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Organizational Resilience in Action

Strategies for Overcoming Future Crises

  • 2025
  • Buch

Über dieses Buch

In einer sich rasch entwickelnden digitalen Landschaft werden Unternehmen zunehmend von Automatisierung angetrieben, bei der Softwarealgorithmen die menschliche Entscheidungsfindung ersetzen. Dieses Buch untersucht das Konzept des selbstfahrenden Unternehmens, einer Organisation, die in verschiedenen Entwicklungsstadien einen hohen Automatisierungsgrad erreicht hat. Er geht die entscheidende Frage an: Können wir solchen automatisierten Einheiten vertrauen? Anhand intuitiver Modelle und klarer, praktischer Beispiele zeigt das Buch, wie diese zukünftigen Unternehmen Widerstandsfähigkeit entwickeln und kommende Krisen effektiv bewältigen können. Sie bietet Einblicke, wie sich Unternehmen in einer volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen (VUCA) Welt anpassen und florieren können, und macht sie zu einer unverzichtbaren Lektüre für diejenigen, die sich für die Zukunft der Digitalisierung und des Resilienzmanagements interessieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Introduction

    Achim Röhe
    Im Zeitalter der schnellen Digitalisierung automatisieren Unternehmen zunehmend Prozesse, reduzieren die menschliche Interaktion und setzen auf Technologien wie künstliche Intelligenz und digitale Sprachassistenten. Dieses Kapitel stellt sich das Unternehmen des Jahres 2035 vor, das durch hohe Automatisierung und minimale menschliche Eingriffe gekennzeichnet ist, was kritische Fragen über Vertrauen und Widerstandsfähigkeit aufwirft. Der Text untersucht das Konzept einer "VUCA-Welt" - gekennzeichnet durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit - und wie selbstfahrende Unternehmen in dieser Landschaft navigieren können. Sie vertieft den Begriff der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen, definiert ihn für hochgradig automatisierte Umgebungen neu und stellt Werkzeuge zur Verfügung, um zukünftige Krisen zu bewältigen. In diesem Kapitel wird auch das Resilience Dashboard vorgestellt, ein praktisches Kontrollzentrum zur Steuerung der Resilienz von Unternehmen, und die Daten und Software diskutiert, die erforderlich sind, um Unternehmen widerstandsfähig zu machen. Durch detaillierte Analysen und praktische Beispiele bietet es eine Roadmap für die Umwandlung in ein widerstandsfähiges, selbstfahrendes Unternehmen, das in der Lage ist, disruptiven Ereignissen standzuhalten.
  3. 2. What Is the Meaning of Resilience?

    Achim Röhe
    Das Kapitel beginnt mit der Untersuchung der Etymologie und vielfältiger Anwendungen des Begriffs "Resilienz", von Materialtechnik bis Psychologie und Soziologie. Sie hebt den unterschiedlichen Erfolg hervor, den Unternehmen bei der Bewältigung großer Störungen wie der Finanzkrise, der Eurokrise, dem Brexit und der COVID-19-Pandemie hatten. Der Kern des Kapitels konzentriert sich auf die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und definiert sie als die Fähigkeit eines Unternehmens, unvorhergesehenen Ereignissen standzuhalten und sich ihnen anzupassen, um letztlich gestärkt daraus hervorzugehen. Es untersucht den Weg der Unternehmen in Richtung Automatisierung und Digitalisierung, von analogen Prozessen bis hin zu selbstfahrenden Einheiten, und die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Widerstandsfähigkeit. Das Kapitel identifiziert die wichtigsten Risiken und Risikokluster im Zusammenhang mit der Entwicklung selbstfahrender Unternehmen und betont die Notwendigkeit eines strategischen Risikomanagements und der Risikokommunikation. Sie berührt auch das Konzept der Resilienz in der Soziologie und zieht Parallelen zwischen gesellschaftlicher und unternehmerischer Resilienz. Das Kapitel schließt mit einer Skizze der Kernanforderungen an die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und betont die Bedeutung der Integration der Entwicklung hin zu selbstfahrenden Unternehmen in die Unternehmensstrategie sowie die Notwendigkeit quantifizierbarer, IT-gestützter Resilienzmaßnahmen.
  4. 3. Corporate Resilience as Part of the “Winning Wheel”

