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Über dieses Buch

Dieses Buch zeigt, dass Quereinsteiger für Unternehmen bisher wenig erkannte Leistungsbringer sein können. In Politik und im Ehrenamt sind sie bereits an der Tagesordnung. In der Wirtschaft fehlt es aber nach wie vor an Mut, Wissen und Können, Bewerber unabhängig von bisher erbrachten Leistungsnachweisen zu beurteilen.

Die Autorin zeigt auf, warum sich dies ändern muss, welche Chancen sich bieten, wenn grundlegend neue Denkmuster zugelassen werden und wie man Quereinsteiger in Bewerbungsverfahren aktiv anspricht.

Und umgekehrt müssen sich die Quereinsteiger auch auf die Belange der Unternehmen einlassen. Getreu dem Motto: Der Kunde kauft nur, was er braucht, muss alles optimal auf die Bedürfnisse der potenziellen ‚Kundschaft‘ ausgerichtet werden. Dazu finden sich praktische Tipps und Anregungen, die helfen, schneller ins Unternehmen einzusteigen.

Rund 1,2 Millionen Menschen wagen jährlich in Deutschland den Sprung in die berufliche Neuorientierung. Diese Quereinsteiger überzeugen durch neue Denkansätze, Motivation und Eigeninitiative.

Der Inhalt

· Quereinsteiger richtig rekrutieren: Tipps und Tricks für die Personalabteilung

· Die persönliche Strategie für Quereinsteiger zum Einstieg ins Wunschunternehmen

· Persönliche Netzwerkstrategien für Bewerber

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Zum Einstieg

Landauf, landab singen wir das Lied vom Fachkräftemangel. So oft, so intensiv – man könnte bereits heute ein ganzes Liederbuch daraus gestalten. Mittlerweise ist es aber nicht mehr nur ein Absingen der Klage. Mittlerweile ist bei den Unternehmen tatsächlich im Jahr 2016 auch erstmals ein Umsatzrückgang durch Fachkräftemangel zu verzeichnen.Und geht es um die Diskussion, wie denn nun Abhilfe zu schaffen sei, dann fallen immer noch die gleichen Vokabeln: Man müsste mal die brachliegenden Potenziale aktivieren: Migranten und Frauen. Seit neuestem auch wieder Ältere. Auch Ungelernte, Studienabbrecher, und, und, und. Kurzum: so ziemliche jede Bevölkerungsgruppe war schon einmal im Fokus von Förderprogrammen oder politisch- gesellschaftlichen Diskussionsrunden.Wer immer noch in diesem Reigen fehlt, ist der Quereinsteiger.Und damit Menschen, die sich bewusst im Laufe ihres Lebens für eine andere Tätigkeit als Erwerbsgrundlage entscheiden als die, die sie ursprünglich einmal erlernt haben, um damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.Was muss passieren, dass Vorstände und Personalverantwortliche bereit sind, Quereinsteiger einzustellen, ohne für beide Seiten eine exotische Situation zu schaffen. Wie schaffen wir es, dass die Physikerin eben nicht immer Physikerin bleiben muss, weil sie auch in anderen beruflichen Bereichen als in der Physik deutlich bessere Ergebnisse bringen könnte?Dieses Buch widmet sich der Beantwortung dieser Fragen.

Sylvia Knecht

2. Für Bewerber

Immer dann, wenn man sich bewirbt, hat man ein bestimmtes Bild im Kopf: Wie der Personaler die Bewerbung öffnet, sie liest und sofort zum Hörer greift. Leider aber bei vielen Quereinsteiger eine Illusion.Der Grund ist einfach: ausschließlich berufliche Fachlichkeit ist gefragt, und keine Kompetenz und oder persönliche Fähigkeiten Zwar scheint es vordergründig zunächst keine Hindernisse außer fehlenden fachlichen Qualifikationen zu geben, die dazu führen, das sich Unternehmen gegen einen Quereinsteiger entscheiden. Zwar kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass in fast jedem Betrieb auch Quereinsteiger eine Chance bekommen können, gleich ob es sich um einen Kleinst- oder Mittelständler oder einen internationalen Konzern handelt.Was muss ich als Quereinsteiger im Bewerbungsprozess beachten? Welche möglichen Stolpersteine liegen auf dem Weg, die von konventionellen Bewerbern gut umgangen werden können?Wie kann ich mich gut vorbereiten, damit im Falle einer aktuellen Stellenausschreibung auch alles fix gehen kann?Diesen und anderen Fragen widmen sich Kap. 2.

Sylvia Knecht

3. Für Unternehmen

Der Einstellungsprozess in einem Unternehmen ist für Quereinsteiger anders zu gestalten als für konventionelle Mitarbeiter. Um sich darauf optimal vorzubereiten, bietet es sich an, sich gemeinsam mit Fachkollegen und anderen Stabstellen im Haus dezidiert auf den Einstellungsprozess vorzubereiten.Besonders die Formulierung der Stellenanzeige ist für eine geeignete Quereinsteiger-Position das Hop-oder Top-Thema. Hier trennt sich klar die Spreu vom Weizen, denn eine offene Formulierung der zu besetzenden Position öffnet neue Bewerberzielgruppen.Auf welchen Kanälen die Position dann kommuniziert wird, sollte jedes Unternehmen im Einzelfall entscheiden, wenn es um die Ansprache von Quereinsteigern geht.Denn der Nachteil der Online-Jobbörsen liegt klar in den vorgegebenen Parametern. Grundsätzlich wird dort in erster Linie die fachliche Qualifikation der Bewerber abgefragt. Damit können sich Quereinsteiger aber nicht wirklich als die ‚richtigen‘ Bewerber für diese Position bewerben. Denn ihre Stärke liegt in den sozialen und persönlichen Kompetenzen. Hier können sie punkten, darüber können sie auch teilweise mögliche inhaltliche Mängel ausgleichen.Hat man sich für einen Quereinsteiger als zukünftigen Mitarbeiter entschlossen, ist ein konkretes Einarbeitungsprogramm oberste Pflicht. Nur so kann gewährleistet werden, dass beide Seiten auch ihren Ansprüchen an die Position gerecht werden können.

Sylvia Knecht

4. Die Umsetzung

Das Buch hat eine wichtige Mission:Quereinsteigern in Deutschland endlich die Lobby zu schaffen, die sie verdienen. Bei Personalverantwortlichen, Unternehmern, Institutionen und am Thema Interessierten. Und ihnen Hilfe bei den ersten Schritten zu geben.Denn nur über Toleranz und Akzeptanz sowie im respektvollen Miteinander von Quereinsteigern aus verschiedenen beruflichen Bereichen – nur so kann den deutschen Unternehmen ein Wechsel in der bestehenden verkrusteten Personalpolitik gelingen. Und nur so schaffen sie es, innovative und kreative Mitarbeiter zu finden.Wer Personalpolitik in seinem Unternehmen zukünftig als zwischenmenschliche Beziehung betrachtet, bei der man – ähnlich wie sonst auch bei Freundschaften und privaten Beziehungen – bereit ist, Vor- und Nachteile gegeneinander aufzuwiegen, wird zukünftig in enger werdenden Märkten die besten Quereinsteiger gewinnen.Wer bereit ist – ebenfalls wie sonst auch in anderen partnerschaftlichen Beziehungen – sich auf Unbekanntes einzulassen, wird mit Quereinsteigern im Recruiting interessante neue und innovative Mitarbeiter finden.

Sylvia Knecht

Backmatter

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