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Über dieses Buch

Die persuasive Wirksamkeit immersiver Botschaften wurde schon mehrfach empirisch nachgewiesen. Die räumliche Präsenz wurde dabei als Mediator der Effekte identifiziert – wie genau dieser Persuasionsmechanismus allerdings abläuft, ist bisher ungeklärt. Daher wird die bisherige Forschung rund um die Wahrnehmung der räumlichen Präsenz in diesem Buch aufgearbeitet und systematisiert. Unterschiedliche Ansätze und Theorien werden dabei miteinander in Verbindung gesetzt und die Vermutungen anhand von drei empirischen Laborexperimente geprüft. Die Ergebnisse werden im Anschluss durch ein konzeptuelles Persuasionsmodell miteinander verbunden und ausführlich diskutiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Kunst der Persuasion war bereits im antiken Griechenland ein populäres Thema. Namhafte Philosophen wie etwa Aristoteles verwendeten, differenzierten und untersuchten rhetorische Überzeugungsmittel. Nichtsdestoweniger ist das Interesse an der Möglichkeit, Personen entsprechend der eigenen Überzeugungen zu beeinflussen, auch in der aktuellen Gesellschaft nach wie vor groß. Populärwissenschaftliche Bücher, wie beispielsweise „Influence. The Psychology of Persuasion“ oder „The Art of Persuasion“, sind weltweite Bestseller.
Priska Breves

Kapitel 2. Das Konstrukt der räumlichen Präsenz

Zusammenfassung
Wie dieses Zitat bereits andeutet, setzt sich das Konstrukt der Präsenz aus mehreren Dimensionen zusammen. Die Komplexität einer Definition des Präsenzempfindens wird noch deutlicher, wenn die diversen Theorieartikel betrachtet werden, die bereits zu diesem Thema verfasst worden sind (Hartmann et al., 2015; Lee, 2004; Lombard & Jones, 2015; Schubert, 2009; Skarbez, Brooks & Whitton, 2017). Daher dient das zweite Kapitel dieser Dissertation der Beschreibung des Konstrukts der Präsenz und befasst sich dabei mit mehreren Aspekten.
Priska Breves

Kapitel 3. Persuasion durch räumliche Präsenz

Zusammenfassung
Nachdem die interpersonelle Kommunikation in unserem Alltag häufig durch Medien vermittelt wird, sind vielerlei Studien zu dieser Thematik veröffentlicht worden. Insbesondere reichhaltige und interaktive Medien scheinen geeignet zu sein, um die Defizite, die durch die Vermittlung der Informationen entstehen, auszugleichen. Da im persuasiven Kontext die direkte Kommunikation immer noch als effektivste Form erachtet wird, haben einige Forschende auch bereits untersucht, inwiefern eine erhöhte räumliche Präsenz und die Wahrnehmung der Non-Mediation zur persuasiven Effektivität beitragen können.
Priska Breves

Kapitel 4. Hypothesenkapitel

Zusammenfassung
Der Forschungsstand zum Thema ‚Persuasion durch räumliche Präsenz‘, der im vorhergehenden Kapitel ausführlich dargestellt wurde, verdeutlicht, dass vielerlei theoretische Annahmen existieren, die bisher aber nur unzureichend empirisch überprüft worden sind. Daher werden die konkreten Forschungslücken für die jeweiligen Erklärungsansätze nun zusammengefasst und entsprechende Hypothesen aufgestellt, die im Anschluss durch drei experimentelle Studien geprüft werden sollen. An dieser Stelle wird erneut angemerkt, dass die Annahmen des ersten Erklärungsansatzes zum Thema ‚räumliche Präsenz und Emotionsintensivierung‘ nicht durch eine eigene Studie überprüft werden sollen.
Priska Breves

Kapitel 5. Studie 1

Zusammenfassung
Die erste Studie dieser Dissertation analysiert den Zusammenhang variierender räumlicher Präsenzlevel und der psychologischen Distanz der Rezipierenden. Entsprechend werden hier die Hypothesen 1 bis 5 empirisch untersucht. Im ersten Unterkapitel wird zunächst die Methode dargestellt, um daraufhin die Hypothesen empirisch zu überprüfen.
Priska Breves

Kapitel 6. Studie 2

Zusammenfassung
Mit der zweiten Studie dieser Dissertation soll herausgefunden werden, ob das Gefühl der räumlichen Präsenz die Bildung der Persuasionsresistenz tatsächlich verringern kann und ob diese wirklich durch die Verringerung der freien kognitiven Ressourcen zu begründen ist. Des Weiteren wird eruiert, ob eine erhöhte Persuasionseffektivität als Folge der verringerten Persuasionsresistenz identifiziert werden kann. Entsprechend werden hier die Hypothesen 6 bis 8 und die FF1 empirisch untersucht.
Priska Breves

Kapitel 7. Studie 3

Zusammenfassung
In der dritten und letzten Studie dieser Dissertation wird sich näher mit dem Erklärungsansatz beschäftigt, der von einem ‚positiv bias‘, also einer positiv-verzerrten kognitiven Verarbeitung des Medieninhalts, ausgeht. Entsprechend werden im folgenden Kapitel die Hypothesen 9 bis 13 empirisch überprüft.
Priska Breves

Kapitel 8. Übergreifendes Fazit und Ausblick

Zusammenassung
Im letzten Kapitel dieser Dissertation werden die Ergebnisse zusammengefasst, um daraufhin basierend auf den Befunden der drei experimentellen Studien ein übergreifendes konzeptuelles Persuasionsmodell zu skizzieren. Zudem wird sichergestellt, dass das konzeptuelle Modell auch mit den bisherigen Forschungsbefunden kompatibel ist. Im Anschluss werden weitere wissenschaftliche Ansätze dargestellt, die das Modell erweitern und verifizieren könnten.
Priska Breves

Backmatter

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