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24.05.2017 | Onlinemarketing | Infografik | Onlineartikel

Inbound-Marketing stimmt optimistisch

Autor:
Corina Socaciu

Marketer stehen vor einem Paradigmenwechsel. Im Zuge der Digitalisierung sind viele Experten nicht mehr von Paid Advertising überzeugt. Sie öffnen sich für Content Marketing und Automation.

Das Marketing-Mix vieler Unternehmen aus Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) befindet sich im Wandel. Etwa 36 Prozent der befragten Marketing-Verantwortlichen geben zu, nicht an die eigene Marketing-Herangehensweise zu glauben. Zwei von drei Unternehmen sind somit unzufrieden mit der eigenen Marketing-Strategie. Zu diesem Schluss kommt die Hubspot-Analyse "State of Inbound 2017", die Daten von 289 Teilnehmern aus dem deutschsprachigen Raum untersucht hat.
Die Zahlen sprechen dafür, dass Marketer aktuell vor einem Paradigmenwechsel stehen. Etwa 57 Prozent der Marketing-Verantwortlichen halten althergebrachte Paid-Advertising-Strategien per Print-, Außen-, Rundfunk- oder Onlinewerbung für überbewertet. 

Überzeugt von ihrer Strategie zeigen sich hingegen Marketing-Verantwortliche, die mit Inbound-Marketing-Methoden in ihrem Marketing-Mix bereits integriert haben. Dabei geht es darum, Inhalte mit der Welt zu teilen, die so gestaltet sind, dass sie Kunden bestmöglich ansprechen und auf Wünsche eingehen, um die Kundenbindung zu maximieren. Den Erfolg von Marketing-Automation, Content Marketing, E-Mail-Marketing und andere Taktiken, die beim Inbound-Marketing zum Einsatz kommen, führt die Hubspot-Sudie auf die Möglichkeiten zurück, quantitativen und qualitativen Erfolge der Marketing-Maßnahmen auszuwerten.

Springer-Autor Stephan Heinrich regt im Kapitel "Wie Sie Medien und Werkzeuge nutzen, um Content effektiv und effizient zu produzieren" seines Buches "Content Marketing: So finden die besten Kunden zu Ihnen" dazu an, den Paradigmenwechsel optimistisch zu betrachten: "Die digitale Transformation bringt viele Veränderungen mit sich. Manche davon sind unangenehm, weil sie uns neue Verhaltensweisen aufzuzwängen. Aber viele Änderungen sind auch positiv für Unternehmen, weil sie Möglichkeiten bieten, die bislang nicht denkbar oder zu teuer waren." (Seite 184) Davon könnten vor allem kleinere Firmen profitieren, die nur begrenzte Budgets für Marketing-Aktivitäten haben. Um die Interessen der Zielgruppen besser zu verstehen, sei es jedoch erforderlich, Kunden zu befragen und in Test-Maßnahmen zu investieren.

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