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Über dieses Buch

Melanie Wiener analysiert die organisationskulturellen Voraussetzungen eines Unternehmens oder Netzwerkes im Hinblick auf unternehmensübergreifende Kooperationen im Kontext von Open Foresight. Hierbei eruiert die Autorin mittels einer theorie- und empiriebasierten Analyse der Unternehmens- beziehungsweise Organisationskultur, open-foresight-förderliche aber auch open-foresight-hemmende kulturelle Faktoren. Open Foresight stellt einen kollaborativen Ansatz dar, bei dem Zukunftswissen gemeinsam mit anderen Unternehmen beziehungsweise Stakeholdern entwickelt wird, um so die strategische Entscheidungsfindung der Unternehmen hinsichtlich zukünftiger Entwicklungen zu verbessern. Unternehmensübergreifende Kooperationen sind jedoch kein einfaches, triviales Vorhaben sondern bedürfen bestimmter Voraussetzungen, die die Autorin in Ihrer Studie umfassend analysiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Eine zentrale Aufgabe jedes Unternehmens ist, sich mittels geeigneter Strategien im Umfeld und gegenüber den Mitbewerbern vorteilhaft zu positionieren (Müller-Stewens und Lechner 2011, S. 17f; Teece et al. 1997, S. 509). Dieses Ziel gewinnt besonders in einer Zeit der zunehmenden Globalisierung, geprägt von ständigem, oft disruptivem Wandel, dynamischen sowie komplexen Umwelten und somit intensivem Wettbewerb, vermehrt an Bedeutung (Weber et al. 2012, S. 153, Vecchiato und Roveda 2010b, S. 1529).
Melanie Wiener

Kapitel 2. Methodik

Für Flick (2007, S. 259) stellt das Forschungsdesign den Plan für die empirische Erhebung dar, der Aufschluss darüber gibt, in welcher Form Daten erhoben werden, die Analyse gestaltet wird und wie die Selektion des empirischen Materials erfolgen soll. In Kapitel 1 wurden bereits wesentliche Komponenten des Forschungsplans – die For-schungsziele und Forschungsfragen – vorgestellt. Den weiteren wichtigen Komponenten bei der Konstruktion des Forschungsdesign – die methodische Herangehensweise, die Auswahl des empirischen Materials und der Grad an Standardisierung und Überprüfung (Flick 2007, S. 253) – widmet sich der nachfolgende Abschnitt.
Melanie Wiener

Kapitel 3. Foresight

Im folgenden Kapitel wird ein Überblick über das Thema Foresight gegeben. Einleitend wird auf die Entwicklung von Foresight eingegangen und die unterschiedlichen Begriffe die damit verbunden werden näher erläutert, um das Verständnis von Foresight das dieser Arbeit zugrunde liegt, auszuarbeiten. Anschließend wird auf den Bezug von Foresight zum Strategischen Management eingegangen und bisherige Erkenntnisse in der Forschung präsentiert.
Melanie Wiener

Kapitel 4. Open Foresight

In Anlehnung an das Open Innovation Paradigma (Chesbrough 2003) ist auch bei Foresight in den letzten Jahren eine Öffnung zu einer unternehmensübergreifenden Kooperation beobachtbar, welche als Open Foresight bezeichnet wird (Burmeister und Schulz-Montag 2009, S. 291; Daheim und Uerz 2006, S. 13). Mit dieser Öffnung so-wohl von einer thematischen Perspektive, als auch hinsichtlich des Ablaufs eines Foresights, wird sich dem Potential des kumulierten Wissens mehrerer Unternehmen bedient (Burmeister und Schulz-Montag 2009, S. 291). Durch den gemeinsamen Blick in die Zukunft und den Know-how Austausch mit anderen Unternehmen können bestehende Denkmodelle erweitert werden, Synergien genutzt werden und Unternehmen können für sich einen Mehrwert generieren (Burmeister und Schulz-Montag 2009, S. 291; Heger und Boman 2015, S. 148) in Form von Szenarien, Handlungs- und Innovationsideen (Daheim und Uerz 2006, S. 13).
Melanie Wiener

