Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

​​Markus Dahm und Aaron D. Brückner zeigen, wie Operational-Excellence-Initiativen erfolgreich implementiert werden können. Dabei stehen die Menschen im Fokus. Die Autoren erläutern, wie gewohnte Verhaltensweisen und Denkmuster verändert, ein Bewusstsein für kontinuierliche Verbesserungsprozesse geschaffen und eine methodisch getriebene Transformation in der Organisation gelebt werden kann. Sie zeigen auf, woran die Initiativen in der Praxis scheitern und was die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung der Transformation sind. Sie beschreiben fundiert das Gestern (Woher?), diskutieren das Heute (Wohin?) und erörtern handlungsorientiert das Morgen (Was tun?). Auch praxiserprobte Leser erhalten neue Denkanstöße und Tipps.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Moderne Kommunikationsmedien und -plattformen wie Mobilfunk und Internet, Intranet-Anwendungen, Web- und Videokonferenzen, Instant-Messenger-Systeme, E-Mail sowie Breitband-DSL-Vernetzung und die vielfältigen Social-Media-Werkzeuge bestimmen unseren Alltag – ob privat oder am Arbeitsplatz. Die Wertschöpfung nimmt im Zeitalter des Smartphones und anderer intelligenter mobiler Endgeräte multimediale Dimensionen an – Zeitzonen und Kulturschranken wirken nebensächlich. Getrieben wird diese Entwicklung durch die Hyperdynamik gewaltiger Innovationssprünge in der Informatik und Telekommunikation. Facebook, Renren, Twitter und weitere neue Kommunikationskanäle und Netzwerkplattformen dieser Art haben innerhalb kürzester Zeit Märkte und Branchen erobert. Neue Technologien entstehen, mit deren Hilfe Unternehmen die entstehenden enormen Datenmengen – die „Big Data“ – speichern und nutzen können. Nicht nur die Datenmenge wirkt überwältigend, sondern auch die Radikalität und Schnelligkeit dieser überraschenden Brüche ist für viele Unternehmen noch immer Neuland.
Markus H. Dahm, Aaron D. Brückner

2. Theoretischer Überblick zu Operational Excellence

Zusammenfassung
Was ist Operational Excellence? So, wie die Fortbewegung des Kraftfahrzeugs des Vaters auf ein Antriebssystem zurückzuführen ist, liegt auch Operational Excellence eine spezifische Mechanik zugrunde, die eine konkrete Zielsetzung verfolgt. Dieses Kapitel stellt die relevanten theoretischen Bausteine der Operational-Excellence-Programme vor: die Kernidee, die Geschichte, die methodische Ausrichtung und Zielsetzung von Lean Management, Six Sigma und Lean Sigma.
Markus H. Dahm, Aaron D. Brückner

3. Praxiserfahrung mit Operational Excellence

Zusammenfassung
So wie der Vater seinem neugierigen Sohn, nachdem er die Entstehungsgeschichte des Automobils in der Theorie erläutert hat, zeigt, wie der Wagen fährt, widmet sich dieses Kapitel dem nächsten logischen Schritt: Der Darstellung von Erfahrungen aus der Praxis – wie werden Operational-Excellence-Programme umgesetzt? Dabei drängen sich unweigerlich weitere Fragen auf: Wie konnten in der Vergangenheit Mitarbeiter vom Leistungsversprechen der Six-Sigma-Methode überzeugt werden? Welche Werkzeuge wirkten katalysierend auf die Einführung des Lean Managements? Woran scheitern Unternehmen, wenn sie versuchen, die Veränderung durch Lean Sigma langfristig aufrechtzuerhalten?
Markus H. Dahm, Aaron D. Brückner