    Achim Röhe
    Das Kapitel vertieft das Konzept der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen, insbesondere im Kontext der COVID-19-Pandemie, die die Bedeutung eines Gleichgewichts zwischen internen und externen Anforderungen hervorhob. Das "Winner Wheel" -Modell wird als Rahmen eingeführt, um zu verstehen, wie Unternehmen Resilienz erreichen können, indem sie vier Schlüsseldimensionen harmonisieren: Autonomie, Nachhaltigkeit, Menschlichkeit und Resilienz. Autonomie konzentriert sich auf Effizienz, Innovation und Marktmacht, während Nachhaltigkeit langfristiges Umwelt- und Ressourcenmanagement betont. Humanity befasst sich mit der ethischen Behandlung von Arbeitnehmern und Gesellschaft, und Resilienz fungiert als Puffer, um diese Dimensionen auszugleichen. Das Kapitel untersucht, wie sich Unternehmen innerhalb dieses Modells positionieren können, um Stabilität und Profitabilität auch bei erheblichen Störungen zu erreichen. Er diskutiert auch die Risiken und Herausforderungen, die mit jeder Dimension verbunden sind, und bietet einen umfassenden Überblick über die Strategien, die erforderlich sind, um die Komplexität moderner Geschäftsumgebungen zu bewältigen. Das "Winner Wheel" wird als Werkzeug zur intuitiven Positionierung präsentiert, das Unternehmen hilft, Extrempositionen zu vermeiden und einen ausgewogenen Ansatz zur Widerstandsfähigkeit sicherzustellen. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion darüber, wie das Modell für die Berichterstattung und Messung von Resilienz im Laufe der Zeit verwendet werden kann, wodurch es zu einer wertvollen Ressource für strategische Planung und Entscheidungsfindung wird.
  5. 4. First Case Study: Evaluating Interviews with the Winning Wheel

    Achim Röhe
    Dieses Kapitel präsentiert eine überzeugende Fallstudie zur Bewertung von Unternehmensinterviews unter Verwendung des Winner Wheel Frameworks, einer Methode, die darauf ausgelegt ist, strategische Orientierungen und Belastbarkeitsindikatoren innerhalb von Unternehmen aufzudecken. Im Mittelpunkt der Analyse steht ein Interview mit Herbert Diess, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Volkswagen, das in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde. Indem sie Fragen und Antworten zu den Dimensionen des Siegerrads abbildet, enthüllt die Studie Einblicke in die strategischen Prioritäten von Volkswagen, insbesondere seinen Schwerpunkt auf Autonomie und Nachhaltigkeit. Das Kapitel beleuchtet das Potenzial der automatisierten Textanalyse mithilfe künstlicher Intelligenz und zeigt, wie Software Textdaten effizient den Dimensionen des Gewinnrades zuordnen kann. Dieser Ansatz vereinfacht nicht nur die Bewertung der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen, sondern ebnet auch den Weg für die Entwicklung selbstfahrender Unternehmen. Das Winner Wheel Framework erweist sich als vielseitiges Werkzeug für verschiedene Analysen, von Wettbewerbsbewertungen bis hin zu Nachhaltigkeitsbewertungen, was es zu einem unschätzbaren Vorteil für die strategische Entscheidungsfindung macht. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion der allgemeineren Implikationen der Integration von KI-getriebenem Text-Mining in die Unternehmensstrategie und deutet auf zukünftige Erkundungen der Herausforderungen und Chancen selbstfahrender Unternehmen hin.
  6. 5. Indicators of Resilient Organizations

    Achim Röhe
    Dieses Kapitel untersucht die grundlegenden Indikatoren, die widerstandsfähige Organisationen charakterisieren, beginnend mit einer historischen Untersuchung von Arpanet, dem Vorläufer des Internets. Durch die Analyse der dezentralen und robusten Infrastruktur von Arpanet unterstreicht das Kapitel die Bedeutung von Dezentralisierung und Redundanz beim Aufbau widerstandsfähiger Systeme. Anschließend geht er auf die Schlüsselmerkmale unternehmerischer Widerstandsfähigkeit ein, darunter Robustheit, Redundanz, Findigkeit und Schnelligkeit, und liefert Beispiele aus verschiedenen Sektoren, um diese Konzepte zu illustrieren. Das Kapitel bewertet auch die Kriterien zur Bewertung der organisatorischen Resilienz, wobei zwischen objektiven und materiellen Resilienzindikatoren unterschieden wird. Darin wird die ISO-Norm 22316 diskutiert, die die Prinzipien und Attribute organisatorischer Widerstandsfähigkeit skizziert und die Notwendigkeit einer konsistenten Unternehmensvision, effektiver Führung und einer unterstützenden Unternehmenskultur betont. Darüber hinaus untersucht das Kapitel die Rolle von Digitalisierung, Agilität und Zusammenarbeit bei der Verbesserung der Widerstandsfähigkeit, insbesondere im Kontext selbstfahrender Organisationen. Abschließend wird die Widerstandsfähigkeit von Software und Prozessen untersucht und Einblicke gegeben, wie moderne, miteinander verbundene Systeme konstruiert werden können, um Störungen standzuhalten und einen kontinuierlichen Betrieb sicherzustellen. Diese umfassende Analyse bietet einen Fahrplan für Organisationen, die in einer sich ständig verändernden Landschaft Resilienz aufbauen und erhalten wollen.
  7. 6. Identifying the Measures That Build Resilience

