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Über dieses Buch

Wie Unternehmen die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, erfolgreich managen können, beschreiben unzählige Ratgeber.Dieses Buch stellt im Detail den Weg dorthin, das „Wie“, in den Vordergrund. Der Autor verfolgt dabei einen ganzheitlichen, prozessorientierten Ansatz der Organisationsentwicklung.
In dem Buch wird der Weg von einer funktionsorientierten hin zu einer prozessorientierten Organisation detailliert und anhand von vielen Anwendungsbeispielen beschrieben. Der Autor stellt Modelle, Methoden, Vorgehensweisen und Tools für die Umsetzung vor. Das MITO-Modell mit seinem Methoden-Tool als generischem Methodenbaukasten wird umfassend erläutert. Bezugspunkt für das Changemanagement ist dabei nicht die vertikale, also hierarchische Organisationsstruktur, sondern, ausgehend von einer rollenbasierten Ordnungsstruktur, die horizontale Wertschöpfungskette. Erst aus dieser detaillierten rollenbasierten Beschreibung des End-to-End-Businessprozesseses ergeben sich die Prozessaufgaben und Prozessverantwortlichkeiten. Dies wiederum ermöglicht eine hohe Datendurchgängigkeit für die Prozessdigitalisierung mit neuen Technologien wie Cloud Computing, Enterprise Mobility, Social Business, Big Data in der Organisation 4.0.
In dem Buch werden alle Fragen rund um das gemeinsame Führungsverständnis in einer prozessorientierten Organisation besprochen. Auch der Aufbau einer gemeinsamen Wissens- und Lernplattform zur Qualifizierung von Führungskräften und Mitarbeitern wird behandelt. Wie lassen sich Prozesse systematisch beschreiben und im Rahmen eines ganzheitlichen Business Process Management (BPM) umsetzen? Wie können funktionsorientierte Veränderungs-, Anforderungs- und Auswirkungsanalysen durch prozessorientierte Analysen ersetzt werden? Wie lässt sich eine prozessorientierte Organisation evaluieren? Das Buch analysiert diese und weitere Fragen systematisch und detailliert und vermittelt Führungskräften nicht nur das notwendige Wissen, sondern auch die Methodenkompetenz, um Changemanagement-Prozesse umzusetzen.
Ob Mittelstand oder Großunternehmen – das Buch richtet sich an alle Führungskräfte in Unternehmen, die sich mit Changemanagement auseinandersetzen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Prozessorientierte Organisationsentwicklung

In diesem Kapitel wird auf die bisherige individuelle Organisationsentwicklung und Unternehmensführung mit ihren verschiedensten wissenschaftlichen durchweg funktionsorientierten Theorien seit Adam Smidt eingegangen und anschließend die Notwendigkeit des prozessorientierten Ansatzes und den damit verbundenen Paradigmenwechsel diskutiert. Vorgestellt wird ein Masterplan, bestehend aus 12 Schritten zur nachhaltigen prozessorientierten Organisationsentwicklung und -gestaltung – hier als Organisation 4.0 bezeichnet – der unter Einbindung der neuen Informationstechnologien wie Big Data, Cloud Computing, Enterprise Mobility und Social Media als Ordnungsstruktur eine optimale horizontale, auf den Kunden ausgerichtete Wertschöpfungskette vorgibt.

Hartmut F. Binner

2. Modelle, Methoden, Vorgehensweise und Tools des Organisation 4.0-Konfigurationsmanagement-Ansatzes

In diesem Kapitel wird der MITO-Konfigurationsansatz mit den in ihm enthaltenen Modellen, Methoden, Vorgehensweisen und Tools vorgestellt, der den Changemanagementprozess von der funktions- zur prozessorientierten Organisation, d. h. zur Organisation 4.0-Implementierung erfolgreich gestalten soll. Damit werden die Voraussetzungen für die ganzheitliche Businessmodelltransformation mit der darin enthaltenen organisatorischen, wertekulturbezogenen und digitalen Transformation methodengestützt geschaffen.

Hartmut F. Binner

3. Handlungsanleitung zur Anwendung des MITO-Konfigurationsmanagement-Ansatzes

In diesem Kapitel werden Handlungsanleitungen für die Anwendung und Umsetzung des MITO-Konfigurationsansatzes bei der Neuausrichtung des vorhandenen Businessmodells mit Entwicklung des Organisationszielsystems, des Prozessmodels, des Führungssystems und der Prozessoptimierungs- und -gestaltungskonzepte vorgegeben, die Unterschiede und der Übergang zwischen funktionsorientierter und prozessorientierter Ordnungsstruktursicht werden herausgearbeitet.