4. Die Erfolgsfaktoren von Operational-Excellence-Programmen

Zusammenfassung
So, wie der Vater seinem Sprössling die richtige Dosierung der Kupplung im Straßenverkehr näher gebracht hat, ließ sich aus Kap. 3 ein guter Eindruck über die Umsetzung von Operational-Excellence-Programmen in der Praxis gewinnen. Es zeigt sich, dass die Anwendungsmöglichkeiten mannigfaltig sind. Die Ergebnisse sind teilweise so unterschiedlich wie die Lebensläufe der jeweiligen Initiatoren selbst. Trotz aller methodischen Vielfältigkeit und wirtschaftlicher Unberechenbarkeit prägen immer wiederkehrende Muster die Entwicklung der einzelnen Initiativen. Es lassen sich konkrete Faktoren, die in besonderem Maße die Wirksamkeit von Operational-Excellence-Programmen beeinflussen, benennen. Wenn das Auto der Sicherheitskontrolle durch den TÜV unterzogen wird, werden während der Haupt- und Abgasuntersuchung die wichtigsten Bestandteile auf Herz und Nieren überprüft, die Ergebnisse in einer Checkliste festgehalten Kap. 4 entspricht einer solchen Checkliste und führt die kritischen Erfolgsfaktoren und ihre notwendigen Bedingungen für das Erreichen operativer Exzellenz auf. Die Komposition der zu berücksichtigenden Bausteine ist in Abb. 4.1 dargestellt. Es gilt zu beachten, dass die Darstellung weder eine inhaltliche Priorisierung noch eine zeitliche Determinierung vornimmt – nur wenn die Klaviatur ausgeglichen bespielt wird, entsteht eine harmonische Melodie und der gewünschte Zielzustand wird erreicht. Unter der konsequenten Missachtung nur eines Akkords leidet der Gesamtklang.
Markus H. Dahm, Aaron D. Brückner

5. Change Management – das Motoröl der operativen Exzellenz?

Zusammenfassung
Wie bei einem Fahrzeug im Zuge der Hauptuntersuchung des TÜVs die Kraftübertragung, das Fahrwerk oder die Elektronik überprüft werden, stellte Kap. 4 die Mechanik von Operational-Excellence-Programmen umfassend auf den Prüfstand. Ohne sich dabei im methodischen Detail oder einem praktischen Ausnahmefall zu verlieren, wurden kritische Erfolgsfaktoren identifiziert und hinsichtlich ihrer Belastbarkeit ausführlich diskutiert. Um die „Straßenverkehrstauglichkeit“ der Methodik sicherzustellen, wurden schließlich auch Mängel offen angesprochen und mit ersten Empfehlungen adressiert.
Markus H. Dahm, Aaron D. Brückner

6. Transformation Management – Antworten und Handlungsempfehlungen

Zusammenfassung
Wenn der Sohn noch immer über die unüberschaubare Vielfalt an winzigen Rädchen, verbundenen Kabeln, silbernen Schräubchen und unzähligen Gummiabdichtungen unter der Motorhaube staunt, geht es dem einen oder anderen Leser womöglich ähnlich. Eine erfolgreiche Implementierung von Operational Excellence, angetrieben vom Motor der Veränderung, ist nicht kompliziert, sondern komplex. Derjenige, der das leugnet, wird schnell von der Realität eingeholt. Wer schon einmal versucht hat, im ersten Gang mit 190 km/h auf der Autobahn zu fahren, kann bestätigen, dass ein Motorschaden ins Geld geht. Die Rücksicht auf das Getriebe fängt beim Schalten an und hört bei der richtigen Dosierung notwendiger Schmiermittel auf.
Markus H. Dahm, Aaron D. Brückner

7. Ausblick

Zusammenfassung
Der Sohn hat die Kernbotschaft, die der Vater auf dem Weg zurück ins Haus wiederholt, verstanden: Die Konstruktion des Wagens verstehen, von den Erfahrungen des Vaters lernen, die wichtigsten Bestandteile und das Herzstück des Autos schätzen lernen und sich einen ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Fahrstil aneignen. Wie kann es für den Jungen nun weitergehen? Auch wenn er bereits von einem Formel-1-Boliden träumt: Eine Gokart-Stunde wird für das erste Experimentieren die richtige Motorisierung sein.
Markus H. Dahm, Aaron D. Brückner

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise