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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung in die Konzeption des Buches

Einführung in die Konzeption des Buches

Zusammenfassung
Die Umgestaltung der osteuropäischen Planwirtschaften in leistungsfähige Marktwirtschaften erfordert gewaltige Anstrengungen. Die für die Bewältigung dieses Prozesses benötigten Kenntnisse sind in den betroffenen Ländern (noch) nicht in ausreichendem Masse vorhanden. Demgegenüber besteht in westlichen Staaten, Unternehmen, Hochschulen und bei Einzelpersonen ein grosses Wissen über die Funktionsweise einer Marktwirtschaft, welches bei der Transformation in Osteuropa nutzbringend eingesetzt werden könnte. Westliches Management-Know-How ist jedoch nicht im Verhältnis 1:1 auf osteuropäische Unternehmen übertragbar. Es muss vielmehr versucht werden, aufbauend auf den in den einzelnen Ländern vorhandenen Kenntnissen und Erfahrungen bestehende Strukturen und Handlungsmechanismen an die neuen Erfordernisse anzupassen. Hierbei kann die westliche Betriebswirtschaftslehre wertvolle Unterstützung gewähren.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

Fallstudien

Frontmatter

1. Kapitel. Forschung und Entwicklung/Technologiemanagement

Fallstudie KRIZIK, PRAHA (CSFR)
Zusammenfassung
Im Rahmen der Geschäftsleitungssitzung gibt Ing. Jiri Machycek, Direktor des Unternehmens Krizik, bekannt, dass der langjährige Leiter des Forschungs- und Entwicklungsbereiches das Unternehmen zum Ende des Jahres verlassen wird. Er schliesst seine Ausführungen: “Die Revolution im November des Jahres 1989 hat bereits zu grossen Veränderungen geführt, die uns alle betreffen. Auch für Krizik haben sich die Zeiten geändert. Die Einführung der Marktwirtschaft schreitet in der CSFR schnell voran. Die Konkurrenz dringt in unsere Märkte ein. Nur die Entwicklung von Produkten, die in Qualität und Preis-Leistungsverhältnis konkurrenzfähig sind, kann das Überleben unseres Unternehmens sichern. Umso wichtiger ist die rasche Neubesetzung der frei werdenden Position des Forschungs- und Entwicklungsleiters mit einer kompetenten, erfahrenen und innovativen Persönlichkeit. Um die Auswahl des besten Kandidaten gewährleisten zu können, schlage ich daher vor, ein neues Verfahren anzuwenden: Den Bewerbern werden die von meinem Assistenten in dem vorliegenden Dossier zusammengestellten Informationen zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um Informationen über unser Unternehmen, sein Umfeld und unseren Forschungs- und Entwicklungsbereich. Darauf aufbauend sollen die Bewerber eine Konzeption für den Forschungs- und Entwicklungsbereich für die nächsten Jahre erarbeiten. Derjenige Bewerber soll ausgewählt werden, dessen Entwurf den Anforderungen der Zukunft unserer Meinung nach am besten gerecht wird.”
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