Hartmut F. Binner

4. Business(Geschäfts)modellstrukturierung und -entwicklung

In diesem Kapitel wird als Masterplan Schritt 1 die übergeordnete Business(Geschäfts)modellanalyse und -entwicklung mit den vorher erläuterten Modellen und Methoden des MITO-Konfigurationsansatzes beschrieben. Hierbei eignet sich das MITO-Modell in hervorragender Weise, um dieses unternehmensspezifische Businessmodell mit seinen fünf Segmenten „Managementführungssegment, Inputsegment Transformationssegment, Outputsegment, Managementleitungssegment“ mit allen Gestaltungsparametern in Form eines kybernetischen Regelkreises abzubilden.

Hartmut F. Binner

5. Prozessorientierte Projektorganisation zur Organisation 4.0-Umsetzung

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 2 werden die Grundlagen des prozessorientierten agilen Projektmanagements als Voraussetzung für die Neuausrichtung des Businessmodells erläutert. Das klassische Projektmanagement, d. h. die temporäre Organisation für die Erledigung einer zeitlich begrenzten aber herausgehobenen Aufgabenstellung im Unternehmen wird immer häufiger nach prozessorientierten Prinzipien durchgeführt. Dies bedeutet eine Ablösung der funktionsorientierten Projektorganisation hin zu einer horizontalen prozessorientierten Projektorganisation mit Vorgabe eines rollenbasierten Projektstrukturplanes in der Swimlane-Darstellung. Damit soll ein durchgängiger Projektablauf stattfinden, der nicht durch arbeitsteilige oder hierarchische Barrieren behindert wird. Projekt und Projektmanagement ergänzen sich dabei ideal, weil eine gemeinsame Führungskultur die Partizipation und die Übertragung von Handlungsspielräumen an die Mitarbeiter unterstützt.

Hartmut F. Binner

6. Systematische Veränderungs-, Anforderungs- und Auswirkungsanalysen

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 3 werden unten Bezug auf das in Kap. 4 beschriebene Businessmodell die vorhandenen Rahmenbedingungen und die Ausgangssituation in Bezug auf die notwendigen internen und externen Veränderungen methodengestützt analysiert. Dies ergänzt durch systematische Turbulenz- und Wandlungsfähigkeitsbewertungen von Geschäftsprozessen und einer systematischen Changemanagement-Zielableitung.

Hartmut F. Binner

7. Unternehmenszielableitung mit Soll-Kennzahlenzuordnung

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 4 wird die systematische Ermittlung der formalen und sachlichen Unternehmensziele mit der Verknüpfung in einem unternehmensspezifischen Zielsystem behandelt. Formal- bzw. Erfolgsziele orientieren sich nach Kosiol am ökonomischen Grundprinzip, d. h. der Gewinnmaximierung und dem Prinzip der Rentabilität. Bewertungsmaßstab hierbei ist die Effektivität. Die den Formalzielen untergeordneten Sachziele bzw. Leistungsziele beziehen sich auf die betrieblichen Prozesse, d. h. auf reale Objekte und Aktivitäten mit Kosten-, Zeit-, Termin- und Mengenvorgaben. Bewertungsmaßstab ist hier die Effizienz, d. h. Wirtschaftlichkeit.

Hartmut F. Binner

8. Strategieableitung und Handlungsfeldanalysen

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 5 befasst sich im Rahmen der strategischen Unternehmensführung mit der methodengestützten Visionsvorgabe und der Ableitung der notwendigen Unternehmens-, Wettbewerbs- und Generalmanagementumsetzungs-Strategien für das Erreichen der In Masterplanschritt 4 ermittelten Unternehmenszielsetzungen.Auf diese Weise soll eine erfolgreiche langfristige Unternehmensentwicklung und -Existenz durch Ausrichtung der Unternehmensressourcen und -fähigkeiten auf die Umwelt sowie der Aufbau und die Erhaltung dauerhafter Erfolgspotenziale sichergestellt werden.

Hartmut F. Binner

9. Unternehmensspezifische Prozessmodellentwicklung mit ganzheitlichem Business Process Management (BPM)

In diesem Kapitel erfolgt im Masterplanschritt 6 die prozessorientierte Strategieumsetzung. Dafür müssen die unternehmensspezifischen Geschäftsprozesse in einem unternehmensspezifischen Prozessmodell definiert und beschrieben werden, um sie anschließend entsprechend des prozessorientierten Ansatz gemeinsam mit dem Mitarbeiter zu planen, durchzuführen, zu kontrollieren und zu verbessern. Dieses Prozessmodell ist das Herzstück der prozessorientierten Organisation. Die Kernprozesse werden zu einem durchgängigen, auf den Kunden ausgerichteten end-to-end-Prozess verknüpft.

