Performance Based Contracting
Eine Performance Measurement & Management Konzeption und empirische Analyse von Wirkungszusammenhängen
- 2022
- Buch
- Verfasst von
- Florian U. Henne
- Buchreihe
- Supply Chain Management
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und steigender Konkurrenz aus Fernost stellen Unternehmen zunehmend ihre traditionellen Geschäftsmodelle in Frage. Der Wandel hin zu primär als Dienstleistung vermarkteter Wertschöpfung betrifft die Gestaltung unternehmensübergreifender Netzwerke. Seit einigen Jahren schlägt hierzu die Beschaffungsmarktforschung anreizbasierte Verträge als Lösungsmechanismus vor. Performance Based Contracting (PBC) stellt dabei einen Ansatz dar, bei dem Kunden nicht mehr Investitionsgüter wie z.B. Maschinen und Anlagen kaufen, sondern deren Nutzung entlohnen. Der Leistungskern ist dann nicht mehr das physische Produkt, sondern das mit seiner Nutzung verbundene Gesamtergebnis. Erstaunlich ist jedoch, dass hierbei die Forschung zu Performance Management und Performance Measurement (PMM) aus dem Controlling bislang kaum aufgegriffen wird – und das, obwohl gerade die Definition, Messung, Überwachung und Steuerung von Performance von der PBC-Forschung im Einkauf als eines der zentralen Umsetzungsprobleme erkannt wurde. Die vorliegende Arbeit greift genau dieses Defizit auf, in dem es beschaffungswirtschaftliche PBC- und controllinggetriebene PMM-Erkenntnisse miteinander verbindet und so ein PMM für PBC entwickelt und empirisch untersucht.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Kapitel 1. Einleitung und konzeptionelle Grundlagen
Florian U. HenneDer Fachbeitrag beleuchtet die zunehmende Bedeutung von produktbegleitenden Dienstleistungen und komplexen Leistungsbündeln in der heutigen globalen Wirtschaft. Unternehmen stehen unter hohem Kostendruck und müssen neue Strategien entwickeln, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Die Integration von Dienstleistungen in Produkte ermöglicht es Unternehmen, sich zu differenzieren und neue Umsatzquellen zu erschließen. Besonders hervorgehoben wird das Konzept der 'Servitization', bei dem Unternehmen ihre Geschäftsmodelle hin zu serviceorientierten Ansätzen transformieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf ergebnisorientierten Vertragskonzepten wie Performance Based Contracting (PBC), die Unternehmen helfen, ihre Betriebskosten zu senken und die Verfügbarkeit ihrer Anlagen zu maximieren. Der Beitrag untersucht auch die Notwendigkeit eines Performance Measurement & Management Systems (PMS) zur Steuerung dieser Verträge und hebt die Bedeutung von Kennzahlen und Anreizen hervor, um die Leistungsergebnisse zu überwachen und zu optimieren.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungIn der heutigen global vernetzten Wirtschaft stehen Unternehmen unter sehr hohem Druck, sich einem ständig ändernden Geschäftsumfeld anzupassen. Im Zuge der Globalisierung steigt für viele Unternehmen der Kosten- und Margendruck stetig, der sie veranlasst, neue Strategien zu entwickeln, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Immer neue Wettbewerber mit vergleichbaren Leistungsangeboten drängen in die globalen Märkte, jedoch zu deutlich niedrigeren Kosten. -
Kapitel 2. Grundlagen von Performance Based Contracting (PBC) und Performance Measurement & Management (PMM)
Florian U. HenneDas Kapitel beginnt mit einer Einführung in die Grundlagen von Performance Based Contracting (PBC) und Performance Measurement & Management (PMM), wobei die Bedeutung der Performancesteuerung und die Notwendigkeit einer ergebnisorientierten Vertragsgestaltung hervorgehoben werden. Es wird erläutert, dass sowohl PBC als auch PMM die Performance als zentrales Element betrachten, wobei PBC sich auf die vom Abnehmer gewünschten Leistungsergebnisse konzentriert, während PMM die Performance auf verschiedene Stakeholder und deren strategische Ziele ausrichtet. Die Performance wird in beiden Konzepten ergebnisorientiert definiert und gemessen, wobei PBC auf die spezifischen Leistungsergebnisse des Abnehmers abzielt, während PMM eine umfassende Problemlösung für verschiedene Stakeholder bietet. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Konzepte werden detailliert analysiert, wobei die Performance als verbindendes Element hervorgehoben wird. Das Kapitel endet mit einer Definition und Beschreibung der konzeptionellen Grundlagen von PBC, einschließlich der Vertragsgegenstände, Leistungen und Vergütungsmodelle, und stellt die Bedeutung der Performance für die Vertragsgestaltung und -steuerung heraus.