    Achim Röhe
    Dieses Kapitel untersucht die wesentlichen Maßnahmen, die die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen aufbauen und aufrechterhalten, beginnend mit der grundlegenden Hypothese, dass Widerstandsfähigkeit untrennbar mit Risikomanagement verbunden ist. Es untersucht, wie Unternehmen einen Zustand der Resilienz erkennen und aufrechterhalten können, indem sie zentrale Voraussetzungen und relevante Risiken kontinuierlich überwachen. Der Text geht auf das komplexe Zusammenspiel zwischen Resilienz und Risiko ein und bietet einen detaillierten Rahmen für die Entwicklung eines Prüfsystems zur Überwachung der Resilienz von Unternehmen. Anhand praktischer Beispiele wie der globalen Lieferkette von Joghurtgläsern und der Produktion von Jeans veranschaulicht das Kapitel die Schwachstellen und Risiken, die modernen Lieferketten innewohnen. Es stellt das Konzept des Gewinnrades vor, das die Position eines Unternehmens in Bezug auf Autonomie, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit definiert und die relevanten Indikatoren für die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen identifiziert. Das Kapitel kategorisiert auch Risiken in verschiedene Klassen, wie etwa unmittelbare Bedrohungen, Katastrophen und frühe Indikatoren heimtückischer Gefahren, und diskutiert die Maßnahmen, die erforderlich sind, um jede Art anzugehen. Darüber hinaus werden die Auswirkungen systemischer Risiken und fetter Schwanz-Risiken untersucht, die nicht normalen Verteilungsmustern folgen und katastrophale Folgen haben können. Der Text schließt mit einer Diskussion über die Rolle von Algorithmen bei der Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und die Bedeutung des Risikobewusstseins bei der Entwicklung einer widerstandsfähigen Organisation. Das Kapitel bietet einen umfassenden Leitfaden zum Verständnis und zur Umsetzung von Maßnahmen, die die Widerstandsfähigkeit von Unternehmen in einer zunehmend komplexen und vernetzten Welt stärken und aufrechterhalten.
  8. 7. Testing for Resilience: The Procedure

    Achim Röhe
    Dieses Kapitel untersucht den komplizierten Prozess der Prüfung der Widerstandsfähigkeit von Unternehmen und präsentiert ein strukturiertes Verfahren, das verschiedene Komponenten integriert, um eine ganzheitliche Sicht zu bieten. Es beginnt mit der Festlegung der Ziele und des Umfangs der Resilienz, der Positionierung des Unternehmens auf dem Siegerrad und der Identifizierung wichtiger Resilienzindikatoren. Das Verfahren befasst sich dann mit der Ableitung von Maßnahmen, der Simulation durch Stresstests und der Quantifizierung der Ergebnisse zur Bewertung der Widerstandsfähigkeit der Organisation. Das Kapitel unterstreicht die Bedeutung der Priorisierung von Resilienzbereichen und des Bewertungsansatzes für materielle Indikatoren, um sicherzustellen, dass kein Aspekt übersehen wird. Außerdem wird das Konzept eines Resilienzquotienten eingeführt, der die Auswirkungen disruptiver Ereignisse auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens quantifiziert, wodurch Resilienz vorhersehbar und berechenbar wird. Das Verfahren ist umfassend konzipiert und ermöglicht die Beurteilung potenzieller schädlicher Ereignisse und ihrer Auswirkungen auf das Unternehmen, wodurch die Stabilität und Robustheit der Organisation verbessert wird. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über die Auswirkungen des Resilienzquotienten und seine Eignung für selbstfahrende Unternehmen, die den Boden für weitere Explorationen in den folgenden Kapiteln bereitet.
  9. 8. Second Case Study: The Resilient Financial Service Provider

