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Über dieses Buch

Die Women Entrepreneurship steht derzeit im Fokus der Wissenschaft, denn Deutschland braucht mehr erfolgreiche Unternehmerinnen. Doch was zeichnet erfolgreiche Unternehmerinnen als Person aus? Neben Persönlichkeitsmerkmalen werden Selbststeuerung und weitere Schlüsselkompetenzen beleuchtet. Im Fokus stehen dabei Unternehmerinnen schnellwachsender Unternehmen im Vergleich zu nicht schnellwachsenden bzw. Nicht-Unternehmerinnen. Mögliche Ableitungen für die Bildungslandschaft (insbesondere Training, Coaching und Mentoring) schließen sich an.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Gemäß dem Entrepreneurship 2020 Action Plan erlebt Europa seit 2008 eine der höchsten Arbeitslosen-Quoten seit 50 Jahren − und die KMU haben in den meisten Mitgliedsstaaten noch nicht wieder ihr Niveau von vor der Krisensituation erreicht. Die Entfachung des Unternehmergeistes sowie die Förderung des Unternehmertums sind daher wesentliche Bestandteile der Beschäftigungspolitik. Wenngleich Unternehmertum und Selbstständigkeit als Schlüsselfaktoren für wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen gesehen werden, scheitern rund die Hälfte aller jungen Unternehmen in den ersten fünf Jahren – unter anderem da die Bildung nicht das richtige Fundament für eine Unternehmerkarriere bietet.
Karin Meyer

Problemstellung, theoretische Hintergründe und aktueller Stand der Forschung

Frontmatter

Kapitel 2. Erfolgreiches Unternehmertum und Status der Unternehmerinnen-Forschung

Zusammenfassung
Derzeit genießt die Unternehmerinnen-Person in Wissenschaft und Wirtschaft eine besondere Aufmerksamkeit. Grund dafür ist die Bedeutung des Unternehmertums als Schlüssel für das wirtschaftliche Wachstum sowie für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Auffallend ist dabei, dass die Quote weiblicher Unternehmer weltweit zurückliegt und so wirtschaftliches Potenzial aktuell vergeben bzw. noch zu erschließen ist.
Karin Meyer

Kapitel 3. Eigenschaftsdiagnostik: Zusammenhang von Persönlichkeitsmerkmalen/-eigenschaften und Unternehmererfolg (subjektzentrierter Fokus)

Zusammenfassung
Der Unternehmer gilt als entscheidende Person im Unternehmen. Dabei gibt es bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, die ihn in seiner Funktion unterstützen; andere hingegen wirken eher störend und limitierend (vgl. Pott & Pott, 2012, S. 28). Auch Dautzenberg et al. beschreiben, dass Personencharakteristika von Unternehmern und Unternehmerinnen neben sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen Einfluss auf Art und Wachstumspotenzial von Unternehmen nehmen (vgl. 2013, S. 65).
Karin Meyer

Kapitel 4. Verhaltensdiagnostik: Bedeutung von Selbststeuerung und Schlüsselkompetenzen für den Unternehmererfolg (handlungszentrierter Fokus)

Zusammenfassung
Empirische Studien deuten darauf hin, dass erfolgreiche Unternehmer vermehrt auf Selbstführungsstrategien zurückgreifen – und so ihre Ziele auch bei auftretenden Problemen konsequent weiter verfolgen (vgl. Roth & Herf, 2010, S. 73). Selbstführung umfasst dabei, ein implizites und explizites Wissen, Denken, Fühlen und Wollen zu kontrollieren und zielgerichtet steuern zu können (vgl. Müller, 2015, S. 348). Damit stellt die Selbststeuerung einen Prozess der Selbstbeeinflussung dar, um ein gewünschtes Verhalten zur Zielerreichung zu erlangen (vgl. Neck & Houghton, 2006; Neck & Manz, 2007).
Karin Meyer

Empirische Untersuchung

Frontmatter

Kapitel 5. Empirische Forschungsfragen und Hypothesen-Tests im Überblick

Zusammenfassung
Nachfolgend sind sämtliche Forschungsfragen und Hypothesen im Überblick aufgeführt und den jeweiligen Komponenten der unternehmerischen Eignung zugeordnet.
Karin Meyer

