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Über dieses Buch

Im Zuge der Diskussion um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und lokalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) intensiver. Diese "neuen" Partnerschaften zwischen NGOs und Unternehmen entwickeln sich zu integrierten und nachhaltigen Formen der Zusammenarbeit. Dabei entsteht ein neues Verständnis von Partnerschaften, dessen konkrete Umsetzung für beide Akteure eine Herausforderung darstellt.
Was zeichnet diese Partnerkonstellation aus? Was sind die Triebkräfte für diese Partnerschaften? Welche Faktoren führen zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit? Diese und viele weitere Fragen bestimmen das Management von Partnerschaften zwischen Unternehmen und NGOs. Die Autoren aus NGOs, Unternehmen, Wissenschaft und Beratung beleuchten das Thema in seinen verschiedenen Facetten. Der Sammelband liefert Hintergründe und Handlungsempfehlungen für die Praxis ebenso wie Ansatzpunkte für die weitere Diskussion.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Frontmatter

Partnerschaften zwischen Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen – Eine Innenbetrachtung

Zusammenfassung
Seit einigen Jahren findet im deutschsprachigen Raum eine rege Diskussion darüber statt, wie Unternehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen können und sollen. Themenfelder wie Corporate Social Responsibility (CSR) oder Corporate Citizenship (CC) gewinnen für Akteure im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Alltag zunehmend an Bedeutung. Dieser sektorübergreifende Diskurs wird durch die sozialen und ökologischen Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung verstärkt.
Simone Klein, Karin Siegmund

Fokus – Beziehungen im Wandel

Frontmatter

Partnerschaften zwischen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen – Erkundungsgänge im Grenzgebiet zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft

Zusammenfassung
Zwischen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen liegt noch immer viel unwegsames Terrain, auf das sich nur mutige Partnerschaftspioniere wagen. Direkte Beziehungen pflegt man überwiegend in Form von Spenden und Sponsoring. Im Übrigen zeigt man Berührungsängste und kultiviert die gegenseitigen Vorbehalte.
Susanne Lang

Kein Goldesel mehr vorm Schneckenhaus – Aktuelle Trends zum gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen

Zusammenfassung
Die Zeiten, in denen Unternehmen ihr Handeln an der schnellen Gewinnmaximierung ihrer Aktionäre ausrichten konnten, sind vorbei. Die jüngste Krise der Finanzmärkte und letztlich der Weltwirtschaft hat dieses erneut verdeutlicht. Fast inflationär fallen inzwischen auch von Unternehmensseite Begriffe wie „Nachhaltiges Wirtschaften“, „Engagement für Mensch und Umwelt“ oder „Verantwortungsübernahme“. Dahinter stecken zwei Erkenntnisse: 1. Der Erfolg beim Wirtschaften muss sich über eine längere Zeitperspektive entwickeln – eben auch über den nächsten Quartalsbericht hinaus. 2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen sind erfolgskritisch für das Wirtschaften von Unternehmen. Beide Erkenntnisse werfen die Frage nach dem Selbstbild des Unternehmens, seiner Rolle in der Gesellschaft und den sich daraus ergebenden Aufgaben und Pflichten auf: Was heißt es, als Unternehmen ein Teil der Gesellschaft, ein Bürger, eben ein „Corporate Citizen“ zu sein?
Norbert Taubken

Partnerschaftsallianzen – Die neue Lernarena für Unternehmen und NGOs

Zusammenfassung
Das Verhältnis zwischen Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) war bis in die 90er-Jahre in der Regel spannungsgeladen und geprägt von Konflikten und Machtkämpfen. Die Rollen waren stets klar verteilt, auf der einen Seite „die Guten“ (NGOs), die sich für die Rechte von Natur und Menschheit einsetzen und auf der anderen Seite „die Bösen“ (Unternehmen), die ihre Verantwortung lediglich im Erzielen von Gewinn sehen. Deutlich wurde und wird dieses konfliktreiche Verhältnis durch verschiedene Kampagnen, in denen NGOs immer wieder die Tätigkeiten von Unternehmen an den öffentlichen Pranger stellten. Im Gedächtnis haften geblieben sind medienträchtige Kampagnen gegen Unternehmen wie Shell (Brent Spar) oder gegen Sweatshops bei Nike, Adidas oder Puma, sowie diverse Kampagnen gegen Unternehmen aus der Pharmabranche.
Simone Klein

