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04.08.2016 | Ottomotor | Nachricht | Onlineartikel

Volkswagen kündigt Partikelfilter für Ottomotoren an

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Reduzierung des Partikelausstoßes: Von 2017 an will Volkswagen schrittweise alle direkteinspritzenden TSI- und TFSI-Motoren der Konzernflotte mit Ottopartikelfiltern ausstatten.

Volkswagen hat den großflächigen Einsatz von Partikelfiltern für Benzinmotoren, sogenannter Ottopartikelfilter (OPF) beschlossen. Von 2017 an werden schrittweise alle direkteinspritzenden TSI- und TFSI-Motoren der Konzernflotte mit Ottopartikelfiltern ausgestattet.

Bis zum Jahr 2022 könnten jährlich bis zu sieben Millionen Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns mit der Technologie ausgestattet werden, erklärt Volkswagen. Den Anfang machen im Juni 2017 der 1,4-l-TSI-Motor im neuen Volkswagen Tiguan und der 2,0-l-TFSI-Motor im Audi A5. Danach soll die Umsetzung in weiteren Modellen und Motorgenerationen folgen.

Volkswagen sei zudem entschlossen, auch die Schadstoffemissionen seiner Dieselfahrzeuge weiter zu reduzieren. "Künftig werden alle Modelle mit der neuesten und effizientesten SCR-Katalysatortechnik ausgestattet", sagt Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter Konzern Forschung und Entwicklung bei Volkswagen.

Partikelfilter sind bereits für Dieselmotoren etabliert. Der Ottopartikelfilter soll laut Volkswagen den Partikelausstoß der direkteinspritzenden Ottomotoren um bis zu 90 Prozent reduzieren. Bereits im Mai hatte Mercedes-Benz den Ottopartikelfilter angekündigt. Weitere Hersteller dürften folgen. Grund ist die Abgasnorm Euro 6c, die 2017 für alle neu typgeprüften Fahrzeuge in Kraft tritt. Ein Jahr später unterliegen ihr alle ab diesem Zeitpunkt neu zugelassenen Autos. Sie erlaubt für Ottomotoren mit Direkteinspritzung nur noch ein Zehntel des derzeitigen Rußpartikelausstoßes. 

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