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07.10.2020 | Originalarbeit | Ausgabe 11-12/2020 Open Access

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 11-12/2020

Pilotierung einer Ultrafiltrationsanlage an einem Uferfiltratstandort in Österreich – Untersuchungen der bakteriellen Zellzahlen und der biologischen Stabilität im Filtrat

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 11-12/2020
Autoren:
DI P. Proksch, B.Sc. DI D. J. Kerschbaumer, DI C. Schönher, DI Dr. M. Zunabovic-Pichler, DI E. Mayr, PD DI Dr. R. Perfler
Wichtige Hinweise

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Zusammenfassung

Ultrafiltration stellt eine immer öfter eingesetzte Aufbereitungsmethode für Trinkwasser dar, die insbesondere durch den zuverlässigen Rückhalt von Mikroorganismen ohne Veränderung der Zusammensetzung des Wassers hervorsticht. Aufgrund der komplexen Betriebsweise empfiehlt es sich jedoch, solche Anlagen vor der großtechnischen Herstellung durch eine Pilotierung zu testen. In diesem Artikel werden die Ergebnisse eines solchen Pilotierungsversuchs vorgestellt, wobei ein besonderes Augenmerk auf die durch Durchflusszytometrie bestimmten Zellzahlen und die mittels Wachstumsversuchen ermittelte Biostabilität gelegt wird. Dabei zeigte sich, dass im Filtrat einerseits die Zellzahlen nicht vollständig gegen Null gingen, was vermutlich auf filtratseitige Verunreinigungen zurückzuführen ist, und andererseits, dass diese wenigen Zellen durch das Vorhandensein zusätzlicher Nährstoffe ein starkes Wachstum aufwiesen und dadurch die Biostabilität maßgeblich beeinflusst wurde. Da in der weiteren Speicherung und Verteilung von Trinkwasser mikrobielles Wachstum so gut wie möglich zu vermeiden ist, ist es wichtig, unter solchen wachstumsfördernden Bedingungen entsprechende Maßnahmen zu setzen, die ein biologisch stabiles System gewährleisten.
Literatur
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