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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung

Zusammenfassung
Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit liegt darin, Vorschläge für die Gestaltung von Konzernstrukturen zu entwickeln, die ein Hervorbringen von Produktinnovationen fördern. Ein erster Schritt in diese Richtung besteht darin, einen Überblick über die Literatur zu dieser Thematik zu schaffen. Dabei sind, wie in vielen anderen Forschungsfeldern, Defizite zu konstatieren (1). In Anbetracht dieser Forschungsdefizite stellt sich die Frage, inwieweit die Organisationsstruktur zur Handhabung von Innovationen im Konzern überhaupt geeignet ist, d.h. inwieweit es zweckmäßig ist, für den Gang der Untersuchung eine Perspektive der Organisationsstruktur zu wählen (2). Läßt man sich auf eine derartige Perspektive ein, muß man sich darüber im klaren sein, daß es für die Organisation der Innovation in Konzernen keine allgemeinen, jederzeit und überall gültigen Gestaltungsprinzipien gibt. Es gibt lediglich Gestaltungsoptionen, die in Abhängigkeit von internen und externen Rahmenbedingungen mehr oder weniger sinnvoll erscheinen können (3). Eine Rahmenbedingung, die ich von vornherein einschränken möchte, ist der Innovationsbegriff (4). Nach diesen Vorüberlegungen wird das weitere Vorgehen in dieser Arbeit erläutert (5).
Michèle Morner

Teil I. Innovation, Organisation und Konzern

Zusammenfassung
Um mich dem Untersuchungsgegenstand, also der “Organisation der Innovation im Konzern”, zu nähern, möchte ich zunächst die einzelnen Bestandteile der Thematik jeweils separat betrachten. In einem ersten Schritt werden in Kapitel I.1 grundlegende Abgrenzungen des Innovationsbegriffes für die weitere Argumentation getroffen. Wie in der Einführung erwähnt, möchte ich mich auf die Betrachtung radikaler, komplexer Produktinnovationen beschränken. In Kapitel I.2 wird versucht, die Frage zu beantworten, welche Bedeutung Produktinnovationen für Unternehmen haben. Denn diese Bedeutung wirkt sich auf die Anforderungen an eine Organisation aus, die entsprechend in der Lage sein sollte, Innovationen hervorzubringen. Organisation und Innovation können sich aus gewissen Perspektiven betrachtet durchaus widersprechen. Dieser Widerspruch zwischen Organisation und Innovation ist aber keineswegs der Normalfall. Es gibt Möglichkeiten, Innovationen sinnvoll zu organisieren (Kapitel I.3). Die Überlegungen über das Innovieren und die Organisation der Innovation treffen nicht nur auf den Spezialfall Konzern, sondern auf alle Unternehmensformen zu. Der Spezialfall des Konzerns steht im Mittelpunkt der Betrachtung von Kapitel I.4. Hier werden die typischen Innovationspotentiale von Konzernen näher untersucht, die für eine Organisation der Innovation im Konzern eine wesentliche Rolle spielen. Eine Zwischenbilanz in Kapitel I.5 faßt die Ergebnisse dieses Teils zusammen.
Michèle Morner

Teil II. Anforderungen an die Gestaltung innovativer Konzernstrukturen

Zusammenfassung
Als Fazit von Teil I ist festzuhalten, daß der Konzern über spezifische Potentiale verfügt, die ihn — trotz inhärenter Innovationswiderstände — für das Hervorbringen von (komplexen und radikalen) Produktinnovationen geradezu prädestinieren. Die Grundlage für die Nutzung dieser spezifischen Potentiale liegt in einer entsprechenden Gestaltung der Organisationsstruktur. Vor diesem Hintergrund taucht die Frage auf, wie denn die Organisationsstruktur des Konzerns aussehen sollte, um Produktinnovationen hervorzubringen. Zur Beantwortung dieser Frage soll im folgenden zuerst ein Blick in die vielfältige Literatur über die sogenannte innovative Organisation geworfen werden. Dabei wird deutlich, daß sich der Großteil der Innovationsliteratur vor allem der sechziger, der siebziger, zum Teil der achtziger und vereinzelt auch noch der neunziger Jahre in einem “klassischen” Bezugsrahmen bewegt, der in Kapitel II. 1 dargestellt wird. Dieser Bezugsrahmen betrachtet die Problematik der Organisation der Innovation aus einer Perspektive, die — wie zu zeigen sein wird — zwar auf den ersten Blick durchaus sinnvoll erscheint, aber bei genauerer Betrachtung vor dem Hintergrund heutiger Rahmenbedingungen gewisse Schwachstellen aufweist. So erscheint die aus diesem Bezugsrahmen abgeleitete Forderung der Organisationstheorie, die Ideengenerierung organisch und die Ideenrealisierung mechanistisch zu organisieren, einleuchtend. Bei genauerer Betrachtung weist der klassische Bezugsrahmen in seiner Einfachheit in mehrerlei Hinsicht jedoch Inkonsistenzen auf.
Michèle Morner

Teil III. Gestaltungsoptionen innovativer Konzernstrukturen

Zusammenfassung
Nach den propädeutischen Vorüberlegungen in Teil I wurde in Teil II ein Bezugsrahmen entwickelt, mit dessen Hilfe die Anforderungen an eine Gestaltung innovativer Konzernstrukturen spezifiziert werden konnten. Innerhalb dieses Bezugsrahmens habe ich vier Bausteine einer Organisation der Innovation skizziert. Dabei handelt es sich um Innovationsteams, F&E-Einheiten, Innovative Einheiten und organisatorische Einheiten für das Innovationsmanagement. Diese vier Innovativen Bausteine und ihre spezifische Ausgestaltung im Konzern gilt es nun in diesem Teil näher zu beleuchten.
Michèle Morner

Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
In der Einführung zu dieser Arbeit wurde ein Forschungsdefizit für den Themenbereich der Gestaltung innovativer Konzernstrukturen diagnostiziert. Vor diesem Hintergrund lag die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit darin, Optionen für die Gestaltung innovativer Konzernstrukturen aufzuzeigen, um einen Beitrag zum Schließen dieser Forschungslücke zu leisten. Im folgenden möchte ich die zentralen Ergebnisse rekapitulieren (1). Abschließend werden die dargestellten Ergebnisse zur Gestaltung innovativer Konzernstrukturen in Hinblick auf ihren beschränkten Fokus und ihre Anwendungsprobleme relativiert (2).
Michèle Morner

Backmatter

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