Kapitel 5. Open Innovation

Innovationen sind unerlässlich für den Erhalt beziehungsweise den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit und des Marktanteils (Gassmann und Enkel 2006, S. 132). Ein neuer Innovationsansatz – Open Innovation – stellt die Öffnung des Innovationsprozesses dar und erfreut sich nicht nur in der Praxis zunehmender Beliebtheit (Enkel 2011, S. 415), sondern zählt auch zu den angesagtesten Forschungsthemen innerhalb des Innovationsmanagements (Huizingh 2011, S. 2).
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Kapitel 6. Organisationskultur

Der Begriff Kultur im Zusammenhang mit Organisationen findet in der Literatur gemäß Kummerow und Kirby (2014, S. 3) zum ersten Mal im Jahre 1951 Einzug. Es war Elliott Jacques (1951, S. 251) der mit seinem Buch „The Changing Culture of a Factory“ den Begriff Organisationsklutur wie folgt definierte: „The culture of the factory is its customary and traditional way of thinking and doing things, which is shared to a greater or lesser degree by all its members, and which new members must learn, and at least partially accept, in order to be accepted into service in the firm.” Der Begriff Kultur selbst hat seine Wurzeln in der anthropologischen Forschung wie beispielsweise jener Forschungsbeitrag von Kluckhohn und Strodtbeck (1961) zeigt, der sich auf die Erforschung von amerikanisch-indianischen Völkern fokussiert.
Melanie Wiener

Kapitel 7. Förderliche Organisationskultur für Open Foresight

Wie bereits einleitend erwähnt handelt es sich bei Foresight im Allgemeinen, und bei Open Foresight im Speziellen, um ein relativ neues Forschungsfeld (Öner 2010; Piirainen und Gonzalez 2015; Rohrbeck et al. 2015, S. 1). Die vorliegende Arbeit bedient sich daher neben Foresight auch der Analogie zur Innovationsthematik (Andersen und Andersen 2014, S. 276; Burmeister et al. 2004, S. 107ff; Davis 2008, S. 14; Piirainen und Gonzalez 2015, S. 191; Van der Duin et al. 2014, S. 63).
Melanie Wiener

Kapitel 8. Studie 1: Offenheit für Open Foresight

Diese erste empirische Studie dient zur Beantwortung von Forschungsfrage 1 und soll Kulturprofile aufzeigen, die Offenheit für eine Open Foresight-Teilnahme fördern beziehungsweise hemmen. Dazu bedarf es vergleichbarer Daten sowie einer entsprechend großen und repräsentativen Stichprobe. Eine Erhebung mittels Fragebogen bietet sich folglich als zweckdienlich für die Beantwortung der Forschungsfrage an.
Melanie Wiener

Kapitel 9. Studie 2: Organisationskulturelle Erfolgsfaktoren ineinem Open Foresight-Prozess

Erfolgreicher Foresight ist ein stetiger Lernprozess und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Rohrbeck (2011, S. 72) schlägt in seinem Maturity Model ein etappenweises „Benchmarking“ vor. In einem ersten Schritt ist es wichtig, den Kontext näher zu betrachten und hier von Best Practice-Beispielen zu lernen. Einer dieser Kontextfaktoren ist die Unternehmenskultur, die bereits in Studie 1 als Voraussetzung für die Teilnahme an einem Open Foresight näher betrachtet wurde. Erfolgt die Entscheidung für die Teilnahme an einem Open Foresight, geht es in einem weiteren Schritt darum, die notwendigen „Capabilities“ sicherzustellen (Rohrbeck 2011, S. 72).
Melanie Wiener

Kapitel 10. Resümee und Ausblick

In diesem Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse sowie weiterführende Forschungsmöglichkeiten angeführt. So zeigt sich, dass Open Foresight ein spezielles unternehmens-, aber auch organisationskulturelles Setting erfordert. Auf diese Besonderheiten die im Zuge von Studie 1 und 2 analysiert wurden, geht das nachfolgende Resümee ein. Es werden die Implikationen für Theorie und Praxis präsentiert und ein abschließender Ausblick eröffnet weitere Forschungsmöglichkeiten.
Melanie Wiener

Backmatter

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