Kapitel 6. Darstellung der Forschungsmethode

Zusammenfassung
Nachfolgendes Kapitel beschäftigt sich mit dem methodischen Vorgehen, der Datenerhebung sowie der Beschreibung der Selektion der Stichprobe schnellwachsender Unternehmerinnen sowie der Rekrutierung nicht-schnellwachsender Unternehmerinnen als Vergleichsgruppe. Es erfolgt eine Darlegung der ausgewählten Untersuchungsinstrumente, inklusive der psychometrischen Qualität der Verfahren. Anschließend erfolgt die Auswertung der Daten.
Karin Meyer

Kapitel 7. Auswertung und Diskussion der Ergebnisse

Zusammenfassung
Nachfolgend werden Auswertung der Daten, Ergebnisse sowie deren Diskussion dargelegt. Dabei wird in einem ersten Schritt die geplante statistische Vorgehensweise abgebildet. Danach folgt sowohl die deskriptive Auswertung und Beschreibung der Stichproben sowie die Überprüfung der im Theorieteil gebildeten Hypothesen.
Karin Meyer

Ableitungen für die Praxis

Frontmatter

Kapitel 8. Aktueller Status der Förder- und Bildungsprogramme für Unternehmerinnen

Zusammenfassung
Nach dem BMFSFJ fehlen weiblichen Unternehmern oftmals betriebswirtschaftliche oder unternehmerische Kenntnisse (vgl. 2007, S. 18). Meist sind die Fördermaßnahmen mit bestimmten Auflagen verbunden und richten sich an einen spezifischen Kreis von Unternehmen, wie beispielsweise Gründungen und den Mittelstand (vgl. Fueglistaller et al., 2004, S. 362). Nachfolgend sind exemplarisch einige Beratungs-, Informations- und Fördermaßnahmen aufgeführt.
Karin Meyer

Kapitel 9. Ausgewählte Instrumente der Erwachsenenbildung

Zusammenfassung
Im nachfolgenden Kapitel werden verschiedene Instrumente der Erwachsenenbildung und ihre Einsatzmöglichkeiten mit Blick auf die gewählte Zielgruppe des weiblichen Unternehmertums beleuchtet. Schiersmann weist darauf hin, dass die konkrete Ausrichtung auf eine Zielgruppe eine grundlegende Aufgabe der Erwachsenenbildung ist und es erlaubt, einen Fokus auf die Situation der Lernenden zu richten sowie auf das Interesse und die Ermöglichung, Lerninhalte in die Praxis zu übertragen (vgl. 1999, S. 564). Dabei kann die Erwachsenenbildung grundsätzlich als ein Bildungsangebot beschrieben werden, das sich ganz gezielt an Erwachsene wendet und deren Bedürfnisse für eine berufliche Weiterbildung fokussiert (vgl. Schaub & Zenke, 2007, S. 207).
Karin Meyer

Kapitel 10. Weitere erziehungswissenschaftliche Implikationen

Zusammenfassung
Kuhl und Kazén weisen hinsichtlich der Skalen zur Selbststeuerung und Handlungsorientierung darauf hin, dass wesentliche Fähigkeiten bereits im Kindesalter geprägt werden. So beginnt das Erlernen beispielsweise der Selbstberuhigung und der damit verbundenen Grundmechanismen in den ersten Lebenswochen eines Kindes (vgl. 2013, S. 212 ff.). Auch aus dem Entwicklungsmodell von Erikson lassen sich unterschiedliche Phasen für die Entwicklung unternehmerischer Fähigkeiten ableiten.
Karin Meyer

Kapitel 11. Schlussbetrachtung und Ausblick

Zusammenfassung
Ziel des Entrepreneurial 2020 Action Plan ist es, das Unternehmertum zu fördern und damit Wohlstand und Beschäftigung zu sichern – ebenso das unterrepräsentierte weibliche Unternehmerinnentum zu stärken und die Frauenquote zu erhöhen. Etwa die Hälfte aller jungen Unternehmen scheitert in den ersten fünf Jahren: Denn derzeit bietet die Bildung noch nicht das richtige Fundament für eine Unternehmerinnenkarriere. Auch im Rahmen dieser Arbeit konnten Entwicklungspotenziale identifiziert werden.
Karin Meyer

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