Corporate Volunteering in Partnerschaften – Zur Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels aus NPO-Sicht

Zusammenfassung
In jüngerer Zeit ist eine Tendenz im sozialen Engagement von Unternehmen zu verzeichnen, mit der gemeinnützige Organisationen (im Folgenden NPOs) auf eine neue Weise konfrontiert werden. Unternehmen wollen nicht mehr „nur spenden“, stattdessen möchten sie lieber „mehr tun“. Dahinter scheint ein Verständnis von Hilfe zu stehen, nach dem Geldspenden weniger effektiv seien als physische Unterstützung. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, dass diese Entwicklung von einem einseitigen Verständnis von Hilfe aufseiten der Unternehmen geprägt ist, das den Bedürfnissen der Empfänger (und der sie vertretenden Hilfsorganisationen) nicht ausreichend gerecht wird. Im Rahmen eines neuen, partnerschaftlichen Verständnisses setzt sich der Beitrag kritisch mit der üblichen Vorgehensweise auseinander und stellt zugleich Alternativen vor. Hintergrund sind die Erfahrungen von Save the Children, der ältesten und größten unabhängigen Kinderrechtsorganisation der Welt, die seit vielen Jahren mit Unternehmen auf nationaler und internationaler Ebene zusammenarbeitet.
Karin Siegmund

Fokus – Identität und Positionierung

Frontmatter

Advocate, Stakeholder, Fundraiser – Partnerschaften zwischen NGOs und Unternehmen im Spannungsfeld zwischen entwicklungspolitischen Forderungen und Fundraising

Zusammenfassung
„Nachdem der Vorwurf laut wurde, Ikea verdiene an Kinderarbeit, suchte man die Partnerschaft mit Unicef und Save the Children. Dabei geht es freilich nicht um ein philantropisches Engagement, sondern um die Sicherung der Geschäfte. Keine der genannten Organisationen führt Produktionskontrollen durch oder inspiziert die Zulieferbetriebe.“
Thomas Marschall

Ideologische Diskussion und pragmatische „Lösung“ – Corporate Fundraising bei Ärzte ohne Grenzen e. V.

Zusammenfassung
Nicht lange ist es her, da standen der Wirtschaftssektor und Ärzte ohne Grenzen in einem Verhältnis wie „der Teufel zum Weihwasser“. Eine Annäherung schien schwierig, eine enge Zusammenarbeit lange Zeit gar ausgeschlossen. Der Weg hin zur Wahrnehmung des Wirtschaftssektors als Chance war für Ärzte ohne Grenzen lang und beschwerlich, aber lohnenswert. Er führte – überspitzt formuliert – von einer überwiegend destruktiv-ideologischen Grundhaltung hin zu einer konstruktiven und pragmatischen Auseinandersetzung mit konkreten Dilemmata und entsprechenden Lösungsansätzen. Voraussetzung für diesen positiven Veränderungsprozess waren langwierige Diskussionen, die ebenso kontrovers wie fruchtbar waren, und die daraus resultierende Enttabuisierung des Themas „Unternehmenskooperationen“. Die offene und durchaus selbstkritische Auseinandersetzung mit diesem Thema spiegelt dabei eine Grundhaltung bei Ärzte ohne Grenzen, eigene Positionen immer wieder zu hinterfragen, gegebenenfalls zu ändern und dadurch einen kontinuierlichen Lernprozess zu leben.
Thomas Kurmann

Verantwortung im Kerngeschäft als Basis einer Zusammenarbeit – Die Forderungen von Greenpeace an Unternehmen

Zusammenfassung
Am 3. Dezember 1984 wurde die Welt Zeuge des schlimmsten Chemieunfalls der Geschichte: Ausgetretenes Gas in der Anlage der Union Carbide im indischen Bhopal tötete in drei Tagen mindestens 8 000 Beschäftigte. Die Tragödie war vor allem den unzureichenden Sicherheitssystemen und kurzsichtigen Einsparungen der US-amerikanischen Betreiberfirma Union Carbide geschuldet. Mit dem Abwälzen der Folgelasten auf die indische Regierung gelang es Union Carbide, sich aus der Verantwortung zu stehlen.
Brigitte Behrens

Unternehmen als korporative Mitglieder bei Transparency International Deutschland e. V.

