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Über dieses Buch

Professionelle Orchester sehen sich weltweit zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt: Nachhaltigkeit der Finanzierung, Publikumsentwicklung, innovative Programmplanung, Organisations- und Personalentwicklung sind nur einige Schlagworte. Ein ganzheitliches Orchestermanagement ist wichtiger denn je, um die Zukunft der Institution Orchester zu sichern. Dieses Buch bietet einen praxisorientierten Querschnitt über die wichtigsten Herausforderungen und Standards des Orchestermanagaments bereits in 2. Auflage.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Ein Orchesterbetrieb ist ein ausgesprochen komplexes Gebilde. Ihn professionell zu managen, ist eine Kunst. Die Herausforderungen an das Orchestermanagement sind in den letzten Jahren weiter gestiegen.
Gerald Mertens

Kapitel 2. Orchesterlandschaft Deutschland

Die weltweit einzigartige deutsche Orchesterlandschaft ruht im Wesentlichen auf vier Säulen: Opernorchestern, Konzertorchestern, Rundfunkklangkörpern und Kammerorchestern. Diese sind in unterschiedliche Organisations-, Produktionsstrukturen und Rechtsformen eingebunden. Nach massiven Strukturveränderungen (Auflösungen und Fusionen mit Personalabbau, Rechtsformänderungen) in den ersten zwei Jahrzehnten seit der deutschen Wiedervereinigung ist inzwischen eine Konsolidierung zu konstatieren. Der weitere Ausbau professioneller Musikvermittlung, steigende Besucherzahlen sowie ein stärkeres finanzielles Engagement des Bundes sind positive Signale.
Gerald Mertens

Kapitel 3. Arbeitsplatz Orchestermanagement

Je nach Orchestertyp und -größe sind im Orchestermanagement eine Vielzahl von organisatorischen, planerischen und strategischen Aufgaben rund um den Proben- und Aufführungsbetrieb zu bewältigen. Der Grundkanon der Managementaufgaben ist weitgehend identisch.
Gerald Mertens

Kapitel 4. Finanz- und Trägerstrukturen

Die Finanzierung von Orchestern bzw. Theatern ist in Deutschland ganz überwiegend Aufgabe der öffentlichen Hand. Trägerschaften von Berufsorchestern existieren in verschiedensten öffentlichen und privaten Rechtsformen. Bei Orchestern als sehr personalintensiven Kulturbetrieben führen systemimmanente Strukturursachen zu besonderen Finanzierungsbedingungen. Das Orchestermanagement hat verschiedene Möglichkeiten hiermit umzugehen.
Gerald Mertens

Kapitel 5. Marketing und Publikumsentwicklung

Strategisches, ganzheitliches Marketing für Orchester verlangt solides Handwerk, nachhaltige Strategien, auskömmliche Investitionen und einen intensiven Personaleinsatz. Eine saubere Markenentwicklung, -führung, -pflege und -kommunikation sowie Besucherorientierung werden immer wichtiger. Das über Jahre totgeglaubte Abonnement gewinnt wieder an Bedeutung und ist wichtiges Instrument der Kundenbindung.
Gerald Mertens

Kapitel 6. Tarif- und Arbeitsrecht

Für über 80 Prozent der deutschen Orchester sind die Arbeits- und Vergütungsbedingungen von Orchestermusikern durch den Flächentarifvertrag TVK geregelt. Meist auf dieser historisch gewachsenen Basis bestehen derzeit bundesweit rund 50 Haustarifverträge mit spezifischen Abweichungen für das einzelne Orchester. Nur wenige Orchester arbeiten auf der Basis von Einzelarbeitsverträgen und Betriebsvereinbarungen. Die Rundfunkklangkörper unterliegen dem eigenständigen Tarifrecht der einzelnen Rundfunkanstalten.
Gerald Mertens

Kapitel 7. Leadership, Kommunikation und Personalentwicklung

In der Theorie herrscht im Orchester absolute Harmonie, in der Praxis oftmals nicht. Die kollektive künstlerische Zusammenarbeit unterschiedlichster Charaktere auf oftmals engstem Raum kann konfliktbeladen sein. Mit geeigneten Mitteln, Maßnahmen und Methoden können jedoch alle Beteiligten (Musiker bzw. Stimmführer, künstlerische Leitung, Verwaltung und Orchestermanagement) für ein gutes Betriebs- und Arbeitsklima sorgen.
Gerald Mertens

Kapitel 8. Künstlerische Planung und Disposition

Die künstlerische Planung und die pragmatische Organisation des Proben- und Vorstellungsbetriebs sind zentrale Aufgaben des Orchestermanagements. Die Kenntnisse des musikalischen Repertoires sind ebenso Voraussetzung wie Kontakte zu Künstlern, Agenturen und Veranstaltern. Es geht um die Koordination verschiedenster Bereiche und Einflussfaktoren, um das künstlerische Kernprodukt eines Orchesters optimal zu platzieren und weiter zu entwickeln. Intendant, Chefdirigent und Dramaturgie haben hier eine wichtige Führungsfunktion.
Gerald Mertens

Backmatter

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