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12.07.2018 | Online Banking | Infografik | Onlineartikel

Per Google zum passenden Finanzangebot

Wer eine Geldanlage oder Infos zum Online Banking braucht, fragt heute das Internet. Suchmaschinen beeinflussen einer Studie zufolge potenzielle Bankkunden dabei mehr als das persönliche Umfeld.

Google & Co. beeinflussen 59 Prozent der Menschen auf der Suche nach der richtigen Bank oder Finanzdienstleistung. Auf Tipps ihrer Familie und Freunde hören noch 54 Prozent und auf die Empfehlung eines Finanzberaters immerhin noch 49 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Plattformanbieters Yext, für die rund 500 Konsumenten befragt wurden, die in den vergangenen zwölf Monaten nach einer Bank oder einem Finanzdienstleistungsangebot gesucht haben.

Die Homepage bleibt wichtige Informationsquelle

Über diesen Weg kommen die Kunden zur Website des Anbieters, die noch immer als wichtigste Informationsquelle dient (59 Prozent). Doch bereits für Fragen nach der Anfahrt oder Parkmöglichkeiten nutzen 40 Prozent Navigationsdienste wie etwa Google Maps. Ein gutes Drittel orientiert sich in Bewertungsportalen über den jeweiligen Service. 76 Prozent der Konsumenten geben außerdem an, dass Internetbewertungen bei der Wahl des richtigen Angebots "relativ wichtig" oder "sehr wichtig" seien.

 "Die Customer Journey verschiebt sich nicht nur immer weiter in den digitalen Raum, sondern sie wird auch immer komplexer", erklärt Michael Hartwig, Managing Partner Central Europe bei Yext. "Wenn man vor 20 Jahren eine Finanzdienstleistung benötigte, war die nächstgelegene Bankfiliale die erste Anlaufstelle. Vor fünf Jahren war es die Website der Bank. Heute aber existiert eine Vielzahl an digitalen Touchpoints – von Suchmaschinen und Kartendiensten über Bewertungsportale bis hin zu Sprachassistenten und Chatbots", so Hartwig. Banken müssten dafür Sorge tragen, dass ihre Daten an diesen Schnittstellen immer aktuell seien.

Sprachassistenten werden immer beliebter

Neben dem Internet werden auch Sprachassistenten wie Alexa oder Siri bei den Verbrauchern immer beliebter, wenn es um schnelle Informationen geht. Allerdings fehlt es hier laut Befragung noch häufig an entsprechenden Angeboten der Finanzdienstleister. Die Befragungsteilnehmer würden über diesen Weg vor allem nach Geldautomaten (57 Prozent), Öffnungszeiten (39 Prozent), der nächstgelegenen Bank oder dem Finanzberater (38 Prozent) oder nach der Art der angebotenen Finanzdienstleistungen (26 Prozent) suchen.

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