Zusammenfassung
Transparency International (TI) ist ein gemeinnütziger Verein nach deutschem Recht, der 1993 von Peter Eigen in Berlin gegründet wurde. Seitdem hat der Verein als Nichtregierungsorganisation mit internationaler Bedeutung seinen Sitz in Deutschland. Das globale Netzwerk von TI besteht aus dem internationalen Büro mit rund 100 Beschäftigten sowie nationalen Chaptern in annähernd 100 Ländern. Diese werden nicht von der „Zentrale“ gegründet, sondern müssen durch lokale Initiativen entstehen. Die Anerkennung als Teil von TI setzt eine Akkreditierung voraus, in der die lokalen Chapter sich auf die Werte und Führungsprinzipien von TI verpflichten müssen. Besonders wichtig sind Unabhängigkeit und parteipolitische Neutralität. Auch die Finanzierung müssen die Chapter so gestalten, dass ihre Unabhängigkeit nicht infrage steht. Ob überhaupt und in welcher Form die nationalen Chapter mit der privaten Wirtschaft kooperieren, ist ein Beispiel für die unvermeidliche Vielfalt der Organisation. Sie reicht an diesem Punkt von strikter Ablehnung über unterschiedliche Varianten der Zusammenarbeit bis zur Möglichkeit einer korporativen Mitgliedschaft, die der in diesem Beitrag beschriebenen Form von Transparency Deutschland mehr oder weniger nahekommt.
Peter von Blomberg

Von der Nische in den Mainstream – Der gemeinsame Weg der Rainforest Alliance und Kraft Foods

Zusammenfassung
Seit 2003 arbeiten die Rainforest Alliance und Kraft Foods auf internationaler Ebene zusammen. Mittlerweile kauft das Unternehmen rund 30 000 Tonnen Kaffee von Rainforest Alliance Certified™-Farmen ein. Damit ist Kraft Foods der größte Partner der unabhängigen Umweltschutzorganisation im Kaffeesektor. Die Rainforest Alliance mit Sitz in New York, USA, und San José, Costa Rica, wurde 1987 als unabhängige Nichtregierungsorganisation (NGO) gegründet. Mit rund 40 000 Mitgliedern und einem jährlichen Budget von 16 Millionen Euro aus Spenden, öffentlichen Fonds und Sponsorenmitteln zählt sie zu den weltweit führenden Umweltschutz-Initiativen. Sie engagiert sich für den Schutz der sensiblen Ökosysteme, den Erhalt der Biodiversität und für die nachhaltige Sicherung der gemeinsamen Lebensräume von Mensch, Tier und Pflanze. Damit all dies Realität wird und bleibt, setzt sich die Rainforest Alliance ein für ökologische Landnutzung, sozial verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln und werteorientiertes Verbraucherverhalten.
Nicola Oppermann, Bernward Geier

Fokus – Internationale Zusammenarbeit und Wettbewerb

Frontmatter

Erfolg und Verantwortung als untrennbares Paar – Vorreiterrolle und Meilensteine des Engagements von IKEA