2. Kapitel. Marketing

Fallstudie HEREND, HEREND (Ungarn)
Zusammenfassung
Herr Kovács ist langjähriger Handelsdirektor der traditionsreichen ungarischen Porzellan-Manufaktur Herend. Schon seit längerem ist er unzufrieden mit der Art, wie man bei Herend Verkaufsgeschäfte tätigt. Lange Lieferzeiten sowie Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung sind die Regel. Produkte werden nicht verkauft, sondern — aufgrund der hohen Nachfrage -verteilt. Die Ausrichtung des Unternehmens ist stark innen- und technikorientiert. Marktbearbeitung und Kundenorientierung waren bisher eher von untergeordneter Bedeutung. Im Handelsbereich wurde eher verwaltet als verkauft. Schon die Bezeichnung “Handel” zeigt die geringe Bedeutung, die bisher einem professionellen Marketing geschenkt wurde. Zahlreiche durch Herrn Kovács vorgeschlagene Änderungen scheiterten in der Vergangenheit am betriebsinternen Widerstand. Durch das Ausscheiden des bisherigen Generaldirektors sieht Herr Kovács nun die Möglichkeit, eine grundlegende Neuorientierung des Handelsbereiches zu verwirklichen. Er bewirbt sich — als einer von drei Interessenten — um die Position des Generaldirektors und wird aufgrund seiner Markt- und Fremdsprachenkenntnisse sowie Führungseigenschaften gewählt. Obwohl Herr Kovács und sein Nachfolger als Handelsdirektor klare Vorstellungen über die erforderlichen Änderungen haben, möchten sie diese durch Sie, einen langjährigen Freund, Marketing-Spezialisten und Porzellanliebhaber, überprüfen lassen. Man bittet Sie daher, ein unabhängiges Marketing-Konzept für die Firma Herend zu entwickeln, welches den Kundenbedürfnissen und Markterfordernissen Rechnung tragen und die zukünftige Entwicklung der Firma sichern soll.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

3. Kapitel. Finanzwesen

Fallstudie PENTACON, DRESDEN (Deutschland)
Zusammenfassung
Rudolf Ahrens, Jahrgang 1950, hat nach dem Hochschulstudium der Betriebswirtschaftslehre und dem Abschluss “Master of Business Administration” an einer Europäischen Management Schule schnell Karriere gemacht. Sein Fleiss und untrügliches Gefühl für Zahlen führten ihn innerhalb kürzester Zeit in führende Positionen in den Finanzabteilungen verschiedener Grossunternehmen. Seit sechs Jahren ist er selbständiger Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Finanzen.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

4. Kapitel. Rechnungswesen

Fallstudie OZETA, TRENCIN (CSFR)
Zusammenfassung
Frau Vagaska, Leiterin des betrieblichen Rechnungswesens von Ozeta, ist verzweifelt. Das Bekleidungsunternehmen mit sechs Fabriken, 6600 Mitarbeitern und ca. 1,4 Milliarden Kronen Jahresumsatz lebt schon seit Jahren mit einem kaum noch zu durchschauenden Kostenrechnungssystem. Bei 10.000 Kalkulationen jährlich, nahezu keiner Computer-Unterstützung und einem wenig aussagekräftigen Kostenstellensystem werden zwar zahlreiche Statistiken und Berichte erstellt, eine wirksame Kostenkontrolle und die Versorgung der Unternehmensleitung mit führungsrelevanten Informationen sind jedoch keineswegs gewährleistet. Kosten werden mit globalen Zuschlagsätzen auf die Produkte verteilt, so dass niemand genau weiss, mit welchen Kostenträgern man wirklich erfolgreich ist. Eine grundsätzliche Überarbeitung des bestehenden Kostenrechnungssystems ist dringend erforderlich, um Kostentransparenz zu erzielen und die im Zahlen-Dschungel versinkenden Mitarbeiter von sinnlosen Arbeiten zu befreien.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

5. Kapitel. Investitionsrechnung

Fallstudie JIP, VETRNI (CSFR)
Zusammenfassung
Herr Polak steht am 14. Mai 1991 vor 30 Führungskräften aus der Unternehmenspraxis. Im Rahmen einer praktischen Übungsreihe von Fallstudien an der ökonomischen Hochschule in Prag sollen heute zum Thema “Investition” konkrete Problemstellungen diskutiert und einer Lösung zugeführt werden. Herr Polak ist Leiter der Abteilung für Technische Entwicklung bei der in der Papierindustrie agierenden Unternehmung Jihoceské Papírny (JIP). Nach der Begrüssung umreisst er den Ablauf des Tagesprogramms folgendermassen:
“... Zunächst werde ich einen kurzen Überblick sowohl über unsere Firma als auch das Branchenumfeld geben. Im Anschluss stelle ich verschiedene Investitionsprojekte unseres Hauses vor. Ziel des heutigen Tages soll es sein, für diese Projekte, die teilweise schon abgeschlossen sind oder sich auch erst in der Planungsphase befinden, geeignete Bewertungskriterien herauszuarbeiten und entsprechende Techniken zur Beurteilung dieser Projekte anzuwenden. Im ersten Schritt gehe ich nun auf die Entstehung unserer Firma ein.”
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