    Achim Röhe
    In einer Zeit, in der digitale Agilität an erster Stelle steht, geht diese Fallstudie auf die transformative Reise eines Finanzdienstleisters ein, der sich proaktiv für digitale Lösungen zur Rationalisierung seiner Vertriebsprozesse einsetzte. Die Geschichte beginnt 2018, als das Unternehmen ein Projekt zur Reduzierung zeitaufwändiger administrativer Aufgaben und analoger Prozesse initiierte, das es Vertriebspartnern ermöglichte, sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren: die Kundenberatung. Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie unterstrich die Weitsicht dieser Initiative, da die frühzeitige Planung und agile Entwicklungsmethodik des Unternehmens einen raschen Übergang zur digitalen Kundenberatung ermöglichte und die Kontinuität des Geschäfts für fast alle Mitarbeiter sicherstellte. Die Fallstudie untersucht den strategischen Einsatz agiler Entwicklung, Open-Source-Technologien und einer flexiblen Architektur, um die Herausforderungen der Digitalisierung regulierter Prozesse zu bewältigen. Es bietet eine detaillierte Untersuchung des Technologie-Stacks, einschließlich der Verwendung von Thymeleaf, Spring Boot und REST-APIs, und hebt die Vorteile eines ansprechenden Designs hervor, das verschiedene Endgeräte unterstützt. Die Studie diskutiert auch die Implementierung eines CRM-Systems und einer Online-Signaturlösung, die zusammen das Datenmanagement und die Benutzererfahrung verbessern. Indem diese Fallstudie den Weg des Unternehmens hin zu einer selbstfahrenden Organisation veranschaulicht, bietet sie eine überzeugende Blaupause für Resilienz und Anpassungsfähigkeit angesichts von Umwälzungen.
  10. 9. The Emergence of the Resilient Company

    Achim Röhe
    Das Kapitel vertieft den kritischen Prozess der Einbettung von Resilienz in Unternehmen und betont die Verwendung eines Resilienz-Dashboards als Schlüsselwerkzeug. Dieses Dashboard bietet kontinuierliche Einblicke in die Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens und ermöglicht es Managern, proaktive Maßnahmen zu ergreifen und effektiv mit Stakeholdern zu kommunizieren. Der Text skizziert den Weg von analogen zu selbstfahrenden Unternehmen und zeigt die Stufen des digitalen, halbautomatischen und automatisierten Resilienzmanagements auf. Darin wird die Bedeutung der Definition von Schlüsselleistungsindikatoren (KPIs) und der Durchführung von Stresstests zur Bewertung und Verbesserung der Widerstandsfähigkeit diskutiert. Das Kapitel behandelt auch die methodischen und technischen Aspekte der Implementierung eines Resilience Dashboards, einschließlich der Konfigurationsphase, des Benchmarking und der Integration bestehender Systeme. Es bietet einen umfassenden Leitfaden für die Erstellung eines Anwendungsdokuments und die Verwaltung von Anforderungen und stellt sicher, dass das Armaturenbrett sowohl funktional als auch anpassungsfähig an zukünftige Entwicklungen ist. Das Kapitel schließt mit einer detaillierten Untersuchung der funktionalen und nicht funktionalen Anforderungen, die für eine erfolgreiche Umsetzung notwendig sind, was es zu einer unverzichtbaren Lektüre für Organisationen macht, die darauf abzielen, ihre Widerstandskraft und ihre Bereitschaft für zukünftige Herausforderungen zu verbessern.
  11. 10. Implementing a Resilience Dashboard

    Achim Röhe
    Das Kapitel beginnt mit der entscheidenden "Make or Buy" -Entscheidung bei der Implementierung eines Resilience-Dashboards, bei der die Vor- und Nachteile von Standardsoftware gegenüber kundenspezifischer Entwicklung abgewogen werden. Er skizziert drei Szenarien: den Kauf von Standardsoftware, die Entwicklung einer maßgeschneiderten Lösung und die Bedingungen, unter denen jeder Ansatz am vorteilhaftesten ist. Der Text enthält eine detaillierte Untersuchung der mit Standardsoftware verbundenen Vorteile und Kostentreiber, einschließlich regelmäßiger Aktualisierungen, gemeinsamer Kosten und Best-Practice-Prozesse sowie potenzieller Nachteile wie Lizenzkosten und Wartungsgebühren. Für kundenspezifische Entwicklungen hebt das Kapitel die Wettbewerbsvorteile, Kosteneinsparungspotenziale und die Bedeutung eines klar definierten Umfangs und eines starken Produktmanagers hervor. Außerdem werden die Risiken einer unzureichenden Definition des Anwendungsbereichs und die Herausforderungen eines dynamischen Produktmanagements diskutiert. Das Kapitel bietet einen strukturierten Ansatz zur Auswahl und Einführung von Standardsoftware, einschließlich Marktanalyse, Anforderungskatalogisierung und Bewertung potenzieller Lieferanten. Es bietet auch einen umfassenden Leitfaden für agile, iterative Softwareentwicklung und betont die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Scope Managements und transparenten Release Managements. Der Text schließt mit Einblicken in den Genehmigungsprozess und die entscheidende Rolle des Produktmanagers bei der Sicherung des Erfolgs innovativer Softwareprojekte.
  12. 11. Third Case Study: Implementation of a Resilience Dashboard Using Standard Software Based on the Enterprise Strategy Suite