Zusammenfassung
Die Unternehmensphilosophie von IKEA ist es, möglichst vielen Menschen einen besseren Alltag zu ermöglichen. Das bezieht sich auf die Kunden, denen IKEA designorientierte, qualitativ hochwertige Produkte zu erschwinglichen Preisen anbieten will. Es gilt aber auch für die IKEA-Mitarbeiter und natürlich für die Menschen, die bei den rund 1 200 Lieferanten in 55 Ländern weltweit vor Ort arbeiten. Der Grundsatz des Unternehmens besagt: IKEA-Produkte müssen unter akzeptablen Arbeitsbedingungen bei Lieferanten hergestellt werden, die bereit sind, Verantwortung für Menschen und Umwelt zu übernehmen. Niedrige Preise sind die Eckpfeiler der Vision und Geschäftsidee von IKEA – doch nicht um jeden Preis. Für IKEA ist die Übernahme von Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt eine Voraussetzung dafür, guten Handel zu treiben. Damit ist das Unternehmen durch seine Geschäftstätigkeit in vielen Fällen Teil von gesellschaftlichen Veränderungsprozessen und hat sogar die Möglichkeit, solche zu initiieren.
Sabine Nold

Erfahrungen einer gewachsenen Partnerschaft – C&A und terre des hommes gegen Kinderarbeit in der Textilindustrie

Zusammenfassung
Meldungen wie diese schrecken Mitte der 90er-Jahre nicht nur C&A, sondern auch andere Einzelhändler auf. Hat es doch bis dato kaum jemanden interessiert, unter welchen Bedingungen die preiswerte Ware in den Kaufhäusern produziert wird. Irgendwie ist die Ware plötzlich da, wer weiß woher. Bunt, sauber, gebügelt und vor allem so schön preiswert soll die Ware sein, wie man es vom deutschen Einzelhandel gewöhnt ist. Auch C&A selbst weiß zu dieser Zeit eigentlich nicht, wo die eingekaufte Bekleidung genau produziert wurde, meistens liegen die Produktionsstandorte in Indien oder Bangladesch. Man kennt noch die Adresse des Lieferanten oder Produzenten, manchmal auch nur die des Importeurs, aber meistens häufig nicht die der weiteren Sub-Produzenten in der Lieferkette.
Jochen Jütte-Overmeyer

Risikoaufklärung mit Bollywood – Die Mikroversicherungen von Allianz und CARE in Indien

Zusammenfassung
Die Mitglieder der Allianz-Vorstandsrunde in München schauten sich zunächst erstaunt und dann betreten an, als der Asienchef die Schadensmeldungen des Tsunami verkündete. Die Tsunami-Welle hatte nur wenige Wochen zuvor, am 26. Dezember 2004, weite Küstenstreifen am Südpazifischen Ozean zerstört. Die Anteilnahme war damals riesig, nicht zuletzt, weil das Unglück am zweiten Weihnachtstag als mediale Bilderwelle der Zerstörung in die Wohnzimmer von Augsburg bis Auckland getragen wurde.
Michael Anthony

Gemeinsamer Einsatz in der Katastrophenhilfe – Deutsche Post DHL und die Vereinten Nationen formen ein Hilfsbündnis

Zusammenfassung
Nachrichten und Bilder von Erdbeben, Wirbelstürmen oder Überschwemmungen begleiten die Menschen in aller Welt Jahr um Jahr. Bilder von Menschen in Not, zerstörten Häusern, zusammengebrochenen Leitungen, Notunterkünften mit frierenden und hungernden Menschen. Niemand kann eine Naturkatastrophe aufhalten, ihre Ausmaße sind schwer vorhersehbar.
Kathrin Mohr, Chris Weeks

Engagement aus Tradition und Verantwortung – Der Volkswagen Konzern

Zusammenfassung
Es gehört zu den guten und bewahrenswerten Traditionen erfolgreichen unternehmerischen Handelns, dass ein Teil des Erfolges an die Gesellschaft zurückgegeben wird. Damit sind nicht nur die unerlässlichen regulären Abgaben in Form von Steuern und Gebühren gemeint, sondern auch die freiwilligen Zuwendungen, das philanthropische und karitative Engagement. Das ist nichts grundsätzlich Neues, sondern etwas, das verantwortungsbewusstes Unternehmertum von Anfang an begleitet. Dieser Teil selbstlosen Handelns wird sinnvoll durch solche Projekte ergänzt, die zum einen einen gesellschaftlichen Bedarf identifizieren und sich zum anderen mit Themen beschäftigen, die für das Unternehmen auch von Eigeninteresse sind. Die effektive Verbindung von derartiger Hilfe zur Selbsthilfe für andere mit den eigenen unternehmerischen Zielen ist eine gute Voraussetzung für erfolgreiche und nachhaltige Kooperationen zwischen den jeweiligen lokalen Akteuren und dem Unternehmen.
Gerhard Prätorius, Michael Scholing-Darby