6. Kapitel. Personalwirtschaftliche Führung und Organisation

Fallstudie ROBOTRON OPTIMA, ERFURT (Deutschland)
Zusammenfassung
Mit Inkrafttreten der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zum Ol. Juli 1990 wurde der ehemals Volkseigene Betrieb (VEB) Robotron Optima in eine GmbH deutschen Rechts umgewandelt. Durch den plötzlichen Wegfall planwirtschaftlicher Vorgaben, zugeteilter Materialkontingente, gesicherter Abnahme der Produktion und staatlicher Exportstützungen wurde das Unternehmen unvorbereitet vor die Aufgabe gestellt, sich auf marktwirtschaftliche Arbeitsweisen umzustellen.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

7. Kapitel. Informationswirtschaftliche Führung

Fallstudie KOVONA KARVINA, KARVINA (CSFR)
Zusammenfassung
Das Unternehmen Kovona Karviná ist ein bedeutender Hersteller von Produkten der Bauindustrie mit Sitz in der nordböhmischen Kreisstadt Karviná, CSFR. In Karviná befinden sich die Hauptverwaltung und die grösste Produktionsstätte des Unternehmens. Darüber hinaus verfügt die Firma über zwei weitere Produktionsstätten sowie eine Berufsschule für Facharbeiter in der unmittelbaren Umgebung der Stadt.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

8. Kapitel. Unternehmensplanung

Fallstudie AMATI, KRASLICE (CSFR)
Zusammenfassung
Manfred Prem, 52 Jahre alt, ist seit Ende 1990 Generaldirektor des berühmten tschechischen Musikinstrumente-Herstellers AMATI. In den wenigen Monaten, in denen er erst im Amt ist, hat er bereits vielfältige Änderungen im Unternehmen eingeleitet, um AMATI auf die veränderten Verhältnisse in der Tschechoslowakei und die Anforderungen einer sozialen Marktwirtschaft umzustellen. In der heutigen Geschäftsleitungssitzung (Mitte April 1991) hat er die Notwendigkeit der Einführung eines marktwirtschaftlich orientierten Planungssystems im Unternehmen hervorgehoben. Herr Prem schliesst seine Ausführungen mit den Worten: “Die bisher bei AMATI geführten Pläne dienen nicht der Führung, sondern eher der Verwirrung; dieser Zustand muss beendet werden. Ich schlage daher vor, dass wir eine Projektgruppe bilden, die ein Planungssystem entwickeln soll, welches aussagekräftig ist und nicht mehr — wie bisher — aus verschiedenen isolierten Einzelplänen besteht, sondern diese sinnvoll in ein zusammenhängendes Konzept integriert. Zu berücksichtigen sind meiner Meinung nach sowohl die Verhältnisse in unserem Unternehmen als auch die Situation in der CSFR und auf unseren Absatzmärkten. Gleichzeitig ist zu prüfen, ob — und wenn ja, welche -bisher erstellten Pläne in das neue System integriert werden können. Wesentlich ist darüber hinaus die Berücksichtigung verschiedener Zeithorizonte.”
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

9. Kapitel. Unternehmenspolitik

Fallstudie KOMERCNI BANK, PRAHA (CSFR)
Zusammenfassung
In diesem Einführungsteil soll zunächst ein Rückblick über das planwirtschaftlich ausgerichtete Bankensystem der CSFR während der letzen 70 Jahre gegeben und die Ausgangssituation der Komercni Bank zum 01.01.1990 dargestellt werden.1 Vor diesem Hintergrund werden abschliessend die Zukunftsvisionen des Vorstandes skizziert.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

