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05.09.2017 | Originalarbeit | Ausgabe 11-12/2017 Open Access

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 11-12/2017

Outputorientierte Betrachtung der nass-mechanischen Aufbereitung von polyolefinreichen Abfällen für das rohstoffliche Recycling

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 11-12/2017
Autoren:
DI Lukas Kranzinger, Univ.-Prof. DI Dr. Roland Pomberger, DI Dr. Markus Bauer, Univ.-Prof. DI Dr. Markus Lehner, DI Daniel Schwabl, Univ.-Prof. DI Dr. Helmut Flachberger, DDI Wolfgang Hofer

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wird immer häufiger davon berichtet, dass Kunststoffe mit ihren Inhaltsstoffen (Weichmacher, Flammschutzmittel etc.) ein Umweltrisiko darstellen. Dennoch wäre eine industrialisierte Gesellschaft ohne diesen Werkstoff nicht mehr vorstellbar, denn die Anwendungsbereiche sind sehr vielfältig. Ein möglicher Ansatz, um diesem wachsenden Problem gegenzusteuern, ist die Implementierung einer flächendeckenden und funktionierenden Sammlung, die das Recycling der Altkunststoffe ermöglicht. Ein Ländervergleich zeigt, dass nur ein geringer Anteil der in Verkehr gesetzten Kunststoffmengen gesammelt und recycelt wird. Im Vergleich zu den Sammelmengen ist die Output-bezogene Recyclingrate, somit die tatsächliche stoffliche Verwertung, derzeit noch bescheiden.
Die Untersuchungen des vorliegenden Forschungsprojekts „Plastic Reborn“ befassen sich einerseits mit der Identifikation und andererseits mit der Darstellung der Entsorgungswege von polyolefinreichen Abfallströmen in der österreichischen Abfallwirtschaft (Abfallmengenflussbild). Darüber hinaus werden die Verwertungspotenziale für die aus der nass-mechanischen Aufbereitung generierten Outputfraktionen bestimmt. Das Abfallmengenflussbild zeigt, dass trotz einer gut funktionierenden getrennten Sammlung, noch ein großes ungenutztes Polyolefinpotenzial für das Recycling verfügbar ist. Die ersten Trennversuche mit einer nass-mechanischen Aufbereitung haben gezeigt, dass die Polyolefine aus den Abfallströmen abgetrennt werden können. Die Kunststoffmehrmenge kann ein signifikanter Beitrag zur Umsetzung der Strategie zur europäischen Kreislaufwirtschaft sein.

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