Fokus – Organisation und Region

Frontmatter

„Gute Geschäfte“ zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen – Die Marktplatz-Methode

Zusammenfassung
Geht man von der Hypothese aus, dass die gesellschaftlichen Bereiche Staat, Markt und Dritter Sektor im Hinblick auf die sozio-ökonomischen Veränderungen mehr und mehr aufeinander verwiesen sind, sollten sie die Chancen wahrnehmen, die in einer Zusammenarbeit mit Einrichtungen aus den jeweils anderen gesellschaftlichen Bereichen liegen. Die Fähigkeit und ebenso die Bereitschaft zur Kooperation werden dementsprechend schon seit Langem als wichtige Ressourcen unserer Zukunftsfähigkeit betrachtet.
Gerd Placke

Gemeinsam stark – über das Zusammenspiel von Unternehmensstiftungen, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen am Beispiel der Siemens Stiftung

Zusammenfassung
Ein Zusammenspiel verschiedener Partner ist im sozialen Bereich und bei internationalen Hilfsprojekten oft von Vorteil, da sich so Wissen, Logistik und Ressourcen kombinieren lassen. Doch ist eine erfolgreiche Partnerschaft von gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen überhaupt möglich? Was zeichnet sie aus und welche notwendigen Schritte müssen dafür getan werden? Sicher wird es Organisationen geben, die – aufgrund ihrer Zielsetzung – nicht genügend Schnittstellen sehen, um mit einem bestimmten Unternehmen zusammenzuarbeiten und umgekehrt. Dies bedeutet aber nicht, dass beide Seiten per se nicht zusammenpassen. Im Gegenteil: Durch die oft unterschiedlichen Ansätze ergeben sich neue Perspektiven und es entstehen produktive Zusammenschlüsse verschiedenartiger Organisationen und Arbeitsmethoden. Es kommt in erster Linie darauf an, dass beide Seiten dieselben Ziele verfolgen und sich dabei ergänzen können. Seit einigen Jahren zeigt sich eine zunehmende Annäherung von Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, nicht zuletzt durch die gegenseitige Anerkennung der jeweiligen Rolle in einer globalisierten Welt.
Christine Weyrich

Nachhaltigkeit mit Herz und Verstand – betapharm und Bunter Kreis

Zusammenfassung
Die Partnerschaft zwischen der betapharm Arzneimittel GmbH und dem Bunten Kreis e. V. gilt als Vorzeigebeispiel für Corporate Citizenship. Beispielhaft ist dieses Engagement in vielerlei Hinsicht: Einerseits ist die Zuverl ässigkeit des Wirtschaftspartners, die sich in der Dauer des Engagements widerspiegelt, ein wesentlicher Erfolgsfaktor – die Zusammenarbeit begann bereits 1998, zu einer Zeit, als „Heuschrecken“ einfach nur Tiere waren und die Verantwortlichen bei betapharm den Begriff „Corporate Citizenship“ noch nicht einmal gehört hatten.
Christine Pehl, Andreas Podeswik

Die Stärke gemeinsamer Visionen – Die Johanniter-Unfall-Hilfe und ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen

Zusammenfassung
„Unser Unternehmen ist auf der Suche nach einem Partner ganz in der Nähe des Unternehmensstandortes.“ „Wir suchen eine Organisation, die wir in unser Corporate-Volunteering-Programm mit einbinden können“, Anfragen dieser Art erreichen in jüngster Zeit vermehrt die Johanniter-Unfall-Hilfe.
Sascha Stolzenburg

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