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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A. Einführung: Gegenstand, Methodik und Vorgehensweise der Arbeit

Zusammenfassung
Bereits seit längerem gilt die Schaffung und Wahrung von Wettbewerbsfähigkeit als zentrale Zielsetzung der Unternehmensführung.1 In der Fachdiskussion über die Mittel und Wege zum Erreichen dieses Ziels werden neuerdings vor allem drei Aspekte hervorgehoben, nämlich die Notwendigkeit der Einstellung auf zunehmend globale Wettbewerbsbedingungen, der Flexibilisierung der Organisationsstrukturen und der Nutzung der Vorteile von Unternehmenszusammenschlüssen. Jedoch krankt die Debatte vor allem an zwei Problemen.
Morten Jesko Klumb

B. Begrifflicher und konzeptioneller Bezugsrahmen: Organisation, Umfeld der Organisation, organisationale Flexibilität

Zusammenfassung
Eine Arbeit, die sich mit flexiblen Organisationsformen von Unternehmen und ihren Wirkungen beschäftigt, benötigt ein grundlegendes theoretisches Organisationsverständnis. Dieses Kapitel hat seine Gewinnung mit Hilfe eines umfassenden theoretischen Bezugsrahmens zum Ziel. Ein solcher Bezugsrahmen muß sich zunächst auf Verständnis und Bedeutung der Organisation im allgemeinen erstrecken, darf aber an dieser Stelle nicht haltmachen. Vielmehr ist auch eine Beschreibung der Umwelt, in der sich das Unternehmen mit seiner Organisation bewegt, anhand geeigneter theoretischer Konzepte sinnvoll. In der Folge kann dann bereits ein erster Versuch unternommen werden, die Rolle organisationaler Flexibilität einzuordnen.
Morten Jesko Klumb

C. Konkrete Herausforderung an flexible Organisationskonzepte: Globalisierung und die aus ihr resultierenden Ansprüche an organisationale Gestaltung

Zusammenfassung
An dieser Stelle herrscht Klarheit darüber, daß die heutige Umwelt durch Dynamik und Unsicherheit gekennzeichnet ist und auf sie sinnvollerweise mit organisationaler Flexibilität zu antworten ist. Allerdings ist noch offen, welche konkreten Maßnahmen der Organisationsgestaltung hierfür angemessen sind. Erster Schritt auf dem Weg dorthin ist im Sinn einer anforderungsgerechten Organisationsgestaltung die Identifikation präziser Anforderungen an die Organisation. Ihre Ableitung ist Zielsetzung des hier beginnenden Kapitels. Dazu erfolgt zunächst eine Konkretisierung der Bedingungen des dynamischen Wettbewerbs mit Hilfe des Globalisierungsbegriffs. Mit seiner Hilfe werden dann spezifische Kriterien für die Bewertung flexibler Organisationskonzepte hergeleitet und anschließend mikroökonomisch fundiert.
Morten Jesko Klumb

D. Beurteilung der Anforderungserfüllung bekannter Organisationskonzepte: Herleitung idealtypischer flexibler Organisationen als Synthese ihrer Stärken

Zusammenfassung
Die exakte Kenntnis der Anforderungen an die Organisationsgestaltung im globalen Umfeld erlaubt es nunmehr, bestehende Organisationskonzepte systematisch zu analysieren. Hierfür wird ein Beurteilungsschema erstellt, das auf solche Vorschläge anzuwenden ist, die sich als besonders leistungsfähig oder interessant erwiesen und daher einen bleibenden Erkenntnisgewinn für die Organisationstheorie hinterlassen haben. Anschließend sind organisationale Idealtypen zu identifizieren, die eine Synthese aus den besonders positiven Eigenschaften der untersuchten Organisationsformen darstellen.
Morten Jesko Klumb

E. Auswirkungen moderner Organisationsgestaltung: die Veränderung der Marktstrukturen durch flexible Organisationskonzepte

Zusammenfassung
Das Streben nach einer anforderungsgerechten Organisationsgestaltung ist kein Selbstzweck, sondern dient dem Überleben des Unternehmens in seinem Umfeld. Unternehmen müssen sich im Wettbewerb gegen Konkurrenten durchsetzen. Schauplatz eines solchen Wettbewerbs sind stets die Märkte. Das Ergebnis des Wettbewerbsprozesses findet seinen Niederschlag in der Veränderung der Strukturen dieser Märkte. Eine Abhandlung über wettbewerbsgerechte Organisationsgestaltung kommt daher nicht ohne die Betrachtung der Marktstrukturen aus. Sie müssen sowohl als beeinflussende als auch als beeinflußte Größe aufgefaßt werden.422
Morten Jesko Klumb

F. Die tatsächliche Beobachtbarkeit der Einsichten des Organisationsform-Marktstruktur-Modells in der Praxis: eine Studie der europäischen Chemieindustrie

Zusammenfassung
Die theoretisch hergeleiteten Erkenntnisse zur Leistungsfähigkeit flexibler Organisationskonzepte im globalen Wettbewerb und ihrer Auswirkungen auf die Marktstruktur sind nur dann in der Unternehmenspraxis nutzbar, wenn sie mit der dort herrschenden Situation grundsätzlich vereinbar sind. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, in dieser Arbeit bisher zu Ergebnissen gekommen zu sein, die sich nicht mit den Erfahrungen des Unternehmensalltags decken, relativ gering. Dafür spricht unter anderem, daß der Ruf nach Flexibilität besonders laut aus der Praxis kommt, die untersuchten flexiblen Organisationskonzepte aus konkreten Erfahrungen entstanden sind und auch das entwickelte Organisationsform-Marktstruktur-Modell auf Elementen basiert, die bereits erfolgreich empirisch bestätigt werden konnten. Dennoch soll mit Hilfe einer Industriestudie die Aussagekraft der vorhergehenden Ausführungen noch einmal überprüft werden. Dies dient nicht nur der Bestätigung ihrer Richtigkeit, sondern ist gleichzeitig Illustration, die ein vertieftes Verständnis der gewonnenen Einsichten vermittelt und damit ihre Anwendbarkeit erleichtert.
Morten Jesko Klumb

G. Schluß: Endergebnis und Ausblick

Zusammenfassung
Die Zielsetzung dieser Arbeit lautete, die im Kontext der Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit diskutierten Themengebiete Globalisierung des Wettbewerbs, organisationale Flexibilität und Marktstruktur inhaltlich, theoretisch und mathematisch-formal zu einer Einheit zu formen. Mit der erfolgreichen empirischen Überprüfung des Organisationsform-Marktstruktur-Modells kann sie nunmehr als erreicht betrachtet werden, was Gelegenheit zu einem Schlußresümee gibt. Da die Arbeit zu Beginn den Anspruch erhoben hat, sowohl für die Theorie als auch für die Praxis von Relevanz zu sein, sollen beide Aspekte berücksichtigt werden.
Morten Jesko Klumb

Backmatter

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