datenübertragung mit jeweils 86 Prozent.

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