Hartmut F. Binner

10. Entwicklung des Unternehmensführungssystems

In diesem Kapitel erfolgt im Masterplanschritt 7 die Implementierung eines Führungssystems. Aus dem im Masterplanschritt 6 erstellten Prozessmodell ergeben sich klar die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten für die Prozessowner und auch die Prozessbeteiligten. Ihnen werden jetzt Führungsinstrumente zur Verfügung gestellt, mit denen Sie in Ihren Prozessen Ihre Mitarbeiter so qualifizieren und motivieren, dass die oben im Masterplanschritt 4 genannten formalen und insbesondere auch die prozessbezogenen Sachziele tatsächlich erreicht werden. Wie in Kap. 3 „Handlungsanleitung“ besprochen, bilden die drei OrganisationsteilsystemeOrganisationszielsystem als Vorgabe für die Businessmodell-TransformationOrganisationsprozessmodell als Vorgabe für Organisations- und digitale TransformationOrganisationsführungssystem als Vorgabe für Wertekultur-Transformationdie ganzheitliche Organisationsordnungsstruktur im Unternehmen ab.

Hartmut F. Binner

11. Integrierte Managementsystem(IMS)-Implementierung

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 8 werden über eine systematische Vorgehensweise als weitere Führungsinstrumente unterschiedliche normkonforme Managementsysteme nach der High Level-Struktur implementiert. In einem wirksamen Integrierten Managementsystem (IMS) werden Prozesse und die dazugehörenden Verantwortlichkeiten, Verfahren und Mittel einheitlich festgelegt und geführt. Die neue DIN EN ISO 9001:2015 als zuständige Bezugsnorm für die normkonforme Einführung von Qualitätsmanagementsystemen aber auch die weitere Normen wie z. B. zu den Themen Umwelt-, Risiko-, Energieeffizienz-, Nachhaltigkeitsmanagement fordert die Ausrichtung auf eine prozessorientierte Betrachtung des Unternehmens. Sie begründet dies damit, dass ein prozessorientiertes Herangehen es einer Organisation ermöglicht, ihre Tätigkeiten und wechselseitigen Abhängigkeiten festzustellen und zu verstehen. Damit kann die Organisation diese Tätigkeiten definieren und lenken.

Hartmut F. Binner

12. Prozessdigitalisierung und prozessorientierte ERP/PPS/MES-Implementierung

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 9 behandelt die aktuell stark diskutierte Prozessdigitalisierung mit den neuen Informationstechnologien Cloud Computing, Enterprise Mobility, Big Data und Social Business. Beschrieben wird die Ableitung einer anforderungsgerechten IT-Architektur-Auswahl zusammen mit der prozessorientierten Applikationsimplementierungen. Dies verbunden mit den Anforderungen für eine systematische Verbesserung der Prozess-IT-Usability. Auch die menschengerechte Arbeitsgestaltung mit Blick auf die Veränderungen in der Arbeitswelt aufgrund von Industrie 4.0 wird analysiert.

Hartmut F. Binner

13. Ganzheitliche Prozessgestaltungs- und -optimierungskonzepte

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 10 stellt die methodengestützte Verbesserung der Geschäftsprozesse mit KVP- und Lean-Management-Prinzipien und -Methoden in dem Mittelpunkt. Diese in Verbindung mit dem Einsatz von Ganzheitlichen Produktionssystemen (GPS). Wobei das MITO-Modell in Form eines Meta-Modells wieder den übergeordneten Ordnungs- und Bezugsrahmen für alle aktuellen Prozess-Optimierungskonzepte schafft. Die Anwendung der KVP-Methoden im Rahmen der Produktionsorganisation wird in einem Beispiel erläutert. Ebenso wie eine MITO-Tool-gestützte SCM-SCOR-Prozessprofil-Konfiguration.

Hartmut F. Binner

14. Prozessleistungsmessung und -controlling

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 11 wird der Aufbau eines prozessorientierten Controllingsystems zur Prozesssteuerung und -überwachung der Prozessleistung entsprechend der im Masterplanschritt 6 vorgegebenen Sachziele mit dem dazu erforderlichen Kennzahlensystem erklärt.Weiter eine systematische Prozesskostenrechnung, eine systematische Zielbewertung beim Produkterstellungsprozess sowie systematische Prozessnutzen- und -reifegradbewertungen. Den Abschluss bildet die Beschreibung eines systematischen IT-Security-Prozessaudits.

Hartmut F. Binner

15. Ganzheitliche Organisations- und Organisationsformevaluierung mit Reifegradbewertung

In diesem Kapitel mit Masterplanschritt 12 beschreibt methodengestützte Bewertungsvarianten für die ganzheitliche Organisation und Organisationsformevaluierung zusammen mit der systematischen Effizienzbewertung in Bezug auf die in Kap. 10 vorgegebenen Sachziele der Organisation. Weiter klassische Investitions- und Wirtschaftlichkeitsrechnungen sowie systematische Managementreview-, Audit- und Reifegraddurchführungen. Den Abschluss bilden systematische Effizienzbewertungen von Organisationskonzepten mit einer Organisationsreifegradbestimmung.

Hartmut F. Binner

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