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People Management in Startups

Ein kompakter HR-Praxisleitfaden für Gründer und CEOs

  • 2025
  • Buch
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Über dieses Buch

Das Buch zeigt Gründern und CEOs von Startups einen kompakten und leicht verständlichen Überblick über die zentralen Themen des People Managements. Es vermittelt ein Verständnis dafür, warum der Fokus auf das Personal und die Personalführung ein so wichtiger Bestandteil für den langfristigen Erfolg von Startup-Unternehmen ist und bereits nach der Unternehmensgründung beachtet werden sollte.
Die Herausgeber und Beitragsautoren stellen ihre langjährigen Erfahrungen, Best Practices und Learnings über die verschiedenen Anforderungen des HR-Managements vor – vom Recruiting, Onboarding, Arbeitsvertrag, Mitarbeiterbindung, Meetingsstrukturen bis hin zur Gestaltung der Unternehmenskultur sowie die Entwicklung einer HR-Strategie.
Um die wesentlichen Herausforderungen besser kennenzulernen, führten die Herausgeber vorab explorative Interviews mit Gründern und CEOs von Startups durch. Entstanden ist ein praxisorientierter Leitfaden von Personalexperten mit vielen Tipps für die direkte Anwendung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Die Basics – Wissenswertes zum Start

Frontmatter
Recruiting – wie im „War for Talents“ gewinnen?
Zusammenfassung
In diesem Beitrag erfährst Du, wie wichtig es ist, eine attraktive Arbeitgebermarke für dein Startup zu entwickeln, um als Arbeitgeber am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Du lernst die verschiedenen Rekrutierungskanäle und die Phasen im Recruiting-Prozess von der Bedarfsermittlung bis zur Einstellung eines neuen Mitarbeiters kennen. Außerdem erhältst du viele praktische Hinweise und Hilfen, wie du den Bewerbungsprozess erfolgreich gestalten kannst. Am Ende des Beitrags findest du einen Praxiskommentar von Rimma Pitkewitsch, der das Thema Recruiting aus Sicht der Personalverantwortlichen eines Startup-Unternehmens beleuchtet.
Klaus Noetzel
Onboarding – Der erste Eindruck zählt
Zusammenfassung
In diesem Beitrag erfährst du, dass Onboarding mehr ist als nur die fachliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Ein strukturierter Onboarding-Prozess gliedert sich in drei Phasen und erreicht, dass die neuen Kollegen schnell integriert werden und früh eine feste Bindung zu deinem Startup aufgebaut wird. Am Ende des Beitrags findest du einen Praxiskommentar von Rimma Pitkewitsch, der das Thema Onboarding aus Sicht der Personalverantwortlichen eines Startup-Unternehmens beleuchtet.
Klaus Noetzel
Kein Zauberwerk: der Arbeitsvertrag
Zusammenfassung
In diesem Beitrag erfährst du, warum Arbeitsverträge sehr wichtig sind und worin sie sich von Werk-, Dienst- und Zeitverträgen unterscheiden. Links auf Musterarbeitsverträge erleichtern die erstmalige Erstellung. Exemplarisch werden Risiken bei Zugeständnissen in und der Formulierung von Arbeitsverträgen beschrieben. Besonderes Augenmerk ist auf freie Mitarbeiter und das Risiko der Scheinselbstständigkeit gerichtet. Ein schnell anzuwendendes Prüfschema zur Vermeidung rechtlicher Probleme hilft dir bei der Orientierung.
