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Über dieses Buch

Durch staatliche Förderung (EEG) und stetige Verbesserungen im Wirkungsgrad von Solaranlagen wird diese Form der Energiegewinnung immer attraktiver. Neben der Förderung gilt es, die steuerrechtlichen Vorteile optimal zu nutzen. Das Werk gibt dazu einen praxisnahen Leitfaden.

Die 2. Auflage berücksichtigt die zahlreichen Änderungen, die bei der Förderung einer Photovoltaikanlage durch das EEG eingetreten sind. Daraus ergeben sich auch umfangreiche Auswirkungen auf die Besteuerung einer Photovoltaikanlage. Zudem hat die Rechtsprechung bisher noch offene Punkte geklärt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Von der Sonne zum Strom

Zusammenfassung
Mit diesem einleitenden Kapital erlangen Sie das erforderliche Basiswissen zur Stromerzeugung durch eine Photovoltaikanlage. Die möglichst einfach dargestellten physikalischen Vorgänge, die technische Umsetzung, dabei zu beachtende Grundlagen, sowie auch ein Blick auf die ökologischen Vor- und Nachteile der Photovoltaik bilden die Basis für eine Entscheidung pro oder contra dieser Form der Stromerzeugung. Die dargestellte technologische Entwicklung der Photovoltaik ist schon beeindruckend. Sie sind nach der Lektüre vertraut mit den Grundbegriffen der Photovoltaik und Sie wissen auch, wie sich die häufigsten Fehler beim Planen und Erstellen einer Photovoltaikanlage vermeiden lassen bzw. auf welche Punkte zu achten ist, damit keine unnötigen Mängel bei der Anlage auftreten.
Jürgen K. Wittlinger

2. Förderung des Solarstroms

Zusammenfassung
Der wesentliche Baustein für die Förderung der Photovoltaik ist die für die Dauer von 20 Jahren garantiert gezahlte Einspeisevergütung für den erzeugten Solarstrom. Die gesetzliche Grundlage dafür bildet das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), zu welchem die wichtigsten Regeln dargelegt worden sind. Damit haben Sie nun nicht nur Kenntnis zur Höhe der jeweiligen Einspeisevergütung, sondern kennen auch die Ausnahme- und Sonderfällen mit ihren abweichenden finanziellen Folgen. Weitere Säulen der Förderung des Solarstroms finden sich bei einer ggf. erforderlichen Finanzierung der Photovoltaikanlage. An erster Stelle zu nennen sind die zinsgünstigen Darlehen der KfW. Daneben finden sich aber oftmals auch noch andere Fördertöpfe, die angezapft werden können und damit die Investition in die Photovoltaik erleichtern oder diese erst ermöglichen.
Jürgen K. Wittlinger

3. Wirtschaftlichkeit

Zusammenfassung
Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage sollte gewissenhaft vorgenommen werden. Die von den Herstellern bzw. Installateuren präsentierten Berechnungen sind mit Vorsicht zu genießen, sind darin doch meist zu optimale Grundannahmen eingeflossen. Mit dem erlangten Know-how sind Sie in der Lage, geschönte Berechnungen von realistischen Kalkulationen zu unterscheiden. Anhand eines Musterfalls wird gezeigt, dass allein mit einer Einspeisung des erzeugten Solarstroms kaum mehr ein Gesamtgewinn über die gewöhnliche Betriebsdauer einer Photovoltaikanlage erzielt werden kann. Daher sollte es Ziel jedes Investors sein, einen möglichst hohen Anteil für den selbst verbrauchten Strom zu erreichen. Bereits ab einem 10-prozentigen Anteil wird eine Wirtschaftlichkeit der Anlage erreicht.
Jürgen K. Wittlinger

4. Steuerrecht

Zusammenfassung
Dieses umfangreichste Kapitel bringt das im Zusammenhang mit dem Betrieb einer Photovoltaikanlage benötigte Basiswissen quer durch das Steuerrecht. Das deutsche Steuerrecht wird in einfachen Worten erklärt, es werden keine steuerlichen Vorkenntnisse benötigt. Dennoch geht es aber auch ins Detail, dort wo es für eine möglichst optimale Besteuerung erforderlich ist. Denn eine geringe Steuerlast erhöht die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage noch zusätzlich. Begonnen wird natürlich mit der Umsatzsteuer, die neben den Begriffen Unternehmer und Unternehmen auch gestalterische Punkte wie die Zuordnung zum Unternehmensvermögen, Optionsmöglichkeiten und vor allem den vorteilhaften Vorsteuerabzug mit sich bringt. Daran anschließend erläutert der Bereich der Einkommensteuer alle wichtigen Positionen, die für die ertragsteuerliche Gewinnermittlung aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage und den daraus erzielten gewerblichen Einkünften benötigt werden. Doch auch ein Blick auf die Gewerbesteuer und Lohnsteuer ist mit enthalten. Ziel ist es, dass Sie allen zusätzlichen steuerlichen Aufgaben nachkommen können, die auf einen Betreiber einer Photovoltaikanlage zukommen.
Jürgen K. Wittlinger

5. Strategien

Zusammenfassung
Das Kapitel „Strategien“ erläutert einen bunten Strauß an Themen und Fragen, welche weder die Technik, die finanzielle Förderung noch die Besteuerung einer Photovoltaikanlage selbst bzw. unmittelbar betreffen. Jedoch können auch diese „Randbereiche“ den Betrieb einer PV-Anlage tangieren, ja mitunter auch ganz erheblich beeinflussen. Deshalb ist es auch wichtig über so Dinge wie z. B. eine Investitionszulage oder die Vorteile einer haushaltsnahen Steuerermäßigung Bescheid zu wissen. Dies gilt auch für Alternativen zu einer eigenen Photovoltaikanlage, wie z. B. eine Gemeinschaftsanlage oder die Anmietung eines fremden Dachs für den Betrieb einer PV-Anlage. Einige mögliche Probleme rechtlicher Art, z. B. Einspeisevertrag, Gewährleistung, etc. oder zur Problemstellungen tatsächlicher Art, wie z. B. Diebstahl, runden dieses Kapitel ab.
Jürgen K. Wittlinger

6. Anlagen

Zusammenfassung
Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist die Höhe der Einspeisevergütung als die wesentliche Förderung einer Photovoltaikanlage geregelt. Hierzu gab es seit 2004 eine Vielzahl von Änderungen. Kern der Änderungen ist ein stetiges Sinken der Vergütungssätze, zuletzt im monatlichen Takt. Zeitweilig gab es auch besondere Vergütungen für den selbst verbrauchten Strom. Da für die Höhe der Vergütung jeweils der Zeitpunkt der erstmaligen Inbetriebnahme der Anlage maßgebend ist, sind die früheren Einspeisebeträge für alle heute noch in Betrieb befindlichen Anlagen weiter relevant. Sämtliche Werte sind deshalb nachfolgend dargestellt. Eine Checkliste von der Planung bis zur Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage rundet den Abschnitt ab.
Jürgen K. Wittlinger

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