10. Kapitel. Joint-Ventures/Internationales Management

Fallstudie TRANS-OPOL, SWIEBODZIN (Polen)
Zusammenfassung
“Wenn Sie uns, wie ursprünglich verabredet, mehr Holz liefern würden, dann könnte das Joint-Venture auch mehr Bürsten produzieren und die Erträge wären entsprechend höher”, entgegnet leicht erregt Herr Richter, Geschäftsführer des polnisch-deutschen Joint-Venture Trans-Opol mit Sitz in Swiebodzin, West-Polen, dem Generaldirektor des polnischen Joint-Venture-Partners Opol, Herrn Witos. Er spricht weiter: “Der westliche Joint-Venture-Partner sowie das Joint-Venture selbst haben bisher alle Verpflichtungen erfüllt. Wir haben drei Monate nach Abschluss des Joint-Venture-Vertrages im Januar 1990 mit der Produktion von Bürsten und Besen beginnen können. Unter meiner Regie hat das Joint-Venture im ersten Jahr Break-Even erreicht. Die Mitarbeiter sind zufrieden und verdienen mehr als bei Opol. Sämtliche Produkte werden durch den deutschen Joint-Venture-Partner Brefa abgenommen und im Westen verkauft. Das grösste Problem, das wir gegenwärtig haben, sind die unzureichenden Holzlieferungen, so dass wir unsere Produktionskapazitäten nicht vollständig auslasten können. Und gerade die Sicherung von ausreichenden Holzlieferungen ist verabredungsgemäss die Aufgabe von Opol.”
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

Lösungsansätze zu den Fallstudien

Frontmatter

11. Kapitel. Forschung und Entwicklung/Technologiemanagement

Lösungsansätze zur Fallstudie KRIZIK, PRAHA (CSFR)
Ohne Zusammenfassung
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

12. Kapitel. Marketing

Lösungsansätze zur Fallstudie HEREND, HEREND (Ungarn)
Zusammenfassung
Die Lieferzeiten für Herend-Produkte belaufen sich schon seit mehreren Jahren auf durchschnittlich etwas mehr als 12 Monate (s. Fallstudie, Abschnitt 4.5.). Diese Tatsache ist insbesondere auf die hohe Nachfrage bei begrenzten Produktionskapazitäten sowie die ausschliessliche Auftragsfertigung zurückzuführen.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

13. Kapitel. Finanzwesen

Lösungsansätze zur Fallstudie PENTACON, DRESDEN (Deutschland)
Zusammenfassung
Die Anwendung westlicher Kennzahlen auf östliche Bilanzen und Erfolgsrechnungen ist mit Schwierigkeiten verbunden, da teilweise unterschiedliche Bewertungsgrundsätze und Gliederungskriterien existieren sowie nicht alle Positionen genau zugeordnet werden können. Dennoch können auch bei östlichen Bilanzen und Erfolgsrechnungen Kennzahlen nach westlichem Muster errechnet werden, die — teilweise mit grossen Einschränkungen — eine erste Einschätzung der finanziellen Situation der Unternehmung zulassen. Voraussetzung ist die sinngemässe Einordnung der östlichen Bilanzpositionen in das westliche Bilanzschema (Bsp.: die in den Bilanzen 1987–1989 als Fonds bezeichneten Werte werden mit Eigenkapital gleichgesetzt, da sie die gleiche Funktion haben). Darüber hinaus sollten die Ergebnisse nur mit grösster Vorsicht interpretiert werden (s. auch Lösungsansätze zu Aufgabe 4).
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

14. Kapitel. Rechnungswesen

Lösungsansätze zur Fallstudie OZETA, TRENCIN (CSFR)
Zusammenfassung
Das gegenwärtige System des betrieblichen Rechnungswesens bei Ozeta ist ein Mischsystem, welches Elemente einer Normal- und einer Ist-Kostenrechnung beinhaltet. Es wird mit Normalkosten geplant (Ist-Kosten des Vorquartals), eine Abrechnung der Ist-Kosten und eine detaillierte Abweichungsanalyse erfolgen jedoch nicht. Die Ist-Kosten werden lediglich ausgewiesen und auf die Kostenträger verteilt.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

