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Über dieses Buch

Beatrice Katharina Bruckner geht der Frage nach, wie eine Vertrauenskultur im Kontext einer zunehmend dynamischen Arbeitswelt entwickelt werden kann. Sie zeigt, dass Vertrauen nicht nur für die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter erforderlich, sondern auch für den Erfolg von Unternehmen entscheidend ist. Organisationales Vertrauen entsteht nicht zufällig und unkontrolliert, sondern kann von Beginn einer Arbeitsbeziehung an aktiv gestaltet und gefördert werden. Die Autorin thematisiert umfassend die Determinanten der Mitarbeitereinschätzung organisationaler Vertrauenswürdigkeit in der frühen Beschäftigtenphase. Sie zeigt damit für die Unternehmenspraxis, wie sich die Vertrauensgenese gerade im Beziehungsaufbau mit neuen Organisationsmitgliedern konkret fördern lässt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung und Zielsetzung

Vertrauen ist als Begriff allgegenwärtig: Im Alltag nicht mehr lediglich mit zwischenmenschlichen Beziehungen assoziiert, gewinnt es im gesamtgesellschaftlichen Kontext durch die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen verstärkt an Bedeutung. Vertrauen wird überall gewünscht – weil es häufig fehlt; man spricht darüber, wenn es vermisst wird. Dabei ist Vertrauen gerade angesichts einer zunehmend dynamischen Arbeitswelt besonders von Nöten: Globalisierte Märkte, neue Kommunikationsformen, technische Innovationen und flexible Arbeitsstrukturen setzen eine Vertrauenskultur in Unternehmen voraus (Shockley-Zalabak, Ellis & Winograd, 2000).

Beatrice K. Bruckner

Chapter 2. Eine Einführung in die Vertrauenstheorie

Auf der Suche nach dem Ursprung des Vertrauensbegriffes wird deutlich, dass dieser bereits im Althochdeutschen bekannt war: „sih fertruen“ (Jammal, 2008, S. 242). Vertrauen gehört dabei wie andere gemeingermanische Begriffe zu einer Wortfamilie, die sich auf indogermanisch „deru – Eiche, Baum“ bezieht und „stark, fest, hart wie ein Baum“ bedeutet (Weltecke, 2003). Historische Betrachtungen weisen allerdings darauf hin, dass der Begriff die Semantik unterschiedlicher Konzepte vereint bzw. aus verschiedenen Konzepten hervorgegangen ist.

Beatrice K. Bruckner

Chapter 3. Intraorganisationale Vertrauenswürdigkeit

Nachdem in Kapitel 2 eine generelle Einführung in die Vertrauensthematik erfolgt ist und eine erste Begriffsbestimmung vorgenommen wurde, soll sich der Fokus nun konkretisieren: Es wird das Vertrauen innerhalb von Organisationen betrachtet. Dabei werden die Begrifflichkeiten „Vertrauen in die Organisation“ und „Vertrauen in das Unternehmen“ im weiteren Verlauf der Arbeit synonym verwendet. Zwar wird Vertrauen in allen Organisationsformen - so z.B. im Bereich sozialer Organisationen (Skolnik, 1993) oder auch im militärischen Umfeld (Cassel, 1993) - eine außerordentliche Bedeutung beigemessen, die vorliegende Untersuchung konzentriert sich jedoch auf Organisationen mit wirtschaftlicher Ausrichtung.

Beatrice K. Bruckner

Chapter 4. Fazit zum Stand der Forschung, Zielsetzung und Fragestellungen

Zentrales Anliegen der einleitenden Theoriekapitel war es, im Überblick die wesentlichen Forschungstraditionen zum Thema Vertrauen in wirtschaftsrelevanten Kontexten vorzustellen, um schließlich auf die Forschungslücke der Determinanten Intraorganisationaler Vertrauenswürdigkeit in der frühen Beschäftigtenphase hinzuweisen.

Beatrice K. Bruckner

Chapter 5. Methodik der empirischen Forschung - eine Mixed Methods-Studie

Im Rahmen des in diesem Kapitel vorzustellenden Untersuchungsdesigns, wird detailliert beschrieben wie für den Forschungsablauf vorgegangen wurde, welche Konzepte mit welchen Mitteln untersucht, welche Probanden auf welche Art und Weise ausgewählt wurden und welche methodischen Instrumente zum Einsatz kamen. Das Forschungsdesign liefert somit die Basis für diese Vertrauens-Studie und stellt die Leitlinie und den Fahrplan für die gesamte Untersuchung dar (Kuckartz, 2014).

Beatrice K. Bruckner

Chapter 6. Determinanten Intraorganisationaler Vertrauenswürdigkeit in der frühen Beschäftigtenphase – Ergebnisse der Untersuchung

Das folgende sechste Kapitel widmet sich den Ergebnissen der empirischen Studie und zielt dabei auf die Beantwortung der Forschungsfragen. Die Reihenfolge der Ergebnisdarstellung orientiert sich an der Vorgehensweise im Interviewleitfaden. Abschließend werden die verschiedenen Ergebnisbestandteile in Kapitel 6.4 zusammengeführt und aufeinander bezogen.

Beatrice K. Bruckner

Chapter 7. Diskussion

Die vorliegende empirische Studie liefert in ihren Ergebnissen neben einem praxisnahen Anwendungsbezug auch einen theoretischen Erkenntnisgewinn zum Organisationalen Vertrauen in der frühen Beschäftigtenphase. Vielfach können vorhandene Vertrauensmodelle und - konzeptualisierungen bestätigt werden, die Ergebnisse gehen jedoch über die bestehenden theoretischen Annahmen hinaus und ergänzen, bzw. differenzieren die Literatur zur Thematik.

Beatrice K. Bruckner

Chapter 8. Schlussbetrachtung

Vertrauen hat sich in den letzten Jahren als ein wichtiges Forschungsthema der Sozialwissenschaften, insbesondere auch der Betriebswirtschaftslehre, etabliert. Besteht auch weitgehender Konsens hinsichtlich der überwiegend positiven Korrelate, die mit einer Vertrauenskultur in Unternehmen einhergehen, so sind der Prozess der Vertrauensgenese von Mitarbeitern in deren früher Beschäftigtenphase, sowie die beeinflussenden, hemmenden und fördernden Determinanten des Aufbaus einer Vertrauensbeziehung im Unternehmenskontext bisher nur ansatzweise zum Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzung gemacht worden. Dies überrascht, stellt der aufgezeigte Wandel hin zur Moderne - mit beispielsweise kürzeren Verweildauern in Arbeitspositionen, zeitlich begrenzter Projektarbeit oder Leiharbeit - Unternehmen doch zunehmend vor die Herausforderung Organisationales Vertrauen schnell aufzubauen und zu initiieren. Hier leistet die Dissertation „Organisationales Vertrauen initiieren“ einen wesentlichen Erkenntnisbeitrag für Theorie und Praxis: Neben der Erarbeitung eines theoretischen Erklärungsansatzes zum Organisationalen Vertrauen in der frühen Beschäftigtenphase war das Ziel der Arbeit zudem die Herstellung eines praxisnahen Anwendungsbezugs im Hinblick auf die aktive Etablierung einer Vertrauenskultur in Unternehmen.

Beatrice K. Bruckner

Backmatter

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