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Über dieses Buch

Susanne Freund untersucht in einer längsschnittlichen Studienreihe, unter welchen Bedingungen Ehrenamtliche Veränderungen in ihrer Organisation unterstützen bzw. wann sie Widerstand dagegen leisten. Zugleich analysiert sie die Implikationen organisationaler Veränderungen für das Commitment und das weitere Engagement der Organisationsmitglieder. Das entwickelte Modell ermöglicht die Evaluation konkreter Veränderungsprozesse und bietet Anregungen für ein erfolgreiches Change-Management in Non-Profit-Organisationen. Die multimethodale Studienreihe basiert auf sozialpsychologischer Forschung zu Freiwilligenarbeit und organisationspsychologischem Wissen zu Transformationen. Es wurden ca. 4.500 Mitglieder unterschiedlicher Organisationen befragt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
Freiwillig Engagierte erfüllen in vielen Gesellschaften äußerst wichtige und häufig unverzichtbare Aufgaben. Das ehrenamtliche Engagement von Feuerwehrleuten, Jugendtrainern und -trainerinnen, Mitgliedern von Umweltschutzgruppen, Personen in Kirche, Kultur oder Kommune sowie von Menschen, die sich benachteiligter Bevölkerungsgruppen annehmen, ist eine unverzichtbare Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen. Die Bedeutung dieses Engagements lässt sich dabei in gesellschaftlicher, finanzieller und individueller Dimension fassen (Kals, Strubel, Vaganian, Güntert & Wehner, 2016).
Susanne Freund

Kapitel 2. Freiwilligenarbeit in Organisationen

Zusammenfassung
Zunächst wird, auf Basis vorherrschender Begriffe und Definitionen, ein präzises Verständnis von freiwilligem Engagement geschaffen, das der weiteren Arbeit zugrunde liegt (Kap. 2.1). Darauf folgt die Vorstellung und Einordnung der Forschungsperspektive des Projekts (Kap. 2.2). Anschließend werden zentrale Theorien und Befunde zu Aufnahme und Fortsetzung von freiwilligem Engagement dargelegt (Kap. 2.3), bevor ein Zwischenfazit diesen ersten Teil des theoretischen Hintergrundes abschließt (Kap. 2.4).
Susanne Freund

Kapitel 3. Organisationsentwicklung in Profit- und Non-Profit-Organisationen

Zusammenfassung
Im Folgenden wird ein Überblick über die psychologische Forschung zu Veränderungen in Organisationen gegeben. Zu organisationalen Veränderungen und deren Gestaltung existiert für Wirtschaftsunternehmen und in geringerem Maß für Unternehmen des öffentlichen Bereichs ein großer Forschungsbestand, wohingegen für Organisationen, die sich ausschließlich oder hauptsächlich auf Freiwillige stützen, kaum systematische Untersuchungen vorliegen (Hay, Beattie, Livingstone & Munro, 2001; Wilson, 2009). Auch wenn NPOs miteinbezogen werden, konzentriert sich diese Forschung meist ausschließlich auf die bezahlten Kräfte in diesen Organisationen (z. B. Armenakis, Bernerth, Pitts & Walker, 2007; Madsen, Miller & John, 2005; Weber & Weber, 2001).
Susanne Freund

Kapitel 4. Entwicklung der eigenen Studie

Zusammenfassung
In den bisherigen Ausführungen tritt zutage, dass die bisherige Forschung zu Freiwilligenarbeit organisationale Veränderungen und damit zusammenhängende Fragen meist ausblendet. In diese Lücke stößt die vorliegende Untersuchung. Dabei wird zunächst der gewählte Untersuchungsansatz sowie das Anwendungsfeld vorgestellt und begründet (Kap. 4.1 und 4.2).
Susanne Freund

Kapitel 5. Methode

Zusammenfassung
Im Folgenden wird dargestellt, welche Methoden zur Beantwortung der Fragestellungen gewählt wurden. Dazu wird zunächst das Design der Studienreihe vorgestellt (Kap. 5.1), bevor zuerst auf die quantitativen Studien (Kap. 5.2), dann auf die qualitativen Studienteile (Kap. 5.3) eingegangen wird. Zum Schluss wird die Qualität der Untersuchung erörtert (Kap. 5.4).
Susanne Freund

Kapitel 6. Ergebnisse

Zusammenfassung
In diesem Abschnitt werden die Fragestellungen durch die Prüfung der entsprechenden Hypothesen beantwortet. Dazu werden hauptsächlich multivariate Verfahren herangezogen.
Susanne Freund

Kapitel 7. Diskussion und Ausblick

Zusammenfassung
Nun folgt eine Zusammenfassung der Studienreihe (Kap. 7.1), deren Ergebnisse anschließend integriert und diskutiert werden (Kap. 7.2 bis 7.4). Ein Gesamtfazit der Ergebnisse rundet diese ab (Kap. 7.5). Es folgt eine Diskussion von Designs und Methoden (Kap. 7.6).
Susanne Freund

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