    Achim Röhe
    Das Kapitel präsentiert eine überzeugende Fallstudie zur Implementierung eines Resilience-Dashboards mit Standardsoftware, die sich auf eine von einem Unternehmen aus Düsseldorf entwickelte Lösung konzentriert. Diese auf der Enterprise Strategy Suite (ESS) basierende Lösung dient als integrierte Unternehmensplattform, die das strategische Management erleichtert und den strategischen Entscheidungsprozess unterstützt. Das Kapitel betont die Bedeutung eines kontinuierlichen Krisenmanagements, insbesondere im Kontext der COVID-19-Pandemie, bei der traditionelle Geschäftspläne aufgrund beispielloser Störungen obsolet wurden. Die ESS-Lösung ermöglicht die dezentrale Erfassung von Störungen und Maßnahmen, die zentrale Koordination und die regelmäßige Erstellung aktualisierter Businesspläne und Berichte. Ein wesentliches Merkmal der Lösung ist der Einsatz digitaler Fragebögen oder "Booklets", die eine häufige und mühelose Datenerhebung ermöglichen und aktuelle, strukturierte Informationen liefern. Dieser Ansatz gewährleistet in Kombination mit der Cloud-basierten Infrastruktur der Lösung eine schnelle Bereitstellung und Skalierbarkeit. Das Kapitel diskutiert auch die Integration der ESS-Lösung in bestehende Business Intelligence-Systeme, Risikomanagementpraktiken und strategische Planungsprozesse. Sie hebt die Fähigkeit der Lösung hervor, verschiedene Krisenszenarien abzubilden, geeignete Maßnahmen zu entwickeln und durch ihr Krisen-Cockpit eine intuitive visuelle Benutzeroberfläche zur Verfügung zu stellen. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Eignung der ESS-Lösung für die Implementierung von Resilienz-Dashboards und bietet einen praktischen und effizienten Ansatz für Krisenmanagement und strategische Planung.
  13. 12. Conclusion

    Achim Röhe
    Der Weg von der Digitalisierung zum widerstandsfähigen Unternehmen wird erkundet, wobei das selbstfahrende Unternehmen als wahrscheinliches Zielszenario für 2035 im Fokus steht. Dieses Kapitel vertieft die Aspekte der Belastbarkeit von Unternehmen und führt das Siegerradmodell ein, um Fliehkräfte zu identifizieren und die Belastbarkeit eines Unternehmens zu positionieren. Sie unterscheidet zwischen Prävention, aktiver Bedrohungsminderung und passiver Toleranz gegenüber schädlichen Ereignissen und zielt immer darauf ab, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Das hier vorgestellte risikobasierte Resilienzmodell berücksichtigt systemische Risiken, die in herkömmlichen Modellen häufig übersehen werden. Das Kapitel stellt auch das Resilience Dashboard vor, ein Werkzeug für aktuelle und zukünftige digitale Unternehmen, das entweder mit einem klassischen Wasserfallmodell oder einem agilen Ansatz umgesetzt werden kann. Die Entscheidung zwischen Standardsoftware und kundenspezifischer Entwicklung wird diskutiert und die Bedeutung des Anforderungsmanagements betont. Das Kapitel schließt mit der Behauptung, dass keine exakten wissenschaftlichen Erkenntnisse erforderlich sind, um die Widerstandsposition eines Unternehmens zu bestimmen, und dass Investitionen in die Widerstandskraft eines Unternehmens einer politischen Regulierung zuvorkommen und die Kommunikation mit den Stakeholdern erleichtern können. Auch die Rolle des Einzelnen in selbstfahrenden, widerstandsfähigen Unternehmen wird untersucht, was den Wandel von Entscheidungsträgern zu Kontrolleuren hervorhebt.
  14. Backmatter

Titel
Organizational Resilience in Action
Verfasst von
Achim Röhe
Copyright-Jahr
2025
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-70794-4
Print ISBN
978-3-662-70793-7
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-70794-4

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