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16.04.2018 | Outsourcing | Nachricht | Onlineartikel

Sparda-Gruppe lagert IT-Infrastruktur an T-Systems aus

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

T-Systems betreut künftig die komplette IT-Infrastruktur der Sparda- Banken. Der Vertrag läuft über sieben Jahre und hat ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Mit T-Systems, der Großkundensparte der Telekom, haben die Sparda-Banken künftig einen externen IT-Dienstleister, der die Großrechner und Serverlandschaften der Gruppe übernimmt und in seine eigenen Rechenzentren migriert. Die Leistungen umfassen die komplette IT-Infrastruktur sowie den Mainframe-Service. Bislang lagen diese Aufgaben beim bankeigenen IT-Dienstleister Sparda-Datenverarbeitung (SDV-IT), der zwei Rechenzentren in Nürnberg betrieb. Rund 120 SDV-IT-Mitarbeiter werden im Rahmen des Vertrages übernommen und betreuen weiterhin das Management der Applikationen, etwa das Kernbankensystem oder Lösungen für den Zahlungsverkehr, sowie die Weiterentwicklung der Software.  

Unter den verbleibenden rund 380 Mitarbeiter der SDV-IT sei nach Unternehmensangaben eine große Zahl an bankfachlichen sowie betriebswirtschaftlichen Spezialisten, die künftig im Projekt- und Produktmanagement sowie in der Anwendungs- und Schnittstellen-Entwicklung eingesetzt werden. Diese sollen in Zukunft weiterhin eng mit den Sparda-Banken zusammenarbeiten.

Vertrag dient der Kosteneffizienz

"Die aktuelle Marktsituation in der Bankenwelt mit Niedrigzinsmargen, steigenden regulatorischen Anforderungen und dem notwendigen Streben nach Digitalisierung erfordert nachhaltige Maßnahmen eines professionellen IT-Dienstleisters. Wir müssen daher ständig unsere Effizienz steigern, Kosten reduzieren und gleichzeitig Innovationen vorantreiben, um unsere aktuell gute Wettbewerbssituation zu stärken", sagt Burkhard Kintscher, Vorstandsvorsitzender der SDV-IT. Der IT-Outsourcing-Vertrag mit T-Systems bringe ein Kostensenkungspotenzial in dreistelliger Millionenhöhe. Damit gehe man den nächsten konsequenten Schritt in der bereits begonnenen Digitalisierungsstrategie. "Für T-Systems haben wir uns bewusst entschieden, weil wir die partnerschaftliche Zusammenarbeit schätzen und das Unternehmen auch in punkto Regulatorik und IT-Sicherheit einen hervorragenden Ruf im Markt genießt." Mit dieser Entscheidung will die Bankengruppe die Anforderungen der Bankenaufsicht Bafin kosteneffizient erfüllen.

T-Systems stellt auch Netzwerkleistungen bereit

Neben der IT-Infrastruktur wird T-Systems auch die Netzwerk-Leistungen für die Sparda-Gruppe bereitstellen. Dazu gehören die sichere Anbindung der rund 400 Filialen der heute zwölf regionalen Genossenschaftsbanken an die Rechenzentren, die lokalen Netzwerke an den Standorten der Sparda-Banken sowie die Call-Center-Technologie und die Arbeitsplatzsysteme der rund 6.000 Mitarbeiter. Ein weiterer Bestandteil des Vertrages sind verschiedene Sicherheitsleistungen, zu denen unter anderem ein zentraler Firewall-Service gehört.

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