15. Kapitel. Investitionsrechnung

Lösungsansätze zur Fallstudie JIP, VETRNI (CSFR)
Zusammenfassung
Für den Vergleich der Wiegesysteme bieten sich als statische Investitionsverfahren die Kostenvergleichsmethode als Hauptkriterium und die statische Amortisationsrechnung als Nebenkriterium an.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

16. Kapitel. Personalwirtschaftliche Führung und Organisation

Lösungsansätze zur Fallstudie ROBOTRON OPTIMA, ERFURT (Deutschland)
Zusammenfassung
Ein Unternehmensleitbild “enthält die grundsätzlichsten und damit die allgemeingültigsten, gleichzeitig aber auch abstraktesten Vorstellungen über anzustrebende Ziele und Verhaltensweisen einer Unternehmung. Es ist ein ’realistisches Idealbild’, ein Leitstern, an dem sich alle unternehmerischen Tätigkeiten orientieren (oder doch orientieren sollten).”1
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

17. Kapitel. Informationswirtschaftliche Führung

Lösungsansätze zur Fallstudie KOVONA KARVINA, KARVINA (CSFR)
Zusammenfassung
Die wesentlichen Beziehungen des Datenflusses innerhalb des Ökonomischen Bereiches sind in Abbildung 7 der Fallstudie dargestellt. Im Zentrum stehen die drei Software-Programme PAM, EKI und Verkauf, in die Daten aus verschiedenen internen und externen Quellen gespeist werden. Für die Eingabe der Daten in PAM und EKI sind die vier Gruppen der Abteilung Buchhaltung und Statistik (s. auch Fallstudie, Abschnitt 3.3. und Abb. 7) sowie die vier Betriebe zuständig. In das Programm Verkauf, das Rechnungen erstellt, werden die Daten von der Handelsabteilung eingegeben, welche die identischen Daten auch an die Gruppe Betriebsbuchhaltung der Abteilung Buchhaltung und Statistik zur Eingabe in EKI weiterleitet.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

18. Kapitel. Unternehmensplanung

Lösungsansätze zur Fallstudie AMATI, KRASLICE (CSFR)
Zusammenfassung
Der grösste Unterschied zwischen einem Planungssystem westlicher Prägung und dem bisher bei AMATI verwandten “System” besteht in seinem Geltungsbereich und der Verbindung mit externen Institutionen. Während ein westliches Unternehmen sein Planungssystem völlig unabhängig von staatlichen Vorgaben aufbauen kann, waren tschechoslowakische Betriebe bisher an staatliche Planvorgaben gebunden. Aus diesem Unterschied ergibt sich als Konsequenz, dass man eigentlich gar nicht von einem Planungssystem westlicher Prägung sprechen kann, da es in Abhängigkeit von betrieblichen Notwendigkeiten und persönlichen Präferenzen in westlichen Unternehmen sehr viele verschiedene Möglichkeiten der Ausgestaltung von Planungssystemen gibt.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

19. Kapitel. Unternehmenspolitik

Lösungsansätze zur Fallstudie KOMERCNI BANK, PRAHA (CSFR)
Zusammenfassung
Eine grundlegende Neuorientierung, wie sie mit der Vision einer Universalbank verbunden ist, erfordert zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme aktueller und potentieller Produkte/Dienstleistungen und Kundengruppen.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

20. Kapitel. Joint-Ventures/Internationales Management

Lösungsansätze zur Fallstudie TRANS-OPOL, SWIEBODZIN (Polen)
Zusammenfassung
Bei der Beurteilung eines Unternehmens sollten sowohl unternehmensinterne als auch unternehmensexterne Aspekte berücksichtigt werden. Im Rahmen eines Stärken-/Schwächen-Profils werden die unternehmensinternen Tatbestände beurteilt. Demgegenüber steht bei dem Chancen-/Gefahren-Profil die Analyse der unternehmensexternen Verhältnisse im Mittelpunkt des Interesses.
Karl-August Kaiser, Axel Tamm

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