Skip to main content
main-content

27.04.2018 | Photovoltaik | Infografik | Onlineartikel

Zubau an Photovoltaik verfehlt deutlich das Ziel

Autor:
Julia Ehl

In 2017 wurden rund 12 Prozent mehr Solarstromleistung als in 2016 installiert. Der Zubau betrug rund 1,7 Gigawatt und liegt damit deutlich hinter dem von der Bundesregierung gesteckten Ziel zurück.

Die Bundesregierung hatte das Ziel ausgegeben in 2017 deutschlandweit einen Zubau von 2,5 Gigwatt Solarstrom zu erreichen. Erzielt wurden nur 1,7 Gigawatt. Die Steigerung von 12 Prozent gegenüber 2016 reichte dabei nicht aus, das angestrebte Zubauvolumen zu erreichen, zeigen die Auswertungen der Agentur für Erneuerbaren Energien e.V..

Der Großteil der neu installierten Photovoltaik-Leistung mit 405 Megawatt entfällt auf Bayern. An zweiter Stelle steht Baden-Württemberg mit 206 Megawatt. Süddeutschland weist die besten Einstrahlungswerte vor, dennoch ist Photovoltaik mittlerweile in ganz Deutschland ein Thema. Wird der flächenbezogene Zubau betrachtet, sieht die Rangfolge innerhalb der Bundesländer ganz anders aus. Hier führt Berlin mit 11,6 Kilowatt pro Quadratmeter vor dem Saarland mit 9,1 Kilowatt pro Quadratmeter und Mecklenburg-Vorpommern mit 6,4 Kilowatt pro Quadratmeter.

Das anziehende Wachstum der Solarstromleistung ist vor allem von Dachanlagen geprägt. Rund 70 Prozent der neu installierten Anlagen befinden sich auf Dächern, 30 Prozent sind Freiflächenanlagen, die überwiegend aus ausschreiungspflichtigen Anlagen mit mehr als 750 Kilowatt bestehen.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Photovoltaik

Quelle:
Handbuch Regenerative Energietechnik

2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

Nutzung der Solarstrahlung

Quelle:
Regenerative Energietechnik

Das könnte Sie auch interessieren

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Systemische Notwendigkeit zur Weiterentwicklung von Hybridnetzen

Die Entwicklung des mitteleuropäischen Energiesystems und insbesondere die Weiterentwicklung der Energieinfrastruktur sind konfrontiert mit einer stetig steigenden Diversität an Herausforderungen, aber auch mit einer zunehmenden Komplexität in den Lösungsoptionen. Vor diesem Hintergrund steht die Weiterentwicklung von Hybridnetzen symbolisch für das ganze sich in einer Umbruchsphase befindliche Energiesystem: denn der Notwendigkeit einer Schaffung und Bildung der Hybridnetze aus systemischer und volkswirtschaftlicher Perspektive steht sozusagen eine Komplexitätsfalle gegenüber, mit der die Branche in der Vergangenheit in dieser Intensität nicht konfrontiert war. Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise