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Über dieses Buch

Personalknappheit ist für immer mehr Unternehmen ein ökonomisches Problem, das effizient und nachhaltig gelöst werden muss. Doch wie bedrohlich ist der Fachkräftemangel? Und welche Auswirkungen haben Personalengpässe auf Mitarbeiter und Gesellschaft? In diesem Beitrag wird Personalknappheit beispielhaft für den deutschen Arbeitsmarkt aus betriebswirtschaftlicher Sicht erklärt und beschrieben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Will man effiziente und nachhaltige Lösungen für Personalknappheit finden, muss man das Problem zunächst beschreiben und erklären. Folgende Fragen werden in den nächsten Abschnitten beantwortet.

Sabine Elias-Linde

2. Personalknappheit als ökonomischer Begriff

Das Wort „knapp“ bedeutet laut Duden „gerade noch ausreichend, fast zu gering“. Ökonomisch betrachtet bezeichnet Knappheit die Tatsache, dass nicht alle Güter in so ausreichendem Umfang bereit stehen, dass damit sämtliche menschliche Bedürfnisse befriedigt werden können. Das Güterangebot ist begrenzt, also kann nur ein Teil der grundsätzlich unbegrenzten Bedürfnisse des Menschen erfüllt werden. Knappheit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Bedürfnissen und Gütern. Sie bezeichnet eine Relation.

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3. Dimensionen und Bedingungen von Personalknappheit

Um das komplexe Problem der Personalknappheit greifbarer und verständlicher zu machen, ist eine ganzheitliche Betrachtung in den Dimensionen

qualitativ, quantitativ, zeitlich

und

räumlich

sinnvoll (vgl. Kropp 1997, S. 857; vgl. Hentze und Kammel 2001, S. 189).

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4. Beschreibung der Knappheitssituation

Um überhaupt bestimmen zu können, wie knapp personelle Ressourcen für Unternehmen sind oder sein werden, ist es zunächst einmal notwendig, das verfügbare statistische Material zu sichten und zu bewerten. In diesem Beitrag geschieht dies exemplarisch für die Bundesrepublik Deutschland.

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5. Auswirkungen der Personalknappheit

In der unternehmerischen Realität bestehen zwischen individuellem, organisationalem und gesellschaftlichem Handeln vielfältige Beziehungen, Übereinstimmungen und wechselseitige Abhängigkeiten. Das Problem der Personalknappheit lässt sich entsprechend auf den drei Systemebenen Individuum, Unternehmen und Gesellschaft betrachten, zugleich passend zu den Ebenen der Nachhaltigkeit, und zwar in seinen ökonomischen und in seinen sozialen Wirkungen, um die es im Personalmanagement vor allem geht.

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6. Zusammenfassung und Ausblick

In diesem Beitrag wurde zunächst die Knappheit von Ressourcen als zentrales ökonomisches Phänomen vorgestellt. Die Bewältigung von Personalknappheit ist demnach keine neue unternehmerische Herausforderung, sondern ein bestehendes betriebswirtschaftliches Grundproblem, das seinen Ursprung in der Verwendungskonkurrenz um den knappen volkswirtschaftlichen Produktionsfaktor Arbeit hat. Relative Personalknappheit äußert sich für ein Unternehmen darin, dass bestimmte Stellen nicht direkt besetzt werden können oder für bestimmte Qualifikationen ungewöhnlich hohe Arbeitsentgelte gezahlt werden müssen. Absolute Personalknappheit wurde subjektiv aus Unternehmenssicht so definiert, dass eine Humanressource zum gewünschten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort in der erforderlichen Qualität gar nicht verfügbar ist und auch auf längere Sicht nicht beschaffbar sein wird, so dass das Unternehmen die Personalsuche abbrechen muss.

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