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Über dieses Buch

Das Lehrbuch stellt die Themenfelder der Organisation in einem innovativen und praxisorientierten Ansatz systematisiert dar und bettet sie in das umfassendere Konzept der Unternehmensführung ein. Ausgangspunkt der Gestaltung der unternehmensinternen und -übergreifenden Wertschöpfungsprozesse und -strukturen sind Wertschöpfungsarchitekturen, die die konzeptionelle Brücke zur Unternehmensstrategie bilden und den Anschluss an Branchen- und Netzwerkarchitekturen sicherstellen. Fallbeispiele illustrieren den Anwendungsbezug des entwickelten Konzepts. Für die 2. Auflage wurde das Lehrbuch komplett überarbeitet und um aktuelle Beispiele ergänzt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Wertschöpfung als zentrales Ziel von Unternehmensführung

Zusammenfassung
Das vorliegende Lehrbuch versteht Organisation als Instrument der Unternehmensführung. Organisation dient dazu, die Unternehmensziele zu erreichen. Dementsprechend wird Organisation im Kap. 1 zunächst in den Gesamtkomplex der Unternehmensführung eingeordnet. Dabei wird auch aufgezeigt, dass der Wertschöpfung eine essenzielle Rolle für die Unternehmensführung zukommt. Daher wird dieser für das Buch prägende Begriff zunächst vorgestellt.
Das Kapitel beantwortet folgende Leitfragen
  • Was ist unter Wertschöpfung zu verstehen und auf welchen Ebenen wird Wertschöpfung erbracht?
  • In welchem Zusammenhang steht Wertschöpfung zu Unternehmensführung und Organisation?
  • Was bedeutet und beinhaltet Unternehmensführung und warum muss sich ein Organisator damit auseinandersetzen?
  • Worin besteht der Zusammenhang von Organisation und den anderen Funktionen der Unternehmensführung?
  • Wie sieht der weitere Aufbau des Lehrbuchs auf Basis der hier vorgestellten Einordnung aus?
Norbert Bach, Carsten Brehm, Wolfgang Buchholz, Thorsten Petry

2. Grundlagen wertschöpfungsorientierter Organisationsgestaltung

Zusammenfassung
Aufbauend auf das in Kap. 1 erläuterte Verständnis von Unternehmensführung behandelt dieses Kapitel die begrifflichen, theoretischen und konzeptionellen Grundlagen wertschöpfungsorientierter Organisationsgestaltung. Zunächst wird erläutert, was organisatorische Regelungen sind und wie sie zu Effektivität und Effizienz des Unternehmens beitragen. Anschließend werden verschiedene Organisationstheorien vorgestellt und erläutert. Aufbauend auf diese grundlegenden Ursache‐Wirkungs‐Zusammenhänge wird eine moderne Variante des Gestaltungsorientierten Organisationsansatzes entwickelt und als dieses Buch prägende konzeptionelle Grundlagen die Zusammenhänge zwischen Gestaltungszielen, Gestaltungsmitteln und Gestaltungsprozess erläutert.
Das Kapitel beantwortet folgende Leitfragen
  • Was ist Organisation und welche Fragen werden mithilfe von Organisation beantwortet?
  • Welche theoretischen Überlegungen gibt es, die Hinweise zur Aufstellung organisatorischer Regelungen geben?
  • Was ist unter dem Gestaltungsorientierten Ansatz der Organisation zu verstehen und welche Gestaltungsziele werden verfolgt?
  • Mit welchen Mitteln der organisatorischen Gestaltung können die Gestaltungsziele erreicht werden?
  • Welche Phasen durchläuft der Prozess der organisatorischen Gestaltung?
Norbert Bach, Carsten Brehm, Wolfgang Buchholz, Thorsten Petry

3. Wertschöpfungsarchitekturen

Zusammenfassung
Bevor Unternehmen ihre Prozesse (Kap. 4) und Strukturen (Kap. 5) gestalten, müssen sie zunächst strategische Entscheidungen darüber treffen, welche Aktivitäten sie selbst ausführen möchten, welche Aktivitäten oder Komponenten sie am Markt von Lieferanten beziehen können und welche Aktivitäten sie gemeinsam mit Partnerunternehmen ausführen möchten. Die zur Leistungserstellung in einer Branche benötigten Aktivitäten und deren Architektur bilden dabei einen Entscheidungsrahmen für die Gestaltung der Wertschöpfungsarchitektur des Unternehmens. Die Wertschöpfungsarchitektur hat somit eine Brückenfunktion zwischen Strategie und Organisation des Unternehmens.
Das Kapitel beantwortet folgende Leitfragen
  • Inwiefern bildet die Wertschöpfungsarchitektur eine Brücke zwischen Strategie und Organisation?
  • Anhand welcher Merkmale lassen sich verschiedene Formen der Wertschöpfungsarchitektur (einer Branche, eines Netzwerks, eines Unternehmens) unterscheiden?
  • Welche Erfolgspositionen stehen Unternehmen in einer Branche offen und wie hängen diese Optionen auf Unternehmensebene mit der Branchenarchitektur zusammen?
  • Unter welchen Bedingungen sollte ein Unternehmen riskante Vorleistungen erbringen und ein Wertschöpfungsnetzwerk betreiben?
  • Was sind Intermediäre Märkte und welche Bedeutung haben sie für die Gestaltung der Wertschöpfungsarchitektur von Unternehmen und Netzwerken?
  • Welche Kriterien sind bei In‐ bzw. Outsourcing‐Entscheidungen zu prüfen?
Norbert Bach, Carsten Brehm, Wolfgang Buchholz, Thorsten Petry