Hans-Peter Kleitsch
Vergütungsstruktur und Unternehmensbeteiligungen
Zusammenfassung
In diesem Beitrag erfährst du, wie die Vergütung deiner Mitarbeiter zu bemessen ist. Schließlich ist das Gehalt nicht nur ein wesentlicher (Fix-)Kostenfaktor für das Startup, sondern auch ein Entscheidungskriterium für Bewerber. Einmal eine Vertragszusage beim Gehalt ausgesprochen, kann diese kaum wieder korrigiert werden. Ein einfaches Stufenmodell hilft dir, die richtige Vergütungshöhe zu finden. Die Möglichkeit einer variablen Vergütung im Rahmen einer Erfolgs- oder Kapitalbeteiligung wird ebenso angesprochen, wie eine erste Weichenstellung bei der Vergütung, wenn du vorhast, in naher Zukunft eine Aktiengesellschaft zu gründen.
Hans-Peter Kleitsch
Arbeitszeit – Möglichkeiten und Grenzen
Zusammenfassung
In diesem Beitrag erfährst du, welche gesetzlichen Bestimmungen zu Arbeitszeiten beachtet werden müssen. Du lernst die unterschiedlichen Arbeitszeitmodelle kennen und wie du sie sinnvoll in deinem Betrieb einsetzen kannst. Außerdem erhältst du wichtige Hinweise, welche besondere Verantwortung du als CEO in Bezug auf die praktizierten Arbeitszeiten in deinem Startup trägst.
Klaus Noetzel
Datenschutz und Dokumentenmanagement – Wenig beliebt, aber wichtig!
Zusammenfassung
Der Inhalt des Beitrages spannt einen weiten Bogen über die Begriffe Datenschutz, Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), Bundesdatenschutzgesetz, (BDSG), Datenspeicherung, Auftragsdatenverarbeitung, Dokumentenmanagement, Personalaktenführung und nicht zuletzt zur Verantwortung des Unternehmens, gekoppelt mit den Rechten des Mitarbeiters. Bei Verantwortung des Unternehmens ist natürlich die Person des CEO/Founders gemeint. Aus dieser Aufzählung wird bereits ersichtlich, dass der Beitrag „nur“ ein Exkurs durch die Themenlandschaft sein kann. Er soll dich als CEO/Founder für diese Themen sensibilisieren, denn es kann bei Verstößen für dein Startup schnell existenzbedrohend werden. Es wird darauf hingewiesen, dass hier bewusst auf die Nennung von Systemanbietern verzichtet wurde, dies könnte nicht vollständig erfolgen und beinhaltet immer eine subjektive Einschätzung durch den Autor.
Frank Pötter
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) für Startups: Gesetzliche Pflichten und bewährte Praktiken
Zusammenfassung
In diesem Kapitel sind die wichtigsten Grundlagen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes für ein Unternehmen mit Standort in Deutschland skizziert. Das Kapitel wird dir helfen, dich im Dickicht der Vorschriften zurechtzufinden und dir zu einem sicheren Start für dein Startup zu verhelfen. Checklisten und nützliche weiterführende Links unterstützen auch den absoluten Neuling auf diesem Gebiet.
Andreas Bauer

