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Otto Kienzle – Systematiker der Fertigungstechnik

Ein Ingenieur im Zug durch die Zeit

  • 2014
  • Buch

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Einleitung

    Rita Seidel, Günter Spur, Hans Kurt Tönshoff
    Zusammenfassung
    Thema dieser Arbeit ist das wissenschaftliche Werk und Leben von Otto Kienzle. Der Leser wird konfrontiert mit der Welt des deutschen Hochschullehrers Otto Kienzle, dem Ingenieur, Systematiker der Fertigungstechnik und Wegbereiter der modernen Produktionswissenschaft. Kienzle soll gezeigt werden als ein Beispiel für den Typ eines wissenschaftlichen Ingenieurs mit seinen Stärken und Schwächen, Kontinuitäten und Brüchen.
  3. Kapitel I. Studium und Praxis – 1893 bis 1918 Normung, Passungen, Lehren

    Rita Seidel, Günter Spur, Hans Kurt Tönshoff
    Zusammenfassung
    Otto Kienzle wuchs in einem gutburgerlichen Elternhaus im Konigreich Wurttemberg auf, besuchte die Lateinschule und das Realgymnasium und studierte in Stuttgart Elektrotechnik. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs fuhrte ihn zum weiteren Studium nach Berlin. Wahrend seiner Studienjahre hatte er eine erste Beruhrung mit der Produktionsindustrie. Bei Siemens & Halske arbeitete er als Konstrukteur.
  4. Kapitel II. Koch & Kienzle – 1918 bis 1934 Rationalisierung

    Rita Seidel, Günter Spur, Hans Kurt Tönshoff
    Zusammenfassung
    Mil der Aullösung des Fabrikationsbüros in Spandau (Fabo) am Ende des Ersten Weltkriegs endeten gleichzeitig offiziell auch die dort begonnenen staatlichen Arbeiten im Bereich der Umstellung der Industrie auf moderne Massenfertigung. Die ehemaligen Mitarbeiter des Fabo Richard Koch und Otto Kienzle erkannten hierin ein deutliches Manko für den Aulbau und die Weiterentwicklung der Industrie nach dem verlorenen Krieg. Um diese gravierende Lücke zu füllen, ergriffen sie die Chance, sich selbständig zu machen und eine eigene Existenz aufzubauen.
  5. Kapitel III. Technische Hochschule Berlin – 1934 bis 1945 Betriebswissenschaft

    Rita Seidel, Günter Spur, Hans Kurt Tönshoff
    Zusammenfassung
    1934 wurde Otto Kienzle auf den Lehrstuhl mit Versuchsfeld für Werkzeugmaschinen, Fabrikanlagen und Fabrikbetriebe der Technischen Hochschule Berlin berufen,1 Er trat damit die Nachfolge seines Doktorvaters Georg Schlesinger an, der aus rassistischen Gründen aus dem Dienst entfernt worden war. Ausschlaggebend für Kienzles Berufung waren neben seiner fachlichen Qualifikation auf Gebieten, die Schlesinger vertreten hatte, besonders seine Erfahrungen in der Wehrtechnik, die auf der engen Zusammenarbeit des Ingenieurbüros Koch & Kienzle mit dem Heereswarfenamt beruhten.
  6. Kapitel IV. Kriegsverwaltungsrat – 1939 bis 1944 Prüfwerkzeuge und Lehren

    Rita Seidel, Günter Spur, Hans Kurt Tönshoff
    Zusammenfassung
    Zu Beginn des Krieges wurde Otto Kienzle zum Dienst im HeereswafFenamt eingezogen. Seine dazu überlieferten Angaben im Fragebogen der Britischen Militärregierung von 1946 lauten: „Beamter im HeereswatFenamt Sept. 1939 - Febr. 1944 als Techn. Kriegsverwaltungsrat, kommandiert zum Militär- dienst zu Min, f, Rüstung. As technical expert in the HeereswatFenamt; partly
  7. Kapitel V. Technische Hochschule Hannover – 1945 bis 1960 Fertigungstechnik

    Rita Seidel, Günter Spur, Hans Kurt Tönshoff
    Zusammenfassung
    1945 sah Otto Kienzle einer ungewissen Zukunft entgegen. Das Institut für Betriebswissenschaft und Werkzeugmaschinen an der Technischen Hochschule Berlin war zerstört, ebenso sein Haus und seine Wohnung. Noch kurz vor Kriegsende wurde das Institut auf Weisung des Reichsforschungsrats nach Aerzen bei Hameln in die Aerzener Maschinenfabrik ausgelagert. Nach Kriegsende mit der vertretungsweisen Leitung der Aerzener Maschinenfabrik betraut, versuchte Kienzle schon bald wieder wissenschaftlich Fuß zu fassen und nahm Kontakt auf zur Technischen Hochschule Hannover.
  8. Kapitel VI. Technische Hochschule Hannover – 1954 bis 1960 Umformtechnik

    Rita Seidel, Günter Spur, Hans Kurt Tönshoff
    Zusammenfassung
    Das Jahr 1953 war für Kienzles Zeit an der Technischen Hochschule Hannover eine Zäsur. Werner Osenberg, der ehemalige Leiter des Instituts für Werkzeugmaschinen, kehrte an die Hochschule zurück und machte alte Rechte geltend. Im Ergebnis wurde das Institut 1954 in zwei eigenständig nebeneinander bestehende Lehrstühle und Institute geteilt Kienzle erhielt „Lehrstuhl und Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik", und Osenberg „Lehrstuhl und Institut fiir Fertigungstechnik und spanende Werkzeugmaschinen".
  9. Kapitel VII. Nach der Emeritierung – 1961 bis 1969 Im Unruhestand1

    Rita Seidel, Günter Spur, Hans Kurt Tönshoff
    Zusammenfassung
    Die Jahre nach der Emeritierung bis zu seinem Tode im Jahr 1969 waren für Otto Kienzle eine Zeit aktiver wissenschaftlicher und publizistischer Arbeit So betreute er noch fünfzehn Promotionen, betätigte sich weiter als He rausgeber und veröffentlichte mehrere Monographien, zum Teil mit seinen ehemaligen Doktoranden, sowie über dreißig Beiträge in Fachzeitschriften. Außerdem war er weiterhin in der Gemeinschaftsarbeit tätig und nahm an internationalen Tagungen teil.
  10. Backmatter

Titel
Otto Kienzle – Systematiker der Fertigungstechnik
Verfasst von
Rita Seidel
Herausgegeben von
Günter Spur
Hans Kurt Tönshoff
Copyright-Jahr
2014
Verlag
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Electronic ISBN
978-3-446-43369-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-446-43369-4

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