4. Wertschöpfungsprozesse

Zusammenfassung
Basierend auf der gewählten Ausrichtung der unternehmensbezogenen Wertschöpfungsarchitektur gestaltet ein Unternehmen seine damit korrespondierenden Wertschöpfungsprozesse. Dabei geht es um die raumzeitliche und sachlogische Strukturierung von Arbeitsvorgängen zur Erstellung bzw. Veränderung von Sach‐ und/oder Dienstleistungen. Nach der Erläuterung der Relevanz der Prozessorganisation werden in diesem Kapitel wichtige operative, Steuerungs‐ und Serviceprozesse vorgestellt und Möglichkeiten für deren Gestaltung aufgezeigt. Prozessgestaltung beinhaltet dabei auch explizit die unternehmensübergreifende Prozesskopplung mit anderen Unternehmen. Schließlich wird ein Vorgehensmodell zur Analyse und Gestaltung von Wertschöpfungsprozessen behandelt, indem die dort zu erledigenden Aufgaben und die einsetzbaren Techniken vorgestellt werden.
Das Kapitel beantwortet folgende Leitfragen
  • Welche Bedeutung kommt den Prozessen in einer wertschöpfungsorientierten Organisation zu?
  • Was sind die wesentlichen Merkmale und Arten von Wertschöpfungsprozessen?
  • Welche Prozesse und Gestaltungsoptionen spielen hinsichtlich der unternehmensinternen Wertschöpfungsprozesse eine wichtige Rolle?
  • Welche Prozesskopplungen und Gestaltungsoptionen besitzen bezüglich der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsprozesse Relevanz?
  • Wie werden Wertschöpfungsprozesse analysiert und gestaltet? Welche Aufgaben sind hierbei zu erfüllen und welche Techniken können eingesetzt werden?
Norbert Bach, Carsten Brehm, Wolfgang Buchholz, Thorsten Petry

5. Wertschöpfungsstrukturen

Zusammenfassung
Die im vorherigen Kapitel vorgestellten Wertschöpfungsprozesse benötigen Strukturen, in denen sie ablaufen: Es sind für jede Wertschöpfungsaktivität Personen bzw. Organisationseinheiten nötig, die für die Erfüllung verantwortlich sind. Dementsprechend befasst sich Kap. 5 mit der Zuweisung von Wertschöpfungsaktivitäten zu Organisationseinheiten. Wesentliche Merkmale der Wertschöpfungsstruktur sind einzelne Strukturelemente, die sogenannten Organisationseinheiten (Stellen und Stellenmehrheiten), und deren Beziehungen zueinander, insbesondere deren Über‐ und Unterordnung (Hierarchie). Die Darstellung der Wertschöpfungsstruktur erfolgt i. d. R. in einem Organigramm. Kap. 5 erläutert typische Muster der Ausgestaltung der Wertschöpfungsstruktur innerhalb eines Unternehmens und unternehmensübergreifend. Außerdem wird vorgestellt, wie Strukturen analysiert und gestaltet werden.
Das Kapitel beantwortet folgende Leitfragen
  • Welche Bedeutung kommt den Strukturen in einer wertschöpfungsorientierten Organisation zu?
  • Was sind die wesentlichen Merkmale und Elemente der Wertschöpfungsstruktur?
  • Welche Fragen und Optionen bestehen hinsichtlich der unternehmensinternen Wertschöpfungsstruktur?
  • Welche Fragen und Optionen bestehen hinsichtlich der unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsstruktur?
  • Wie werden Wertschöpfungsstrukturen gestaltet? Welche Aufgaben sind hierbei zu erfüllen, und welche Techniken werden häufig eingesetzt?
Norbert Bach, Carsten Brehm, Wolfgang Buchholz, Thorsten Petry

6. Entwicklung und Wandel wertschöpfungsorientierter Organisation

Zusammenfassung
In Zeiten einer dynamischen Unternehmensumwelt erscheint eine zuverlässige Entwicklungs‐ und Wandlungsfähigkeit des Unternehmens und seiner Organisation fast zwingend. Zum Management dieses Wandels braucht es ein Orientierungsmodell, das wesentliche Koordinaten, Dimensionen und im Kern den Wandlungsprozess selbst enthält. Er bedarf aber auch einer „Organisation des Wandels“. In der Praxis untrennbar damit verbunden ist das Projektmanagement, mit den beiden Schwerpunkten Ablauf und Organisation eines Projekts oder mehrerer Projekte, als einmalige, zumeist komplexe und zeitlich befristete Vorhaben. Effektiver ist es aber, wenn organisatorische Veränderungen bewusst fester Bestandteil der Entwicklung des Unternehmens werden, so richtet sich der Blick auf die aktive Gestaltung einer wandlungsfähigen Primärorganisation. Vier Gestaltungsparameter sorgen mit dafür, dass sie flexibel und anpassungsfähig wird und bleibt.
Das Kapitel beantwortet folgende Leitfragen
  • Wie sieht die langfristige Entwicklung eines Unternehmens aus?
  • Wie können transformative Veränderungen (Wandel) bewältigt werden?
  • Welche Phasen und Aufgaben hat aus Managementsicht ein Wandlungsprozess, und wie konkretisiert sich dieser Prozess in einzelnen Projekten?
  • Welches sind die wesentlichen Einheiten und Merkmale einer Projektstruktur?
  • Wie kann durch organisatorische Gestaltung eine kontinuierliche Entwicklung hin zu einer wandlungsfähigen, agilen Organisation ermöglicht werden?
Norbert Bach, Carsten Brehm, Wolfgang Buchholz, Thorsten Petry

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