Der Ausbau – Know-how für das weitere Wachstum

Frontmatter
Mit strukturiertem Prozessmanagement mehr Erfolg im People Management
Zusammenfassung
In Zeiten des Arbeitskräftemangels ist es für alle Unternehmen wichtig, schnell und zielsicher auf dem Arbeitsmarkt zu agieren. Das mag für länger bestehende und größere Unternehmen, die über eine gut ausgestattete Personalabteilung verfügen, eine machbare Herausforderung sein. Für ein Startup, ohne etablierte und bewährte Organisation, mittendrin im täglichen Kampf ums Überleben, sieht das vermutlich ganz anders aus. Der Beitrag „Mit strukturiertem Prozessmanagement mehr Erfolg im People Management“ beschäftigt sich nicht inhaltlich mit HR-Prozessen, sondern stellt dem Leser in der Praxis erprobtes Material zur Einführung strukturierter und dokumentierter Arbeitsprozesse zur Verfügung. Das Ratiopotenzial effektiven Prozessmanagements ist groß. (siehe Abb. 1). Entlang eines Beispielprozesses „Erstellung eines qualifizierten Zeugnisses“ wird der Leser Schritt für Schritt befähigt, selbst HR-Prozesse zu beschreiben und ständig an deren Verbesserung zu arbeiten. Der Beitrag eignet sich besonders für Leser, die im täglichen Geschäft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen: Eine Investition in Ordnung und Struktur führt meistens zu einer deutlichen Verbesserung der Unternehmensperformance.
Andreas Bauer
Retention Management – Halten um jeden Preis?
Zusammenfassung
In den Ausführungen werden viele Aspekte von Retention beleuchtet. Für den CEO müssen sich daraus, neben allen (evtl. auch schöneren Tagesaufgaben) Handlungen ableiten, abhängig von der Größe seines Startups für ihn selbst oder bei größeren Startups für seine Führungskräfte. Er sollte dabei nicht den Irrglauben verfallen: „Das Thema ist delegiert und damit aus meinem Tagesgeschäft vollständig verschwunden.“ Es bleibt eine ständige Herausforderung für den CEO, mit mehr oder weniger personeller Unterstützung.
Frank Pötter
Das Mitarbeitergespräch – Lästige Pflicht oder Chance?
Zusammenfassung
Eine grundlegende Form des menschlichen Zusammenlebens stellt das Gespräch dar, wir können es auch Kommunikation nennen. Dabei geht es darum, in einem Austausch zu ermitteln, was wahr ist und was falsch ist, Vorstellungen und Fakten des anderen zu erkennen oder ggf. zu korrigieren bzw. durch die eigene Meinung zu ergänzen. Der Austausch dient dazu, evtl. vorhandene Missverständnisse auszuräumen, auch Kommunikationsprobleme zu beseitigen. Somit können auch Emotionen ausgetauscht werden. Eichler sagt dazu: „Kommunikation ist die menschliche Kontaktaufnahme und Interaktion mit dem Ziel sich zu verständigen“ (Eichler 2008).
Frank Pötter
Meetingstrukturen und Regelkommunikation im Unternehmen
Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden Ideen zur Erarbeitung eines Konzepts zur Gestaltung von Meetingstrukturen und interner Regelkommunikation vorgestellt, die besonders in kleinen Unternehmen oder Startups ohne großen Aufwand eingeführt und angewandt werden können.
Andreas Bauer
Unkündbare Mitarbeiter gibt es nicht – Ein Guide für Startup-Gründer
Zusammenfassung
Das Kapitel entzaubert den weithin existierenden Mythos des „unkündbaren“ Mitarbeiters und verdeutlicht, dass mit angemessener Vorbereitung und juristischem Beistand kein Mitarbeiter wirklich unkündbar ist. Es werden grundlegende Kündigungsarten wie personenbedingte, verhaltensbedingte, betriebsbedingte und außerordentliche Kündigungen ausführlich erläutert. Zudem wird die Druckkündigung als Sonderfall dargestellt. Aufhebungs- und Abwicklungsverträge werden als praktikable Alternativen eingeführt, um langwierige Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden. Das Kapitel hebt die Bedeutung einer proaktiven arbeitsrechtlichen Bildung für Gründer hervor, um Mitarbeiterkündigungen effektiv zu steuern und das Startup auch in schwierigen Zeiten zu schützen.
Volker Arndt, Hans-Peter Kleitsch
Betriebsrat – muss das sein?
Zusammenfassung
In diesem Beitrag lernst du die grundlegenden Aufgaben eines Betriebsrates sowie das Wahlverfahren kennen. Du bekommst Hinweise dazu, was du tun kannst und lassen solltest, wenn deine Mitarbeiter einen Betriebsrat wählen wollen. Schließlich erfährst du, in welcher Weise ein Betriebsrat deine unternehmerische Entscheidungsfreiheit einschränken kann und was du tun kannst, damit der Wunsch, einen Betriebsrat zu wählen, in deinem Startup nach Möglichkeit gar nicht erst entsteht.
Klaus Noetzel