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn Abschnitt 1.1 wurde ein erster Eindruck der Besonderheiten und der Funktionsweise von ergebnisorientierten Vertragskonzepten wie PBC sowie der Bedeutung einer entsprechenden Steuerung der Performance vermittelt. Dieses Kapitel wird nun die Besonderheiten von PBC genauer beleuchten, die Notwendigkeit einer Performancesteuerung auf Basis eines PMM herausarbeiten sowie die allgemeinen Grundlagen von PMM darstellen. Das grundlegende Verständnis dieser beiden Forschungsrichtungen dient anschließend der strukturierten Literaturanalyse von PMM-Aspekten bei PBC, um den Anfangsverdacht der vorliegenden Forschungsarbeit von einer unabhängigen Entwicklung der beiden Forschungsrichtungen von PBC und PMM zu evaluieren -
Kapitel 3. Entwicklung einer PMM-Konzeption für PBC
Florian U. HenneZusammenfassungIm folgenden Kapitel werden die Erkenntnisse aus den Grundlagen zu PBC und PMM der Abschnitt 2.2 und 2.3 sowie der Untersuchung von PMM-Aspekten in der PBC Forschung aus Abschnitt 2.4 genutzt, um eine PMM-Konzeption für PBC-Vertragsbeziehungen zu entwickeln. Hierfür werden zunächst Anforderungen auf Basis von drei wissenschaftlichen Theorien abgeleitet. Anschließend erfolgt zur genaueren Problemerfassung in einer ersten empirischen Analyse die Darstellung von PMM-Aspekten in drei PBC-Praxisfällen. -
Kapitel 4. Analyse von Wirkungszusammenhängen im PMM für PBC mittels einer fragebogenbasierten empirischen Untersuchung
Florian U. HenneDer Fachbeitrag befasst sich mit der Analyse von Wirkungszusammenhängen im PMM für PBC mittels einer fragebogenbasierten empirischen Untersuchung. Basierend auf theoretischen Anforderungen und Hypothesen aus Kapitel 2 sowie den Ergebnissen aus Abschnitt 4.1 werden Hypothesen formuliert und anhand eines Forschungsmodells überprüft. Die Methodik der Untersuchung umfasst die Festlegung der Untersuchungsform und -einheit, die Datenerhebung, -erfassung und -auswertung. Die Gütebeurteilung der aufgestellten Modelle erfolgt durch statistische Methoden wie die PLS-SEM-Analyse. Besondere Aufmerksamkeit wird der Überprüfung der Hypothesen und der Beurteilung möglicher moderierender Effekte geschenkt. Der Beitrag schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Wirkungsbeziehungen und einer Diskussion der Limitationen der Untersuchung.KI-Generiert
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ZusammenfassungAuf Basis der theoriegeleiteten Anforderungen an eine PMM-Konzeption für PBC sowie der theoretisch-deduktiv gewonnenen Erkenntnisse aus Kapitel 2 wurde im vorherigen Kapitel eine PMM-Konzeption entwickelt. Im Folgenden werden nun die Wirkungsbeziehungen einzelner PMM Elemente auf den Erfolg des PBC-Vertrages empirisch überprüft. Dafür ist zunächst erforderlich, im Rahmen der quantitativ empirischen Sozialforschung entsprechende Hypothesen zu bilden bzw. -
Kapitel 5. Zusammenfassung und Ausblick
Florian U. HenneDieser Fachbeitrag fasst die theoretischen und empirischen Ergebnisse zur Steuerung von PBC-Verträgen mittels PMM zusammen. Es werden die wesentlichen Erkenntnisse zu den eingangs gestellten Forschungsfragen reflektiert, darunter der Entwicklungsstand von PMM bei PBC und mögliche Überschneidungen der beiden Forschungsrichtungen. Eine Grundkonzeption für ein PMM bei PBC wird vorgestellt, die auf theoretischen Grundlagen basiert und empirisch überprüft wurde. Die Untersuchung der Wirkungsbeziehungen zwischen den PMM-Elementen zeigt, dass ein effektives Performance Measurement entscheidend für den Erfolg von PBC ist. Limitationen und Ansatzpunkte für weitere Forschungen werden ebenfalls diskutiert, um die bestehende Literatur zu erweitern und Praktikern wertvolle Einblicke zu bieten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas abschließende Kapitel fasst die theoretisch-deduktiv sowie empirisch-induktiv gewonnenen Ergebnisse der Arbeit zusammen. Hierzu werden die wesentlichen Erkenntnisse zu den eingangs gestellten Forschungsfragen reflektiert (Kapitel) -
Backmatter
- Titel
- Performance Based Contracting
- Verfasst von
-
Florian U. Henne
- Copyright-Jahr
- 2022
- Electronic ISBN
- 978-3-658-36793-0
- Print ISBN
- 978-3-658-36792-3
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-36793-0
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