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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

18. Personenwagen- und Nutzfahrzeug-Motoren 1920 bis 1939

verfasst von: Stefan Zima

Erschienen in: Technikpionier Karl Maybach

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Das Ende des Ersten Weltkrieges bedeutete auch das Ende für die Maybachschen Flugmotoren, weil die Waffenstillstandsbedingungen und später der Versailler Vertrag (1919) die Entwicklung und den Bau von Flugzeugen und Flugmotoren untersagten. Vorhandene Motoren mussten an die Siegermächte abgeliefert oder zerstört werden (Abb. 18.1 und 18.2), ebenso die Propellerprüfstände. Schwerer noch traf den Maybach-Motorenbau die Anordnung, dass auch sieben Wasserwirbelbremsen zu zerstören seien. Die Ausführung dieser Anweisungen wurden von Kontrollkommissionen der Entente argwöhnisch überwacht. Der Maybach-Motorenbau GmbH, wie die Firma seit 1918 hieß, war die Existenzgrundlage genommen!

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Fußnoten
1
Zitiert nach: A. Sapper: Professor Dr.-Ing. E. h. Karl Maybach und die Geschichte seines Motorenbaus. MTU-Archiv. (Dort vermutlich nach der mündlichen Überlieferung abgedruckt.)
 
2
Schreiben des Maybach-Motorenbaus an die niederländische Automobil- und Flugzeugfabrik Trompenburg vom 11. Oktober 1919.
 
3
Die Maybach’sche Nomenklatur ist verwirrend, weil die Motoren teilweise wie die Fahrzeuge mit denselben Buchstaben-Zahlen-Kombinationen benannt wurden. Die Verkaufsbezeichnung dieses Fahrzeugs lautete »22/70-PS-Personenkraftwagen« (22 = Steuer-PS; 70 = Brems-PS). Die Motoren wurden firmenintern mit W 2 bezeichnet, die Fahrzeuge mit W 3.
 
4
A. Heller: »Die Deutsche Automobil-Ausstellung 1921«. In: Z-VDI 65 (1921) Nr. 45.
 
5
K. A. Kroth: »Mit dem Kraftwagen nach Sizilien«. In: Der Motorfahrer (1924) Nr. 19.
 
6
Prof. H. Buschmann lehrte an der Staatlichen Maschinenbauschule Esslingen und gründete 1939 (zusammen mit Prosper L’Orange) die renommierte »Motortechnische Zeitschrift« (MTZ).
 
7
Das »Klopfen«, eine spontane, außerordentlich heftige Selbstzündung nach der eigentlichen Zündung durch die Zündkerze in dem noch unverbrannten Gemisch mit hohen Drücken und steilem Druckanstieg, war das zentrale Problem der Ottomotoren-Entwicklung in den zwanziger und dreißiger Jahren, das höheren Leistungen, Wirkungsgraden und längerer Lebensdauer gleichermaßen im Wege stand.
 
8
P. Friedmann: »Der neue Siebenliter-Maybach-Wagen«. In: Motor (1926), Oktober.
 
9
P. Friedmann: »Der neue Siebenliter-Maybach-Wagen«. In: Motor (1926), Oktober.
 
10
DRP 532 386.
 
11
R. Otte: »Fahren im Schnellgang«. In: Motor (1928), September.
 
12
DS 7: Doppel-Sechszylinder (= 12 Zylinder); 7 dm\({}^{3}\) Hubvolumen.
 
13
Mit »Zeppelin« wurde aber auch der DS 7 mit dem DSG-Getriebe bezeichnet.
 
14
»Maybach 12«. Beschreibung und Bedienungsanleitung. Nr. 301 VI. 30 1000.
 
15
Das O steht für »Omnibus«, das S vor den Buchstaben DS für »Schiff«.
 
16
Gesichtspunkte zur Vermehrung der Zylinderzahl beim Omnibus. Maybach-Motorenbau-Druckschr., ca. 1933.
 
17
E. Riedel: »Technische Anforderungen an Omnibusse im Fernverkehr«. In: Automobil-Rundschau 35 (1933) Nr. 22/23.
 
18
Maybach-Sechszylinder, 120 PS, Type W 6.
 
19
Maybach-Sechszylinder, 120 PS, Type W 6.
 
20
DSh bedeutet: »Doppel-Sechszylinder, halbe«. Die Maybach’sche Motoren-Nomenklatur mutet in der Tat etwas seltsam an, zumal wieder einmal Motor und Fahrzeug dieselbe Bezeichnung erhielten.
 
21
HL = Hochleistung; 52 = 10 · 5,2 (dm\({}^{3}\) Hubvolumen).
 
22
Maybach-90- und 110-PS-Fahrzeugmotoren. Signet: D 76. 2. 34. 20.
 
23
Maybach-Hochleistungsmotor HL 52. Signet: D 79. 2. 34. 20.
 
24
Hierauf wird noch im Zusammenhang mit den Triebwagen-Dieselmotoren eingegangen.
 
25
FD = Fahrzeug-Diesel; die Ziffern geben das Zehnfache des Hubvolumens (in dm\({}^{3}\)) an.
 
26
Maybach-Fahrzeug-Dieselmotoren. Signet: D 82. 2. 34. 30.
 
27
DMZ (1935) Nr. 2, S. 34.
 
28
ATZ 43 (1940) Nr. 6, S. 131 f.
 
Metadaten
Titel
Personenwagen- und Nutzfahrzeug-Motoren 1920 bis 1939
verfasst von
Stefan Zima
Copyright-Jahr
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-25118-5_18

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