Auf lange Sicht unverzichtbar – Strategisches

Frontmatter
Unternehmenswerte, Unternehmenskultur und gute Führung – Dein Sprungbrett zum Erfolg
Zusammenfassung
In einer Welt, in der Startups ebenso schnell scheitern, wie sie entstehen, bildet eine solide Basis aus Unternehmenswerten, Unternehmenskultur und guter Führung den entscheidenden Unterschied zwischen vorübergehendem Rausch und nachhaltigem Erfolg. Die Etablierung ethischer Prinzipien und gelebter Werte formt nicht nur die Identität eines Startups, sondern stärkt auch dessen Resilienz und Anpassungsfähigkeit in einem dynamischen Marktumfeld. Effektive Führung geht über traditionelles Management hinaus, indem sie Mitarbeiter ermächtigt, Innovation fördert und Werte in alle Geschäftsprozesse integriert. Der Beitrag betont, wie eine gut definierte Kultur Talente anzieht und die Zufriedenheit fördert und fordert Führungskräfte auf, diese Elemente als sich entwickelnde Aspekte ihres Unternehmens zu betrachten, die entscheidend sind, um Relevanz und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Am Ende dieses Beitrags findest du einen Praxiskommentar von Rimma Pitkewitsch, der das Thema Unternehmenskultur und -werte aus Sicht der Personalverantwortlichen eines Startup-Unternehmens beleuchtet.
Volker Arndt
Die Umsetzung der HR-Strategie als Erfolgsfaktor: Wissen, wo es langgeht
Zusammenfassung
Bereits bei Gründung des Startups hast du dir sicherlich schon überlegt, wohin du dein Unternehmen entwickeln willst und welche Strategie du hierfür benötigst. In diesem Beitrag wird eine Möglichkeit beschrieben, wie du die HR-Strategie zur Erreichung der mittel- bis langfristigen Ziele durch Maßnahmen umsetzen kannst. Dazu musst du wissen, wo deine Absprungbasis ist. Die SWOT-Analyse gibt dir hierauf Antworten. Mithilfe von Leitfragen zur SWOT sollte es dir gelingen, Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken deines Business zu identifizieren. Beispiele aus anderen Startups dienen der Orientierung und liefern dir Ideen zur Maßnahmenableitung.
Hans-Peter Kleitsch
Change-Management als Schlüsselrolle und fest verankert in Startups?
Zusammenfassung
Change-Management bezeichnet die systematische Steuerung von Veränderungsprozessen in Unternehmen, die durch interne oder externe Einflüsse erforderlich sind. Es umfasst Anpassungen in Struktur, Strategie, Prozessen und Unternehmenskultur. Da Wandel heute eine unvermeidbare Realität ist, stellt sich für Unternehmen nicht mehr die Frage, ob sie sich verändern wollen, sondern wie sie dies effektiv umsetzen können. Veränderungen entstehen nicht nur durch äußere Marktbedingungen, sondern auch durch interne Entwicklungen wie Mitarbeiterwechsel oder organisatorische Anpassungen. Angesichts zunehmender Komplexität und Schnelligkeit des Wandels müssen Unternehmen flexibel und zukunftsorientiert agieren. Für Startups, die mit dynamischen Marktentwicklungen und Unsicherheiten konfrontiert sind, ist Change-Management unerlässlich. Durch die Anwendung von Change-Management-Prinzipien können Startups ihre Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft steigern, ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und mit dem Wandel erfolgreich umgehen. Ein Change Manager spielt dabei eine zentrale Rolle.
Anne Lege
Schon unterwegs? Künstliche Intelligenz (KI) für HR
Zusammenfassung
In diesem Beitrag erfährst du etwas über die Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) im People Management. Einfache Spielregeln gerade im Umgang mit Chatbots wie ChatGPT werden vermittelt. Chancen und Risiken des KI-Einsatzes werden herausgearbeitet. Der Beitrag beschränkt sich auf praxistaugliche Anwendungen, die aufgrund des extrem schnellen Entwicklungstempos nur eine Momentaufnahme (November 2024) sein können.
Hans-Peter Kleitsch
Titel
People Management in Startups
Herausgegeben von
Volker Arndt
Andreas Bauer
Hans-Peter Kleitsch
Klaus Noetzel
Frank Pötter
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-658-48694-5
Print ISBN
978-3-658-48693-8
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-48694-5

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